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Erstellt am: 04.02.09 00:01
Es gibt heute viel mehr TÄ mit dem Wissen um FIP als 2002.Da haben sie sogar noch an der Münchner Uniklink fürchterlichen Blödsinn erzählt. Aber wenn du mal länger in Foren mitliest, dann wirst du mit Erschrecken feststellen, wie schnell immer noch FIP ohne jegliche Voruntersuchung diagnostiziert wird, eigentlich immer wenn diese TÄ mit den Feld-Wald-und Wiesendiagnosen nicht mehr weiterkommen. Tschau uschi
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Erstellt am: 03.02.09 22:52
Ich ziiere jetzt einfach mal den Artikel aus der neusten "Katzen Extra 02/2009": Schreckgespenst FIP, Text: Lisbeth Gross Auszug aus der Light-Version (Nähere Details finden sie im Textverlauf): ........... ->Wie stecken sich Katzen mit FIP an? Gar nicht, Die Mutation erfolgt immer in der Katze. Das heißt, sie kann sich in der Regel nur mit normalem Coronaviren anstecken. ->Was, wenn meine Katze Corona-positiv ist? Sie kann ein ganz normales Katzenleben führen. Das Virus mutiert nur bei fünf Prozent aller infizierten Tiere... ->ausgeschieden werden nur normal Coronaviren, keine zu FIP mutierten - in in diesem Fall wären sie ja z. B. im Kot problemlos nachweisbar. Sind sie aber genau deshalb nicht. Also, keine unnötigen Sorgen machen! Es ist nur schade, daß diese jetzt schon weit verbreiteten Infos bei einer ganzen Reihe von TÄ noch nicht angekommen ist. Tschau uschi
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Erstellt am: 03.02.09 21:26
Meine Türkisch Angoras sind trotz 20 Jahre Zuchtgeschichte noch immer "Streetfighter" mit Messerklauen. Trotzdem haben wir noch von jedem Blut bekommen, ohne Narkose. Ich habe inzwischen gute Erfahrungen mit Valeriana Compositum von Wala gemacht und zwar mit den Ampullen. Eine Ampulle ins Mäulchen spritzen und nach ca. 20 min. ist die Katze ganz relaxt. Die Ampullen sind rein homöopathisch und ohne Alkohol. Dann ist bei dir die Aufnahme der Kleinen schlecht gelaufen. Aber gerade auch bei Oops-Würfen von Privat sollte man aufpassen, denn meistens ist die Aufzucht alles andere als ideal. Und von den Anforderungen für die gesunde Aufzucht sind Rassekatzen und Hauskatzen absolut gleich. Meine Jessie ist an FIP verstorben, auch durch eine Impfung in eine Stresssituation hinein. Inzwischen laufen hier ihre Ur- und Ururenkel rum und ich habe in 7 Jahren Zucht nie mehr einen FIP-Fall gehabt. Aber mein Interesse an den neuesten Entwicklungen in der Forschung bleibt trotzdem bestehen. Tschau uschi
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Erstellt am: 03.02.09 16:39
Original von Gnom1-a-8-6 Hallo Sandy, das ist ja furchtbar. Ich weiß wie Du Dich gefühlt hast. Wir standen auch vor solchen Tatsachen und sind immer noch traurig drüber. Mausi wurde keine 4 Jahre alt und ihr Freund Puschi lebte noch13 Jahre ehe auch bei ihm die Krankheit ausbrach und wir ihn einschläfern mußten. Drücke Dir die Daumen das es bei Dir auch so eine lange zeit wird. Liebe Grüße Elke Sorry, aber diese beiden Krankheitsausbrüche hatten nichts miteinander zu tun. Coronaviren hatten sicher beide, aber die Mutationen fanden in jeder Katze individuell statt. Ein Immunsystem kann das mutierte Virus nur maximal 6 Monate in Schach halten, meist nur einige Tage bis Wochen, aber ganz sicher nicht 13 Jahre lang. Und auch Mausi hat höchstens die normalen Coronaviren von ihrer Mutter mitbekommen, aber ganz sicher kein FIP! Tschau uschi
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Erstellt am: 03.02.09 16:32
Original von sandi1 also, ich habe sonic mit seinem bruder gizmo mit 6 wochen von einer privaten frau gekauft, die mutter und vater gemeinsam als reine wohnungskatzen gehalten hat, also die gefahr das die babys fip haben könnten war fast auszuschliessen. Man kauft keine 6 Wochen alten Kitten und schon gar nicht von Hinterhofvermehrern! Damit hast du wahrscheinlich die Grundlage für die Erkrankung gelegt. In dem Alter ist das Immunsystem noch nicht richtig ausgebildet, daher können Kitten in dem Alter neue Keime schlecht verarbeiten. Außerdem hätte so kurz nach einer Umsetzung nicht geimpft werden dürfen, die Gefahr in eine Infektion reinzuimpfen war zu groß! Was hat FIP mit reiner Wohnungshaltung zu tun? Diese Infektion wird schließlich nicht eingeschleppt, sondern die Mutation entsteht individuell in der Katze! Außerdem kann man die normalen Coronaviren jederzeit mit den Schuhen reinschleppen, abgesehen davon, daß etwa 80 - 90% aller Katzen in Deutschland schon mal mit dem Virus in Berührung gekommen sind. Original von sandi1 mit ca13 wochen stand wieder mal impfen an, und da die beiden leider ihre ohrmilben immer noch nicht los waren, (was mich eigendlich stutzig machte, denn wie sollen sie an ohrmilben gekommen sein wenn sie nie draussen waren?) In dem Alter bekommen sie Ohrmilben in der Regel nicht von draußen sondern durch die Elterntiere. Oder hast du dir die Ohren der Eltern angesehen? Original von sandi1 wurde dieser tierarztbesuch sehr anstrengend und stressig. als ich mit den beiden zum tierarzt hingefahren bin, waren alle beide quitsch fidel, echt, putzmunter und kerngesund. beim tierarzt hat sich sonic sehr sehr aufgeregt wegen dieser milbenbehandlung, und war enorm gestresst. Nach einer Milbenbehandlung sollte man nicht impfen, da es für so kleine Tiere einfach zu viel Chemie auf einmal ist. Wie soll sich ein noch in der Entwicklung befindliches Immunsystem denn mit so vielen verschiedenen Dingen gleichzeitig auseinandersetzen? Und in Stress darf man überhaupt nicht reinimpfen! Original von sandi1 na ja, wir hatten es ja überstanden, und sind wieder nach hause. tja, und dort war plötzlich alles anders. ich habe die beiden aus ihrem transporter gelassen, und sonic ist wie von etwas gestochen durch die gegend gerannt, total ruhelos und unaufhaltsam. ich hab ihn mir dann genommen und musste feststellen das er total am zittern war....ok dacht ich,..da hat er was nicht vertragen, und bin wieder zurück zum tierarzt. er meinte das es wohl recht ungewöhnlich sei, aber das es wahrscheinlich eine alergiche reaktion auf die impfung sei, und hat ihm was flüssigkeit unter die haut gespritzt. es wurde dann auch besser, aber er war total geschaft. ok, dacht ich...ist ja normal, denn er hatte ja jetzt auch ganz schön was hinter sich. entweder ein allergischer Schock oder ein sog. Impfdurchbruch. Wahrscheinlich wurde jetzt auch noch Cortison gespritzt, dadurch wird nicht nur das Immunsystem runtergefahren sondern die Impfung auch noch wirkungslos. Original von sandi1 aber leider wurde er nie wieder ganz fit. am nächsten tag stand er vor mir und hebte sein pfötchen, und wollt damit gar nicht mehr auftreten,...ok,..ich also wieder zum tierarzt. der hat dann fieber gemessen und stellte fest das er 40 fieber hatte. er meinte dann das das verhalten mit dem pfötchen sowas wie gliederschmerzen sei, gab mir antibiotika und schickte mich wieder heim. hmmmm,..irgendwie fühlte ich mich da aber nicht richtig aufgehoben bei dem tierarzt, und als er am nächsten tag immer noch so komich war, bin ich zu einem anderen. er sprach auch erst was von einer infektion, und meinte ich solle das antibiotika erst mal weiter geben, da auch das fieber etwas weniger wurde,... dürfte ein Impfdurchbruch mit Calicivirus gewesen sein, limping Calici, da hilft ein Antibiotikum gar nichts Original von sandi1 wir hatten am nächsten tag eh einen termin beim tierarzt zur blutabnahme, und ich hab mir fest vorgenommen ihn dadrauf konkret anzusprechen. sonic sollte die blutabnahme in narkose gemacht bekommen, und da schlug mir der tierarzt vor gleich auf nummer sicher zu gehen und zu gucke ob im bauch flüssigkeit ist. seit wann braucht ein guter TA zur Blutabnahme eine Narkose? Und auch die Punktierung geht ohne. Abgesehen davon, daß man alleine auf das Bauchwasser hin keine FIP diagnostizieren kann. Es gibt etliche behandelbare Krankheiten, die ähnliche Symptome haben, da muss alles labormäßig genau abgeklärt werden, zum einen mit einer Elektrophorese und zum anderen mit einer Untersuchung der Makrophagen. Alles drei zusammen mit der Rivaltaprobe geben erst ein fast sicheres Bild. Kauf dir die neue "Katzen extra" da steht ein guter Artikel über FIP und die Diagnostik drin. Original von sandi1 ja, und schlimmer hätte es eigendlich gar nicht laufen können, er piekste in den bauch und sofort kam eine gelbliche flüssigkeit raus, und es bestand keinerlei zweifel mehr was das für eine flüssigkeit ist. und nun stand ich vor der entscheidung. ihn noch mal wachwerden lassen, und wer weiss wie er die narkose überhaupt wegsteckt, und wieviele tage es überhaupt noch gut gehen würde, oder den kleinen schatz jetzt gleich schlafen zu lassen. es war das erste mal das ich über leben und tot zu entscheiden hatte, und habe mich gegen meine eigenen gefühle, die ihn am liebsten nie loslassen wollte, durchgerungen ihn schlafen zu lassen, und ihm jeden weiteren leidensweg zu ersparen. es war einfach die hölle für mich. Offensichtlich war noch gar nicht abgeklärt, ob es sich um FIP oder eine behandelbare Krankheit gehandelt hat, auch wenn FIP wahrscheinlich war. Durch die unnötige Narkose hat du ihn und dich und seinen Bruder um die Zeit Abschied zu nehmen gebracht. Du hättest ihm zu Hause noch schöne Tage machen können, er hätte dir schon gezeigt, wann er gehen möchte. Original von sandi1 jetzt hatte ich ja auch noch sein brüderchen zuhause, die ein töpfchen benutzt haben, aus einem napf gefressen haben und sich auch durch toberei das ein oder andere mal gegenseitig verletzt hatten. das bangen und sorgen war somit also auch noch nicht zuende. aber ich muss ganz ehrlich sagen, der tierarzt den ich damals hatte, hat sich wirklich alle zeit der welt für mich genommen, und rief mich sogar nach dienstschluss privat noch an. er hat mir empfohlen mit gizmo erst mal gar nichts zu machen, da ja selbst eine blutuntersuchung keine 100% diagnose liefern konnte, und so habe ich es dann auch gemacht. na ja, lange reder kurzer sinn. gizmo wird diesen monat 5 jahre alt, ist ein grosser starker gesunder kater und hat auch kurze zeit nach dem das mit sonic passiert ist wieder einen freund bekommen, den ich halb verhungert mit ca. 15 wochen im wald gefunden habe. Die Krankheit kann ja nicht getragen werden, daher besteht für deine anderen Katzen keine größere Gefahr als für alle anderen Katzen in Deutschland auch. Tschau uschi
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Erstellt am: 21.12.08 07:17
Original von Bimi Hallo zusammen, vor einigen Tagen (ca 5) haben wir festgestellt, dass unser kleines Katerchen Muki (fast 5 Mo. alt) nicht essen will. Daraufhin am Mittwoch ist mein Mann zum TA gefahren. Die haben dort Fieber gemessen und er hatte 40,5. Sie haben ihm Spritze mit Antibiotika gegeben. Am nächsten Tag war mein Mann wieder beim TA und dies mal haben sie Ihm Blut abgenommen und wieder Spritze gegeben. Das Fiebe an dem Tag war 40,3. Gestern waren die Blutergebnisse da und dort konnte man weder Aids noch FIP finden. Nach dem Röntgen und Ultraschall gemacht wurden, hat man bei ihm Flüssigkeit im Bauch gefunden. Die TÄ sagte, sie sieht nicht so aus, wie die Flüssigkeit bei FIP. Und es gibt noch nicht so viel Flüssigkeit im Bauch. Sie hat ihm dann eine fiebersenkende Spritze gegeben. Und heute Morgen auch. Jetzt müssen wir auf die Ergebnisse der Flüssigkeituntersuchung warten. Die sind entweder am Montag oder Dienstag da. Er muss aber bis dahin jeden Tag zur Spritze. Danach ist der kleine völlig fertig und am Ende. Ich glaube, er hat mittlerweile Angst vor Ärzten. Kann mir vielleicht jemand sagen, ob sowas kein FIP ist?? Es ist doch so schrecklich so ein kleines Kätzchen zu verlieren. Nach dem ich hier einige Bericht gelesen habe, ist mir schlecht geworden. Ist es wirklich so, dass bei FIP keine Hoffnung besteht.? Vielen Dank Jana Wenn ein Blutbild gemacht wurde, dann vergleich mal die Werte mit denen hier http://www.catgirly.de/… Eine Reihe von Blutwerten kann durchaus Rückschlüsse erlauben. Allerdings sollten die anderen Möglichkeiten wie Herz-. Nieren- oder Lebererkrankungen ausgeschlossen werden. Sollte sich die Diagnose FIP bestätigen, dann mach ihm solange es ihm noch einigermaßen gut geht eine schöne Zeit und wenn du merkst daß er abbaut, dann geh zum TA und lass ihn gehen. Bei FIP gibt es leider keine andere Möglichkeit. Tschau uschi
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Erstellt am: 07.11.08 14:57
6 Monate, dann hätte sie längst kastriert werden können, auf jeden Fall so schnell wie möglich und noch vor der ersten Rolligkeit. Tschau uschi
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Erstellt am: 21.10.08 10:21
Da würden mich erstmal die Laborwerte der verstorbenen Tiere interessieren. Aber gerade in THs mit ihrer generell schwierigen Finanzsituation wird häufig nur auf Augenschein hin diagnostiziert. Eine durch Bakerien ausgelöste Peritonitis kannt z. B. durchaus ansteckend sein und hat augenscheinlich dieselben Symptome wie FIP. Selbst in den Blutwerten sind beide Peritonitisarten nur sehr schwer zu unterscheiden. Die Rivaltaprobe schlägt ebenfalls bei beiden Arten an. Die andere Frage sind die Haltungsbedingungen in diesem TH. Großer Populationsdruck, mangelndes Personal um mehrmals täglich die Katzenklos zu säubern, minderwertige Ernährung, mögliche andere bakterielle und virale, oft chronisch vorhandene, unerkannte Erkrankungen können durchaus das Immunsystem von zusammenlebenden, unverwandten Tieren so schwächen, daß ein massiver Ausbruch von FIP stattfindet. Außerdem muss man bedenken, daß es 2 verschiedene Arten von FeCV gibt, sowie zu jeder Art mehrere Unterstämme. Kommen also Katzen verschiedener Herkunft zusammen, dann müssen sich diese oft gleich mit mehreren, ihrem Immunsystem noch unbekannten Stämmen auseinandersetzen. Dies kann ein Immunsystem auch schnell überlasten. Abgesehen davon, daß diese Stämme auch miteinander Verbindungen eingehen können, die erheblich aggressiver sind als die einzelnen Stämme. Tschau uschi
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Erstellt am: 01.07.08 06:16
Original von JiniKatze nochmal ne frage ich habe hier von einem gelesen, das hauskater die nicht kastriert sind dennoch rollige kätzinnen aufspüren oder riechen he nachem? wie geht das? die whonung und wände sind doch dicht und manchmal verschieden etagen hoch oder hat er eine so gute nase? kanns mir nicht so erklären. Hältst du deine Fenster und Türen immer hermetisch verschlossen? Rollige Kätzinnen verströmen ihre Pheromone nicht nur aus der Vulva sondern auch mit dem Urin. Und damit markieren sie ihre Umgebung, eben um einen Kater anzulocken. Für einen Kater genügen schon wenige ppm dieser Pheromone in der Luft um zu wissen, was da abläuft. Auch kastrierte Kater reagieren durchaus auf diese Geruchssignale, nur ist ihr Hormonhaushalt auf einem niedrigen Level fixiert und der Geschlechtstrieb wird daher nicht so angeregt. Tschau uschi
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Erstellt am: 01.07.08 05:51
Die Aussage, daß eine Katze mind. 10 Monate sein soll bevor sie kastriert wird, ist absoluter Scheiß, genauso wie daß sie einmal rollig gewesen sein soll. Der Informationswert von Katzenratgebern hinkt, wie übrigen auch der Wissensstand vieler TÄ in diesem Zusammenhang, mindestens 10 Jahre hinter den Erkenntnissen der Forschung her. Daher sollte man solche veralteten Aussagen erst gar nicht beachten. Für die OP ist das Alter egal, der TA muss bei kleineren Katzen nur mit der Dosierung der Narkose sehr genau sein. Ansonsten ist der OP-Verlauf genau der Gleiche. Abgesehen davon, daß die Kleineren viel schneller wieder fit sind als Ältere. Das habe ich bei Abgabekitten die von meiner TÄ im Alter von 4,5 Monaten kastriert wurden schon festgestellt. Eine einmalige Rolligkeit bringt der Katze keinerlei Vorteile, im Gegenteil sie ist purer Stress für sie. Und da durch die Kastration die Hormonproduktion eh wieder ausgeschaltet wird, bewirkt der einmalige Hormonschub auch überhaupt nichts. Man kann die Kastration nicht mit einer Totaloperation bei der Frau vergleichen. Hier wird nämlich die Gebärmutter entfernt und die Eierstöcke verbleiben und produzieren weiter ständig im Monatsrhythmus Hormone. Bei einer Kastration ist es umgekehrt, die Eierstöcke werden entfernt, die Gebärmutter verbleibt sofern sie nicht bereits geschädigt ist. Die Hormonproduktion bei Katzen ist außerhalb der Rolligkeit auf einem ganz geringen Niveau, der Hormonausstoss wird erst durch den eigentlichen Paarungsakt ausgelöst. Durch diesen gänzlich verschiedenen Hormonrhythmus brauchen Katzen die Geschlechtshormone eben NICHT zur Entwicklung. Das der Vorteil einer frühen Kastration besonders bei Katern immer wieder dargestellt wird, liegt daran, daß sich immer noch hartnäckig das Gerücht hält, frühkastrierte Kater wären anfällig für Harnsteine, was viele inzwischen gemachte Studien absolut nicht bestätigen können. Nicht nur Wohnungskatzen, auch freilebende Katzen rollen inzwischen häufig in kurzen Abständen und in immer jüngerem Alter. Die erste Rolligkeit mit 4 Monaten ist keine Seltenheit mehr. Für Wohnungskatzen ist dies purer Stress und Draußenkatzen bringen inzwischen 3 Würfe pro Jahr zur Welt, was ihre Lebenserwartung und ihre Lebensqualität nicht gerade verbessert. Bei Wohnungskatzen führen besonders Rolligkeiten ohne gedeckt zu werden schnell zu Eierstockzysten und Gebärmutterveränderungen, da die Schleimhautauskleidung dieser nicht wie beim Menschen monatlich abgestoßen wird, sondern sich durch den Hormonschub verdickt und so für Entzünden und Wucherungen anfällig wird. Je schneller deine Katze kastriert wird, desto besser für ihre Gesundheit. Tschau uschi
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Erstellt am: 19.10.07 06:31
Hallo shilamaus, das Untersuchungsergebnis bedeutet ja noch nicht mal, daß deine Katze den FIP-Virus in sich trägt. Denn dann wäre sie tatsächlich innerhalb von einigen Wochen tot. Deine Katzen hatten einfach alle schon mal Kontakt mit einem weitverbreiteten Durchfallerreger, nämlich dem Coronavirus, wie ca. 90% aller anderen Katzen auch. Sie haben also kein größeres Risiko, daß sie irgendwann erkranken werden als jede andere Katze auch. FIP kann man nicht mit Aids vergleichen, die menschliche Variante dazu ist SARS. (Hier wurde ja auch gleich ein Pandemie-Szenario entworfen und heute hört man von der Krankheit nichts mehr) Über Jahre getragen werden können das Feline Leukose Virus FelV und der Feline Imunschwäche Virus FIV. Es ist erschreckend, wie uninformiert auch heute noch TÄ sind. Und das Jahre nachdem Prof. Petersen, der maßgeblich an der Entwicklung des sog. FIP-Titertests beteiligt war, diesen Test als absolut sinn- und aussagelos bezeichnet hat und ihn inzwischen als den größten Irrtum seines Forscherlebens bezeichnet. Tschau uschi
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Erstellt am: 23.09.07 10:45
Original von Merlin1204 Nur das mit der Größe schockt mich jetzt etwas, naja, dann werden sie halt größer als der Nachbashund Kann ja auch helfen .-) Soo schlimm wird es nicht werden (es sei denn der Hund ist so ein Miniteil)! Bei den beobachteten Fällen handelte es sich um 1 - 2 mm beim Wachstum der Längsknochen. Wobei diese Größenunterschiede auch individuell bei Tieren eines Wurfes auftreten. Die Forscher sind sich heute gar nicht mehr sicher, ob es sich bei den genannten Maßunterschieden nicht einfach um die natürliche Variationsbreite handelt Tschau uschi
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Erstellt am: 02.06.07 06:55
In Wales durchgeführte Forschungen haben ergeben, daß es 2 verschiedene Serotypen von FIP-Viren gibt. Typ I ist der rein feline Typ und kommt hauptsächlich in Europa vor. Typ II ist eine Mutation, die Genmaterial des caninen Coronavirus enthält. und vor allem in den USA und dem asiatischen Raum vorkommt. Im Gegensatz zu Typ I läßt sich Typ II gut im Labor anzüchten. Die Impfung von Pfitzer wurde auf Grundlage von Typ II entwickelt. Kein Wunder also, wenn sie nicht wirklich eine Schutzwirkung aufbaut. Tschau uschi
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Erstellt am: 28.07.06 13:29
Original von SKK wir haben gerade bei einem 14-wochen-katerchen einen titer von 1 : 25 aus dem bauchpunktat. der bauch ist dick, die flüssigkeit jedoch klar, nicht fädenziehend. rivalta-test = positiv eiweißglobuline sind stark erhöht auf die weiteren blutwerte warten wir noch. das katerchen ist bisher ohne weitere krankheitsanzeichen. es frißt, spielt, tobt, hat nur auf dem klöchen probleme, die durch den gefüllten bauch bedingt sind. normalerweise sollte der baucherguß doch das endstadium der FIP darstellen oder den höhepunkt der erkrankung. wer hat infos über die aussage, daß der titer beim "vollausbruch" der erkrankung so niedrig wird (gibt es dann keine immunantwort mehr ?? ..) SKK Im Endstadium sind die Antikörper mit den Viren zu sog. Immunkomplexen verschmolzen und daher bei einem Titertest nicht mehr nachweisbar. http://www.catvet.homestead.com/… Aber das klare Punktat gibt mir zu denken. Dabei würde ich eher an eine Herzerkrankung oder an eine Bauchfellentzündung denken. Auch bei einer endzündlichen Peritonitis bildet sich oft ein Erguß mit erhöhten Eiweißwerten, wie auch bei anderen endzündlichen Prozessen. FIP wäre bei dem Bild nicht meine erste Vermutung. Tschau uschi
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Erstellt am: 03.06.06 08:52
Daß die Lehrmeinung deutscher Universitäten in vielen Bereichen ca. 10 - 20 Jahre hinter der aktuellen Forschung hinterherhinkt, ist, zumindest in akademischen Kreisen, allgemein bekannt. Nur als Beispiel: es ist erschreckend, was selbst Unitierärtzte noch an Blödsinn zum Thema FIP von sich geben. Übrigens selbst erlebt. Zum Thema Frühkastration gibt es eine neue Studie aus Australien, dazu wurden ca. 60 000 frühkastrierte Katzen erfaßt und über 10 Jahre hinweg verfolgt. Das Ergebnis entspricht exakt den schon z. T. vor Jahren in den USA veröffentlichten Studien: _es wurden KEINERLEI gesundheitliche Nachteile für die Tiere gefunden_ ! Was sich bestätigt hat, sind die immer wieder aufgeführten Vorteile. (Am genauen Text bin ich noch dran) Im übrigen gibt es auch hier exzellente Information http://www.catvet.homestead.com/… Zur aktuellsten Information über "Sexualität der Katze" würde ich den Erwerb folgender CD empfehlen: http://www.catvet.homestead.com/… Dr. Little ist übrigens inzwischen Präsidentin der Winn Feline Foundation, der größten Studien über Katzen finanzierenden Organisation der USA. Tschau uschi
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Erstellt am: 12.12.05 15:11
Sicher gibts hier auch Bayern, ich wohne mit meiner Katzenbande z. B. in München. Tschau uschi
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Erstellt am: 18.10.05 06:14
Hallo, die von dir beschriebene gelbe Flüssigkeit ist typisch für nasse FIP. Es gibt einige Untersuchungen der Flüssigkeit, die Rivaltaprobe als Schnelltest und serologische Tests, die die Diagnose sehr wahrscheinlich machen. Da aber auch einige andere Krankheiten Flüssigkeitsansammlungen verursachen können, muß es über ein Blutscreening noch weiter abgeklärt werden. In diesem Stadium ist der sog. FIP-Titer übrigens meistens bei 0 und daher kein Anhaltspunkt. Tschau uschi
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Erstellt am: 03.10.05 17:40
http://www.vetmedlabor.de/… http://www.catgirly.de/…
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Erstellt am: 03.10.05 16:45
Die gängigen Symptome sind anhaltendes Fieber welches nicht auf Medikamente anspricht, Apathie, Appetitlosigkeit und in einem späten Stadium der nassen Form ein mit Flüssigkeit gefüllter Bauch. Tschau uschi
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Erstellt am: 03.10.05 16:41
Hallo, wenn dein Benji sehr ängstlich ist, dann wirst du höchstwahrscheinlich bei jeder Blutabnahme beim TA hohe Titerwerte bekommen. Denn es ist bekannt, daß jede Form von Stress den Titerwert in kurzer Zeit ansteigen lassen kann. Dasselbe gilt natürlich auch für eine andere Katze. Wenn du einen aussagekräftigen Test haben willst, dann mußt du ein sog. FIP-Screening machen lassen. Liegen die Blutwerte in der Norm, dann ist egal welchen Titer dein Kater zeigt, mit ihm alles ok. Tschau uschi P.S.: gibt es denn in deiner Gegend nicht noch einen TSV oder eine private Katzenhilfe?
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Erstellt am: 02.10.05 20:05
Hallo, also ich sehe gar keinen Grund warum du nicht wieder eine 2. Katze hinzunehmen sollst. Wie in dem Thread ja schon gesagt, sind 80 - 90% aller in menschlicher Obhut lebenden Katzen schon mal mit dem Coronavirus in Berührung gekommen. Ob und wann er mutiert kann niemand vorhersagen. Tschau uschi
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Erstellt am: 26.07.05 08:07
Hallo Helena, ob Giardien beim Menschen Symptome hervorrufen, hängt ganz dvon ab wie stark der Befall ist und wie widerstandsfähig die jeweilige Person. Soll heißen die Symptome können von schweren Durchfällen bis zu gelegentlich weicherem Stuhlgang reichen. Wenn du dazu noch zu den Leuten gehörst die wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, dann entzieht der Enddarm diese dem Stuhl und er wird trotzdem fest. Wenn du also die Mistbiester überhaupt nicht los wirst, dann wäre es sicher mal sinnvoll dich selbst untersuchen zu lassen. Tschau uschi
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Erstellt am: 21.04.04 19:55
Hallo, diese Zusammenfassung einer Studie über Vorteile und Risiken der Frühkastration bei Katzen habe ich vor kurzem erhalten. Die Übersetzung stammt von mir, ist also nicht von den Autoren autorisiert, kursive Textteile stellen meine eigene Meinung dar. Langzeitrisiken und -vorteile von Frühkastration bei Katzen J Am Vet Med Assoc 2004 Feb 1;224(3):372-9 Spain CV; et al. Department of Population Medicine and Diagnostic Science, College of Veterinary Medicine, Cornell University, Ithaca, NY 14853, USA. Aufgabe: die Beurteilung von Langzeitrisiken und –vorteilen von Frühkastration, verglichen mit Kastration im traditionellen Alter, vorgenommen bei Katzen die vom TH vermittelt wurden. Art: rückblickende Gruppenstudie. TIERE: 1 660 Katzen Durchführung: die Katzen wurden kastriert und vom TH vermittelt ehe sie 1 Jahr alt waren; Beobachtung war bis zu 11 Jahren nach der OP möglich (mittlerer Beobachtungszeitraum 3,9 Jahre). Die Katzenbesitzer füllten einen Fragebogen über das Verhalten und die Krankengeschichte ihrer Katzen aus. Wenn möglich wurden auch die tierärztlichen Unterlagen der Katzen ausgewertet. Statistische Analysen wurden durchgeführt, um Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von 47 medizinischen und verhaltensmäßigen Gegebenheiten und dem Alter der Katzen bei der Kastration aufzudecken. Ergebnisse: Bei frühkastrierten männlichen Katzen (< 5,5 Monate) verringerte sich das Vorkommen von Abszessen, Aggression gegenüber dem TA, sexuellem Benehmen (ich nehme an sie meinen Aufreiten) und Markieren, während die Tendenz zum Verstecken vermehrt auftrat, verglichen mit Katzen die zu einem späteren Zeitpunkt kastriert wurden. Bei frühkastrierten männlichen und weiblichen Katzen verminderte sich das Vorkommen von Asthma, Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Hyperaktivität, wahrend Schüchternheit vermehrt auftrat. Schlußfolgerungen und klinische Bedeutung: Kastration vor dem 5,5. Lebensmonat konnte nicht mit erhöhter Todesrate, Abgabe oder dem Vorkommen ernster medizinischer oder verhaltensmäßiger Probleme in Verbindung gebracht werden, kann aber auf lange Sicht wichtige Vorteile besonders für männliche Katzen bieten. THs können bedenkenlos junge Katzen kastrieren und TÄ sollten erwägen ihren Klienten die routinemäßige Kastration ihrer Katzen vor dem traditionellen Alter von 6 – 8 Monaten zu empfehlen. Tschau uschi
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Erstellt am: 17.02.04 14:17
Original von Katzenelend: Mio hat eine Antwort vom FN-Team bekommen. Prinzipiell sind sie bereit, den Beitrag anzupinnen - und jetzt kommt der Haken: Wenn Quellenangaben genannt werden. Der einzige Beitrag OHNE ist m.E. der von Sabine136. Sie meldet sich jedoch leider nicht. Vielleicht kommt jemand ihr Beitrag bekannt vor - mir nicht. Wenn wir das rauskriegen, steht dem Anpinnen nix im Wege! LG Eva Edit.: http://www.fressnapf.de/…,114508,0 Den Originaltext von Sabine136 findet man unter http://www.birma.ch/… Ich hoffe das genügt dem FN-Team. Tschau uschi