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Diese Katze steckt voller liebenswerter Gegensätze. Sie sieht aus wie eine Wildkatze, gehört dabei aber zu den anhänglichsten, freundlichsten Samtpfoten überhaupt. Die sogenannte Leopardette ist nicht nur besonders attraktiv, sondern auch besonders aktiv. Spieltrieb, Neugier, Bewegungsdrang und Lernfreudigkeit bewahrt sie sich bis ins hohe Alter. Diese schöne, schmusebedürftige Seidentatze braucht somit Beschäftigung, Zuwendung und Entfaltungsmöglichkeiten. Um sicherzugehen, dass ihre Schönheit und ihr Charme harmonisch und perfekt ausgeprägt sind, sollte diese Rasse auf jeden Fall bei einem anerkannten Bengalkatzen-Züchter gekauft werden.
Porträt der Bengalkatze: Herkunft und Aussehen
Die Rasse ist relativ jung und wurde erst 1999 offiziell durch die FIFe („Fédération Internationale Féline“, die internationale Dachorganisation von Katzenzuchtverbänden) anerkannt. Auf Ausstellungen sieht man sie seit den 80ern, etwa 20 Jahre nach den ersten Zuchterfolgen in den USA. Die Bengalkatze ist das Ergebnis einer Kreuzung aus asiatischer Leopardenkatze, einer vom Aussterben bedrohten Wildkatze, und einer kurzhaarigen Hauskatze. Damit hat die Bengalkatze direkte wilde Vorfahren. Bengalkater erreichen das stattliche Gewicht von fünf bis sechs Kilogramm. Ausgewachsene Katzen sind zwischen drei und vier Kilogramm schwer. Bengalkatzen sind also relativ groß, schlank und muskulös. Sie schleichen auf schwarzen Ballen und tragen ein edles, dichtes, kurzes bis mittellanges Fell, das entweder auffällig getupft („black/brown spotted“) oder marmoriert („marble“) ist. Rassetypisch sind auch die großen, aufmerksamen Augen der Bengalkatze.
Charakter und Besonderheiten
Sie sieht aus wie ein Bengel, ist aber ein Engel. Die Bengalkatze ist besonders anhänglich und verschmust und möchte dir am liebsten ständig auf ihren Samtpfoten folgen. Dabei ist die Bengalische Hauskatze aber auch ein sportlicher und sehr aktiver Mitbewohner, der unbedingt Action und Beschäftigung braucht. Sie ist verspielt und schlau, weshalb sie auch das Apportieren oder andere Tricks relativ schnell und gerne lernt. Ihre Vorfahren haben ihr eine Vorliebe für Wasser in die Gene gelegt. Bengalkatzen werden von Badewannen, tropfenden Wasserhähnen, Planschbecken und Aquarien nahezu magisch angezogen.
Tipps für die Haltung und Pflege
Das Fell der Bengalkatze ist relativ pflegleicht, und sie geht sehr reinlich damit um. Es kann aber nicht schaden, deine Katze jede Woche zu bürsten und zu massieren, um ihr den Tag zu versüßen. Sehr wichtig ist Beschäftigung für diese Rasse. Sie ist ein ausdauernder Klettermaxe und braucht tägliche Fitnessübungen am Kratzbaum, während ausgiebiger Jagdspiele und auf dem Geschicklichkeitsparcours. Aber auch das Köpfchen will trainiert werden. Um die Bengalkatze geistig sowohl zu fordern als auch zu fördern, ist das Einüben von Tricks mit dem Clicker eine gute Möglichkeit. Wenn du berufstätig bist und deine Bengalkatze lange allein lassen musst, wäre eine zweite Katze ein willkommener Spielpartner für deine Leopardette.
Steckbrief Bengalkatze