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Hat eine Katze die ersten drei Lebensjahre gesund und gut ernährt verbracht, und es treten keine Unfälle oder unheilbaren Krankheiten auf, hat sie gute Chancen auf ein langes und gesundes Leben. Zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr beginnt langsam der Alterungsprozess, und ab dem zwölften Lebensjahr ist die Katze ein echter Senior. Viele Katzen werden bis zu 15 Jahre alt, aber auch 20-jährige Katzen sind heute keine Seltenheit mehr.
Gesundheitsrisiko Nierenerkrankung – rechtzeitig vorbeugen
Die größte Schwachstelle bei älteren Katzen sind die Nieren. Da Nieren eine verminderte Leistungsfähigkeit sehr lange ausgleichen können, merkt man als Tierhalter ein Nachlassen der Nieren allerdings erst, wenn schon drei Viertel der Nieren ihre Funktion eingestellt haben. Daher ist es bei älteren Katzen wichtig, die Nieren rechtzeitig zu schonen und die Nierenwerte regelmäßig vom Tierarzt durch eine Blutentnahme kontrollieren zu lassen.
Was passiert in der Niere?
Die Nieren sind die Kläranlagen des Körpers. Sie filtern zusammen mit der Leber alle Schadstoffe aus dem Blut. Je mehr Abfallstoffe im Blut sind, desto mehr müssen die Nieren arbeiten. Daher ist die beste Nierenschonung ein Futter, das sehr hochwertiges Eiweiß in ausreichender, aber nicht überschüssiger Menge enthält. So bekommt der Körper alles, was er für den Stoffwechsel braucht, ohne zu viele Abfallstoffe produzieren zu müssen. Auch Phosphor zählt zu den belastenden Stoffen. Ein verringerter Phosphorgehalt im Futter ist also hilfreich – zumal ältere Katzen ohnehin einen geringeren Bedarf daran haben. Man sollte daher rechtzeitig (ca. ab dem achten Lebensjahr) auf Futtersorten mit diesen Eigenschaften umstellen, damit die Nieren früh genug entlastet werden und noch lange funktionsfähig bleiben.
Welches Futter braucht die Senior-Mieze?
Darüber hinaus lässt die Verdauung der älteren Katze etwas nach. Sie braucht ein Futter mit leicht verdaulichen Inhaltsstoffen und erhöhter Vitaminzufuhr, um trotz verminderter Verdauungsleistung noch die optimale Menge an Nährstoffen aus der Nahrung verwerten zu können. Viele ältere Stubentiger werden zudem bequemer. Daher enthält ein Seniorfutter für die etwas kräftigeren Katzen weniger Kalorien, also weniger Fett, und bietet auf diese Weise der Katze ein Fressvergnügen auf die leichte Art.
Prophylaxe plus Spezialfutter
Sehr wichtig ist bei älteren Katzen auch die regelmäßige Kontrolle der Zähne: Wird Zahnstein nicht rechtzeitig entfernt, kann sich dies auf den Zahnhalteapparat auswirken – und sogar auf die Organe. Regelmäßige Zahnsteinkontrolle und ein Trockenfutter zur Pflege der Zähne sollten auch bei älteren Katzen selbstverständlich sein. Mit einem schonenden und hochwertigen Futter, das speziell auf die ältere Katze abgestimmt ist, und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt kann man die Gesundheit der älteren Katze lange erhalten.