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„Agility ist eine Disziplin, die allen Hunden offensteht. Sie besteht darin, die Hunde die verschiedenen Hindernisse überwinden zu lassen, mit der Absicht, ihre Intelligenz und ihre Behändigkeit zu überprüfen. Die Disziplin erfordert eine gute Harmonie von Hund und Hundeführer und endet im vorzüglichen Einvernehmen in der Gruppe.“ So steht es in der Präambel der FCI Wettkampfordnung für Agility. Was da nicht steht: Es ist ein großer Spaß für dich und deinen Hund!
Agility ist eine Hundesportart aus Großbritannien
In den 80ern schwappte die Agility-Welle aus England zu uns herüber. Dabei sollte der Hundeparcours anfangs nur ein Pausenfüller für Hundeschauen sein. Mittlerweile ist es ein internationaler Wettkampfsport, bei dem die Deutschen sehr erfolgreich sind. Ein Agility-Parcours besteht aus 10 bis 20 Hindernissen. Profis „fliegen“ in 20 bis 40 Sekunden über eine solche Strecke, die aus Hürden, Slalom, Viadukt oder Mauer, Tunnel, Tisch, Laufsteg, Reifen, Wippe, Weitsprung und Schrägwand besteht. Im offiziellen Wettkampf variiert die Reihenfolge der Hindernisse, damit die Teams den Parcours nicht auswendig abarbeiten.
Agility – eine Hundesportart, die nicht nur Spaß und Fitness bringt
Das Tempo kommt bei Agility erst zum Schluss. Zunächst muss der Hund lernen, die Hindernisse nach deinen Anweisungen korrekt zu meistern. Das erfordert seine volle Aufmerksamkeit und Konzentration auf deine Signale. Agility fördert zudem die Kondition, Koordination und Beweglichkeit deines Vierbeiners. Und auch du bist gefragt: Klare Kommandos, Handzeichen und Abläufe müssen wie Vokabeln gepaukt werden. Von deiner Führungstechnik hängt es ab, ob dein vierbeiniger Athlet die Hindernisse erfolgreich nehmen kann. Durch das gemeinsame Einstudieren eines Parcours wird also nicht nur eure Bindung gestärkt, Agility ist Konditionstraining und Denksport zugleich. Es steigert die Beweglichkeit, Geschicklichkeit und den Gehorsam deines Hundes und hält auch dich körperlich und geistig fit.
Agility – eine Hundesportart für (fast) alle gesunden Hunde
Agility eignet sich für alle fitten Hunde ab dem 18. Lebensmonat, die die Grundkommandos zuverlässig beherrschen. Lass deinen Hund aber auf jeden Fall erst mal vom Tierarzt durchchecken, um zu sehen, ob dein kleiner Sportsfreund für dieses Training geeignet ist. Da es im Agility-Parcours hohe Sprünge, Weitsprünge und Slalomstrecken gibt, sollten Gelenke, Bänder und Wirbelsäule absolut in Ordnung sein, ebenso Herz und Kreislauf. Große Hunde sieht man eher selten beim Agility-Training, da ihr Körperbau nicht so gut dafür geeignet ist. Große Sprünge sollten sie besser vermeiden, und ein wendiger Slalom ist für sie auch nicht gerade leicht zu absolvieren. Wenn du später mal mit deinem sportlichen Vierbeiner an einem offiziellen Wettbewerb teilnehmen möchtest, musst du eine Begleithundprüfung ablegen. Außerdem sind läufige Hündinnen sowie gedopte, offensichtlich kranke und verletzte Tiere nicht startberechtigt.