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Der Agility-Sport fördert und fordert den Hund geistig und körperlich und weckt den sportlichen Ehrgeiz deines vierbeinigen Athleten. Wetten, dass er dich ansteckt? Echte Fans bezeichnen Agility gerne als den „Ferrari unter den Hundesportarten“, dabei kommt das Tempo ganz zum Schluss. Die ersten Übungen sind einfach, und ihr könnt im Wohnzimmer oder Garten damit beginnen. Der allererste Schritt führt euch jedoch zum Tierarzt. Du musst sicher sein, dass das neue Hobby deinem Hund nicht schadet. Hundetrainer empfehlen, vor dem Beginn mit Agility die Ausdauer und Muskelkraft des Hundes zum Beispiel durch Joggen oder Fahrradfahren entsprechend aufzubauen.
Agility-Geräte für den Anfang – fehlende Hürden sind kein Hindernis
Zwei Kartons, ein Besenstiel, und fertig ist die erste Hürde. Für den Anfang des Trainings brauchst du keinen perfekten Agility-Parcours. Du kannst sogar im Wald an Bachläufen und Baumstümpfen testen, ob dein Hund ein sprunghaftes Kerlchen ist. Zu Hause reicht dann die kleine Grundausstattung. Im Fressnapf-Online-Shop findest du preiswerte Agility-Geräte: Hindernisse, Agility-Wippen, Slalomstangen oder einen Agility-Sacktunnel, der nicht fehlen sollte. Dazu gibt es im Shop leckere und leichte Trainingshappen zur Belohnung und Motivation. Wichtig für dein Agility-Starter-Set ist Sicherheit und Stabilität der Agility-Geräte, denn dein Hund soll sich ja nicht verletzen. Die Hindernisse im Handel sind daraufhin geprüft und an die offiziellen Wettkampfgrößen angepasst.
Mit Motivation und klarer Sprache meistert der Hund den Hindernisparcours
Mit deiner Stimme, klaren Ansagen, viel Lob und Leckerchen meistert dein Hund bald alle Agility-Geräte. Es ist allerdings wichtig, dass er die Grundkommandos sicher beherrscht. Lotse ihn mit klarer Körpersprache und Kommandos über die erste Hürde, und baue Barrieren, damit er nicht darunter hindurchkriecht. Wenn der Hund auf dein Kommando über die Stange springt, kannst du ihn ausgiebig feiern, belohnen und damit seinen Ehrgeiz wecken. Vor allem der Slalom ist eine große Herausforderung beim Hindernisparcours. Dafür braucht er einen guten Lotsen, an dem er sich orientieren kann. Vermeide deshalb Ablenkung, damit sich dein Trainingspartner voll auf dich und die schwere Aufgabe konzentrieren kann. Sei von Anfang an unmissverständlich und konsequent, dann hast du seine volle Aufmerksamkeit.
Sinnvoller Trainingsaufbau und Tipps für Agility-Anfänger
Abwechslung ist das oberste Gebot. Ändere immer wieder die Reihenfolge der Agility-Geräte, damit dein Hund das Hürdenprogramm nicht kopflos abspult. Die richtigen Führungstechniken kannst du in der Hundeschule lernen, Vertiefung gibt es dann zu Hause. Die Sprünge müsst ihr auf weichem Boden (Teppich, Rasen) üben, da bei glatten, harten Landeplätzen die Verletzungsgefahr zu groß ist. Sobald dein Hund unkonzentriert wird, solltest du das Training mit einer leichten Übung, einem Erfolgserlebnis und großem Applaus beenden. Ehrgeizige Hunde drehen sonst gerne auf, wenn sie müde sind, und toben unkontrolliert über den Parcours. Auch Pausen wollen gelernt sein.