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Erstellt am: 05.04.11 00:39
Der Tierarzt ist schon informiert dass wir demnächst mit Angie vor der Tür stehen. Hab jetzt echt Angst dass irgendwas gefunden wird...habe mir gerade mal diesen urlangen Thread über FIP durchgelesen...oh mann, da wird einem echt Angst und Bange... Das Problem mit dem gefrorenen Boden hatten wir bei Schwiegerelterns Hündin auch...bzw. hätten es gehabt, da sie im Januar gestorben ist...da es aber schon längere Zeit nicht gut mit ihr aussah (Lebertumor) hatte mein Schwiegervater das Grab vorsorglich schon ausgehoben bevor es Bodenfrost gab...ganz schön makaber aber was will man machen... Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 04.04.11 15:59
Ohje, das ist aber auch eine sehr traurige Geschichte. Da hat man nicht nur mit der eigenen Trauer zu kämpfen sondern muss auch noch das oder die anderen Tiere beruhigen... Meine Angie und Salem waren eigentlich nie besonders dicke Freunde. Man ist sich höflich aus dem Weg gegangen. Es gab manchmal kleine Kabbeleien aber alles ganz harmlos. Ich denke, sie merkt schon dass einer fehlt (sie wartet z. B. beim Fressen darauf dass er auch dazu kommt) aber sie trauert nicht wirklich. Sie klebt mir zwar permanent an der Backe aber das hat sie vorher auch schon getan. Im Moment ist es vielleicht noch etwas mehr aber evtl. merkt sie auch nur dass es mir eben nicht so gut geht. Der Tierarzt hat ihn natürlich abgehört und mein Mann hat dreimal nachgefragt, ob es jetzt wirklich vorbei ist. Trotzdem ist es ein komisches Gefühl. Liegt sicher daran dass ich ihn nicht mehr gesehen habe danach... der Tierarzt hat meinen Mann gebeten, ihn bitte gleich zu beerdigen da es Samstag bei uns ziemlich warm war...ist aber auch in Ordnung so. Beim nächsten TA-Besuch wird Angie von Kopf bis Pfote durchgecheckt, damit uns sowas nicht noch mal durch die Lappen geht. Sie ist ja auch schon eine alte Dame mit ihren 13 Jahren. Aber topfit...mal abgesehen davon dass sie fast keine Zähne mehr hat. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 03.04.11 22:10
Hallo Helena, ja aus diesem Wochenende hätte man glatt drei machen können... aber so ist es ja oft...wenn's kommt dann kommt's dicke... Danke der Nachfrage, mir geht es schon wieder ganz gut, es war nur ein kleiner Eingriff aber eben unter Vollnarkose so dass ich natürlich an dem Tag nicht selber Auto fahren durfte und mein Mann 24 Std. bei mir bleiben musste, falls irgendwas sein sollte. Normalerweise hätte ich dafür meine Schwiegereltern noch hier gehabt, die wohnen im gleichen Haus...aber wie es der dumme Zufall nun mal so will, sind die beiden gerade im Urlaub. Das wird auch noch mal ein Hammer wenn die wiederkommen...es war zwar eigentlich mein Kater aber sie haben ihn auch schon sehr ins Herz geschlossen. Du bist ja, wie ich aus deinen Beiträgen hier lesen konnte, eine sehr erfahrene Katzenhalterin...es klingt vielleicht dumm aber kennst du auch dieses Gefühl...hmm, wie soll ich es beschreiben...diese Angst, er könnte vielleicht doch noch nicht richtig tot gewesen sein als wir ihn begraben haben...total mackig...ich weiss, aber das ist so einen Horrorvorstellung...die hatte ich damals auch schon bei unserem ersten Hund...und der war definitiv tot..ich war ja dabei... Ich WEISS auch dass Salem tot ist, trotzdem tut es mir leid daran zu denken, wie er da ganz allein im Kalten liegt...bin ich bekloppt oder hat jeder Tierhalter solche Gedanken...? Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 03.04.11 21:23
Hallo Helena, hallo sugarfrog, vielen Dank für euren Trost. Er war zwar nicht das erste Tier was ich einschläfern lassen musste aber irgendwie fehlt hier jetzt einfach einer. Wir haben noch eine Hündin und eine zweite Katze aber er war immer der "gesprächigste" und hatte immer irgendwelchen Unfug im Sinn...wenn ich daran denke, muss ich fast schon wieder lachen... @Helena. Zu dem Blutbild kamen wir gar nicht mehr. Es ging am Ende so rasant bergab...insgesamt hat seine ganze Krankheitsgeschichte nun knapp 5 Wochen gedauert. Und in dieser Woche hat's ihm dann den Rest gegeben. Innerhalb von 2 Tagen hat sich das Blatt von "wir haben noch Hoffnung, da geht noch was" auf " jetzt ist die Grenze überschritten" gewendet. Dienstag waren wir noch beim TA , er hat AB und Diazepam bekommen, damit er wenigstens frisst. Hat er dann auch wie ein Verrückter...und Freitag bekam er Durchfall und die Augen fingen an zu tränen... Leider konnten wir nicht direkt zum TA fahren, weil ich an dem Tag eine OP hatte und bis nachmittags im KH bleiben musste... ich mach mir selbst solche Vorwürfe deswegen... aber es ging nun mal nicht. Samstagmorgen hat mich Salem nur noch aus eitrigen Augen angeblinzelt und das Mäulchen sah auch nicht besser aus... als ich ihm das Schmerzmittel gegeben habe, hat er sich nicht mal zur Wehr gesetzt. Das war dann der Zeitpunkt an dem ich das Leiden einfach nicht mehr mit ansehen konnte... Unser TA war leider nicht erreichbar...gab wohl Probleme mit dem Handynetz...so dass wir dann zu einem anderen Tierarzt gefahren sind. Ich hätte es so gern gehabt, wenn der Doc zu uns gekommen wäre...wenn ich hätte dabei sein können.. so war "nur" mein Mann für ihn da. Der war zwar sein bester Kumpel aber ich hätte ihn so gern noch mal geknuddelt und ihn beruhigt und gesagt, dass alles gut ist... Bin mir aber sicher dass wir das richtige getan haben...und froh dass wir die Möglichkeit haben unseren Tieren unnötiges Leiden zu ersparen. Wir haben ihn neben der Hündin meiner Schwiegereltern begraben, so ist er wenigstens nicht ganz allein. Unser TA hat später zurückgerufen und sich tausendmal entschuldigt dass er nicht für uns da sein konnte. Er hatte richtig Schuldgefühle dass er evtl. mit der Zahnsanierung alles erst losgetreten hat...aber der Zahn MUSSTE ja nun mal raus, der war kaputt. Er hat uns die noch ausstehenden Behandlungskosten erlassen und war richtig mitgenommen. Hab ich so noch nie von einem Tierarzt erlebt... Bin traurig aber irgendwie auch erleichtert dass der Stinker nicht mehr leiden muss... Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 02.04.11 21:20
Ich hoffe dir geht es gut, dort wo du jetzt bist. Du hast keine Schmerzen mehr und kannst endlich wieder jagen und toben. Unser Kater Salem hat uns heute verlassen...im Februar wurde bei ihm FIV diagnostiziert. Aufgrund einer Zahnsanierung und weil es anschliessend nicht richtig heilte und sich immer wieder entzündete, hatte der Tierarzt den Test gemacht. Er meinte, es könne gut sein dass er sich wieder erholt...hat alles versucht und alles gegeben. Vielen Dank dafür! Er hat nicht aufgegeben. Aber heute morgen als Katerchen mich nur noch aus verklebten, trüben Augen anguckte, wusste ich dass wir verloren hatten. Heute nachmittag haben wir ihn gehen lassen. Er wollte wohl auch nicht mehr und ist in den Armen meines Mannes eingeschlafen. Jetzt ist er neben der Hündin meiner Schwiegereltern begraben. Hannah passt auf ihn auf...wer weiss, vielleicht toben die beiden gerade zusammen durch den Tierhimmel... Ich weiss dass es die richtige Entscheidung war aber wir werden dich trotzdem so sehr vermissen, mein Stinkerchen.. Schlaf gut!
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Erstellt am: 02.04.11 20:08
Hallo, leider haben wir heute den Kampf verloren...nachdem wir die letzten 2 Wochen noch alles probiert haben, ging es diese Woche nur noch bergab. Der Tierarzt hat alles gegeben...leider vergebens. Nachdem Salem sich dann auch noch eine Augenentzündung zugezogen hat, hat er fast stündlich mehr und mehr abgebaut. Und heute morgen war für mich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich ihn gehen lassen musste. Und er wollte auch nicht mehr. Er sah so elend aus. Ich weiss dass es so das beste ist...aber trotzdem tut es sehr weh... Wir haben ihn direkt neben der Hündin meiner Schwiegereltern begraben, die vor 2 Jahren gestorben ist. Er hat's geschafft aber wir werden ihn so vermissen...
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Erstellt am: 15.03.11 21:53
Hallo Helena, danke, ich werde deinen Rat beherzigen. Ich dachte nur dass man ja Stress möglichst vermeiden sollte und den hatte er in letzer Zeit wirklich mehr als genug. Er frisst übrigens immer noch. Die letzten Male war es immer nur kurz nach den Spritzen für eine Weile gut. Diesmal scheint es anzuhalten. Er ist allerdings übervorsichtig bevor er endlich mal anfängt zu fressen. Fast so als würde er sich erinnern: Hey, das hat letztes Mal noch wehgetan, also bin ich jetzt erstmal vorsichtig. Wenn er dann erstmal "Mut" gefasst hat und anfängt, frisst er ganz normal wie vorher auch.Wir haben ihm jetzt noch zusätzlich ein Aufbaupräparat besorgt was man mit Wasser anrührt, fast wie Welpenmilch. Das scheint er auch zu mögen. Im Moment darf er auch mäkelig sein, was das Futter angeht. Wenn er was nicht will, biete ich ihm solange andere Sachen an, bis er endlich zulangt. Hauptsache er kriegt wieder was auf die Rippen. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 12.03.11 16:47
Hallo gute Neuigkeiten: Er frisst endlich wieder und das nicht wenig. Was jetzt den Schalter umgelegt hat...keine Ahnung. Ich hoffe nur dass es auch so bleibt. Sollte ich den armen Kerl jetzt wirklich schon wieder mit 'ner Blutabnahme ärgern? Klar ist das wichtig, sehe ich ja auch ein. Aber wenn er jetzt wieder frisst, was auch hoffentlich so bleibt, kann das nicht noch ein wenig warten? Es tut mir richtig weh, wenn ich daran denke, ihn schon wieder zum TA schleifen zu müssen... Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 11.03.11 11:25
Hallo, so der TA hat heute noch mal Zylexis gespritzt und zusätzlich noch was zum Appetitanregen. Kater hat auch gleich nachdem wir wieder zuhause waren etwas gefressen. Nicht viel aber immerhin. Das Zahnfleisch sieht wieder gut aus. Jetzt liegt es halt wirklich an ihm...er muss fressen. Hab gefragt ob er vielleicht von dem AB Übelkeit bekommt. Der Arzt meinte, das wäre eher unwahrscheinlich. Ich werde Salem jetzt am Wochenende mal komplett in Ruhe lassen,was Medikamente angeht. AB braucht er nicht mehr, die Entzündung ist weg. Schmerzmittel sollten dann eigentlich auch unnötig sein. Vielleicht sollten wir ihm jetzt einfach etwas Ruhe von dem ganzen Stress der letzten Tage gönnen.Der TA sagte auch dass es zum Aufgeben einfach noch zu früh wäre. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 10.03.11 21:33
Die Sprechstundenhilfe mit der ich heute zuerst gesprochen habe meinte auch dass Metacam eigentlich schnell und gut wirkt...das ist ja dann in unserem Fall kein gutes Zeichen dass er trotzdem nicht frisst. Vielleicht ist ihm ja schlecht von dem AB...? Mal sehen was der TA morgen meint... Jetzt müssen wir den armen Krümel schon wieder mit dem Doc stressen...oh mann.
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Erstellt am: 10.03.11 11:42
Hallo Helena, es ist eine Berg- und Talfahrt. Vorgestern sah es so gut aus...gestern und heute frisst er wieder so gut wie gar nicht. Das einzige was heute ging war 'ne Fingerspitze voll Leberwurst und ein bisschen Milch. Hab gerade mit dem TA telefoniert und wir sollen morgen kommen dann bekommt er noch mal 'ne Dosis Zylexis. Mittlerweile stehen hier drei verschiedene Futtersorten inklusive Aufbaufutter vom TA. Er kam vorhin auch gleich an und hat dran geschnuppert...gefressen leider nicht. Dafür hat er einmal mit der Tatze reingestupst...komisches Verhalten..das hat er mit der Leberwust auch erstmal gemacht... Das Spritzen klappt super, mein Mann ist ja Krankenpfleger. Ich halte fest und er spritzt. Und das geht wesentlich stressfreier. Wir waren so schnell dass er's kaum mitgekriegt hat. Eben hat er sich gerade auf seinen Lieblingsplatz am Fenster gelegt. Da lag er schon seit Tagen nicht mehr. Sonst hat er sich ins Körbchen hintem Sofa verkrümelt. Hoffen und Daumendrücken... Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 08.03.11 22:24
Hallo Sugar, tut mir sehr leid dass es dein Kater letztendlich doch nicht geschafft hat. Der Tierarzt war heute ganz zuversichtlich...mal sehen, wie Katerchen sich in den nächsten Tagen macht. Wenigstens können wir uns den furchtbaren Krampf mir den Medis jetzt ersparen. Mit den Spritzen dürfte es leichter für alle werden.Jeglichen Stress zu vemeiden ist natürlich leichter gesagt als getan. Wenn man ein krankes Tier hat MUSS man ja zum Tierarzt und das ist nunmal Stress. Vielen Dank für' s Daumendrücken. Wir können's gebrauchen Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 08.03.11 19:55
Hallo Helena, für heute ist erstmal Entwarnung gegeben. Wir waren vorhin noch mal beim TA weil wir die Medis einfach nicht reinbekommen haben. Auch mit Einwickeln sind wir nicht weiter gekommen. Er hat sich rausgwunden wie ein Aal. Wir haben jetzt Spritzen mir nach hause bekommen und der Arzt meinte auch dass es viel besser aussieht. Hab ihn auf Zylexis angesprochen, das hat er ihm sogar schon einmal gespritzt...wusste ich gar nicht. Naja, hab auch nicht bei jeder Spritze gefragt, was das nun ist. Hab auch wegen Interferon gefragt. Findet der Tierarzt grundsätzlich okay, hat uns aber auch auf die immensen Kosten hingewiesen. Hui...60 € pro Injektion ist ja mal 'ne Ansage. Erstmal kriegt er jetzt aber da AB bis Freitag und Anfang der Woche sollen wir dann noch mal hin in der Hoffnung das die Infektion dann überstanden ist. Ich halte dich auf dem laufenden. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 07.03.11 23:48
Hallo Helena, ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Es endete blutig für MICH in Form von Kratzern.. Der Kater blutet nicht aus dem Maul. Wäre das der Fall, hätte ich ihn mir gleich unter den Arm geklemmt und wäre zum TA gedüst. Gefressen hat er dann doch noch. Also ist das Futter anscheinend okay. Schmerzen im Maul...ja, ich denke schon. Deswegen ist er ja in Behandlung. Und genau das macht es ja auch so schwer die Medikamente ins Maul zu kriegen. Dass ihm schlecht ist glaube ich eher nicht. Er hat bei der Katzenmilch richtig reingehauen. Mein Mann hat ihn vorhin etwas Leberwurst vom Finger schlecken lassen, das fand er auch ganz toll. Die Lage ändert sich innerhalb des Tages ständig. Mal hat er Phasen, in denen er frisst,sich putzt und auch schmust und dann hängt er wieder ziemlich in den Seilen...so wie jetzt gerade. Gerade wenn ich denke, es geht ihm besser und etwas aufatme fängt er wieder an durchzuhängen. Ich weiss einfach nicht wie ich mich verhalten soll. Ab wann ist der Punkt gekommen, an dem man einsehen muss dass es nicht mehr geht? Wenn er gar nicht mehr frisst, wenn er gar nicht mehr aufsteht....wann? Ich schwanke den ganzen Tag zwischen Zuversicht und Sorge.
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Erstellt am: 07.03.11 10:41
Hallo Helena, ich hätte da noch mal eine Frage an dich, da du dich ja ganz gut auskennst. Heute morgen kam mein Kater ganz munter in die Küche als ich gerade Futter vorbereitet habe. Dann hat er aber nur dran geschnuppert, mich angemauzt und ist wieder gegangen...weiss jetzt nicht so recht was ich davon halten soll. Ihm anderes Futter anbieten? Gestern hat er es ja anstandslos gefressen...heute wieder nicht...riesengrosse Schmerzen scheint er nicht zu haben, er hat sich zumindest geputzt. Muss gestehen dass ich ihm die Schmerztropfen samt Katzenmilch über`s Fell geschmiert habe nachdem das mit der Spritze mal wieder blutig geendet ist. Mir graut jetzt schon vor dem AB, das in 2 Std. folgen soll. Insgesamt habe ich nicht das Gefühl dass es ihm sehr schlecht geht. Zwar auch noch nicht wirklich gut (er verkrümelt sich viel in seinem Körbchen) aber eben auch nicht sterbenselend. Den Trick mit den Tropfen in Milch hat er wohl anscheinend durchschaut. Er trinkt sie nur noch wenn nix drin ist. Oh mann, dieses Tier hat mir glaube ich meine ersten grauen Haare beschert. Liebe Grü0e Alex
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Erstellt am: 06.03.11 22:24
Also, mein Tierarzt ist in der Hinsicht ziemlich fit. Hoffe doch dass er das dann auch ohne Narkose schafft.
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Erstellt am: 06.03.11 21:09
Hallo, Zylexis und ImmuStim hab ich mir schon notiert, danke. Werde den Tierarzt darauf ansprechen. Ich denke mal dass wir mit der Blutuntersuchung bestimmt noch ein bisschen warten müssen. Er kann ja jetzt nicht schon wieder in Narkose gelegt werden. Oder kann man das auch ohne machen? Kommt wahrscheinlich auf die Katze an, oder? Also meiner spielt beim Arzt immer wilde Sau, glaube nicht dass er so lange stillhält, bzw. festzuhalten ist... Heute vormittag/mittag war er ja ganz gut drauf, jetzt liegt er allerdings wieder nur in seinem Körbchen und lässt sich durch nichts locken. Ich schiebe es mal darauf dass er halt noch ziemlich schlapp ist und Katzen ja eh viel schlafen. Drück die Daumen dass es nicht wieder schlechter wird. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 06.03.11 16:41
Hallo Helena, das AB kriegt er in Gelform. Ging heute auch fast alles ins Maul. Zwar mit etwas Gewalt aber hilft ja nix, das Zeugs muss rein. Ich hoffe ja dass ich das Schmerzmittel bald absetzen kann. Heute morgen hat er ja sogar vorher schon gefressen. Insgesamt macht er heute einen viel besseren Eindruck. Er hat sogar einen kleinen Ausflug auf den Balkon gemacht und saß 10 Minuten in der Sonne. Ich hoffe dass es weiter bergauf geht und wir keinen Rückfall bekommen. Nächste Woche soll ich Salem noch mal beim Tierarzt vorstellen dann werde ich ihn auf jeden Fall auf ein Blutbild ansprechen. Das hatte er von sich aus sowieso schon vorgeschlagen. Dieser FIV-Test hat übrigens laut Arzthelferin sofort positiv reagiert. Sie hat ihn mir auch gezeigt und da war das ganze Feld leicht rot eingefärbt - also nicht nur die Kontrollstreifen sondern irgendwie alles. Mein Mann sagt, ich solle mich jetzt trotzdem nicht daran festbeissen, dass der Test evtl. falsch positiv war. Meinst du ich sollte ihn trotzdem noch mal testen lassen? Wenn der Arzt ein Blutbild macht kann er das doch sowieso gleich mitmachen, oder? Ich werde dich auf dem laufenden halten. Nochmal vielen Dank für deine mutmachenden Worte. Vorgestern hab ich meinen Kater noch mehr tot als lebendig gesehen aber mittlerweile sieht alles schon wieder viel besser aus. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 05.03.11 22:02
Hallo Helena, vielen Dank für deine ausführliche Information. Dass es doch anscheinend viele Katzen mit FIV und Zahnproblemen gibt und dies durchaus behandelbar ist macht mir Mut und gibt neue Hoffnung. Mein Tierarzt drängt nicht zur Einschläferung, er behandelt ihn, denke ich mal, ganz normal. Anfangs sagte er ja noch dass die Zähne richtig gut aussehen (bis auf den kaputten halt). In der Praxis wurde übrigens so ein Schnelltest durchgeführt. So richtig Ahnung davon habe ich nicht. Das Ding sah für mich aus wie ein Schwangerschaftstest - ein Feld für den Kontrollstreifen und darüber das Testfeld. Auf dem waren beide Streifen satt rot. Das Schmerzmittel das mein Kater bekommt heisst Metacam und das Antibiotikum Ibaflin (Wirkstoff Ibafloxacin). Die fiese Entzündung des Zahnfleisches kam erst nach der Zahn-OP. Der Tierarzt meinte dass dadurch die Infektion evtl. erst so richtig losgetreten wurde.Vielleich war es auch die Impfung Anfang Januar...? Hätte ich gewusst dass er FIV-positiv ist, hätte ich ihn wohl nicht impfen lassen. Heute geht es dem Kerlchen schon etwas besser. Er hat gefressen und sich auch endlich mal wieder komplett geputzt. Allerdings habe ich Probleme, die Medikamente in ihn reinzubekommen. Die Schmerztropfen gehen eigentlich, die mische ich ihm in Katzenmilch...wenn er allerdings keinen Appetit darauf hat, was mach ich dann? Da ihm das Maul eh schon wehtut, soll ich aber erst das Schmerzmittel verabreichen bevor er das Antibiotikum bekommt. Und das soll ich ihm auf jeden Fall direkt ins Maul geben.Gibt es noch einen Trick wie ich ihm das Zeug eintrichtern kann? Aufs Fell schmieren in der Hoffnung dass er's ableckt ist mir zu unsicher. Ab und zu hat er sich heute wieder fast normal verhalten. Ist um uns rumgestrichen und hat gemauzt und sogar Köpfchen gegeben, was er die letzten Tage nicht gemacht hat. Da war er (wohl durch die Schmerzen) sehr kopfscheu. Ist doch eigentlich ein gutes Zeichen, oder? Werde den Tierarzt auf jeden Fall noch mal auf ein Blutbild und einen zweiten Test ansprechen. Vielen Dank für den Rat. Liebe Grüße Alex
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Erstellt am: 05.03.11 12:35
Hallo und vielen Dank für deine Antwort. Ich hoffe natürlich sehr dass wir ihn wieder einigermaßen hinbekommen. Hast du auch FIV-positive Katzen? Viele Grüße Alex
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Erstellt am: 05.03.11 01:30
Hallo zusammen, bin ganz neu hier und bin noch ziemlich geschockt von meinem heutigen Tierarztbesuch mit meinem Kater Salem (9 Jahre alt). Er ist seit letzter Woche wegen Zahnproblemen in Behandlung. Nachdem ein Zahn entfernt wurde ging es ihm anfangs besser. Am Wochende hat er dann allerdings kaum gefressen und wurde immer teilnahmsloser. Also Anfang der Woche gleich wieder zum Arzt. Der meinte dass es eigentlich besser sein müsste, da er bei der OP keine weiteren Zahnschäden oder Zahnfleischentzündungen feststellen konnte. Er hat nochmal Antibiotika und Schmerzmittel bekommen und wir sollten ihn weiter beobachten. Was folgte war das gleiche Spiel wie die Woche zuvor: Erst Besserung, dann wieder Futterverweigerung und Rückzug. Am Mittwoch sagte der Arzt dass er nochmal genau nachschauen will und ich ihn Freitag, also heute, nüchtern zur Sprechstunde bringen soll. Er hat ihm noch einen Zahn entfernt und weil ihm das ganze nicht ganz koscher war, einen Test auf FIV gemacht...leider positiv. Mittlerweile ist das Zahnfleisch entzündet, obwohl die Zähne eigentlich alle in Ordnung sind (bis auf die zwei entfernten natürlich). Die Entzündung kommt durch das geschwächte Immunsystem (hab mittlerweile schon gelesen dass das ein eindeutiges Symptom der Krankheit ist). Wenn wie die nicht in den Griff bekommen, rät der Tierarzt zur Einschläferung... Okay, er soll natürlich nicht unnötig leiden müssen und wenn es mit dem Fressen nicht besser wird, klappt mir der arme Kerl eh bald ab. Aber soweit ist es gottseidank noch nicht und er spricht auch heute ganz gut auf die Medikamente an. Hat jemand hier Erfahrungen mit FIV-positiven Katzen und evtl. auch mit den gleichen Symptomen wie beschrieben. Gibt es Hoffnung? Kann ich meinem Katerchen noch irgendwie helfen ausser mit Antibiotika und Schmerzmitteln? Ich weiss dass FIV nicht heilbar ist und er vermutlich keine 20Jahre alt wird...aber ich möchte es ihm so angenehm wie möglich machen und vielleicht rappelt er sich auch noch mal auf, wer weiss... Viele Grüße Alex