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Degus, diese possierlichen, hübschen Nager aus Chile mit dem plüschigen Fell und den schwarzen Knopfaugen, sind mit dem Chinchilla verwandt. Aber auch mit dem Meerschweinchen. Dieses Wissen kann man sich in Sachen Fütterung zunutze machen. Denn ein Degu füttert man vom Grundfutter her ähnlich wie ein Chinchilla, und vom Saftfutter her ähnlich wie ein Meerschweinchen. Wichtig ist eines: Gib nie zu viel! Ein überfütterter Degu wird ganz leicht krank und kann zum Beispiel Diabetes bekommen!
Chinchilla- oder Meerli-Futter als gute Grundlage
Als Grundfutter verwendest du spezielles Degufutter, dies gibt es fertig gemischt in deinem Fressnapf-Markt. Es sollte jedoch weder Trockenobst noch Nüsse enthalten und immer sparsam angeboten werden. Du kannst das Futter für Degus auch selbst zusammenstellen. Verwende als Grundlage Chinchilla- oder Meerschweinchenfutter und setze diesem getrocknete Kräuter, getrocknete Gemüseflocken und Blütenmischungen für Chinchillas aus deinem Fressnapf-Markt zu. Diese werden deine Tierchen lieben: In ihrer Heimat in Chile ernähren sie sich auf kargem Boden nämlich in erster Linie von Kräutern.
Heu ist für Degus wichtig
Degus, die in ihrer Heimat eher wenig Nahrung finden, sind von Natur aus keine Vielfraße und vertragen es nicht, wenn man sie überfüttert. Allerdings können sie von einem nicht genug bekommen, und damit dürfen sie sich auch ruhig den Bauch voll schlagen: Heu! Sorge dafür, dass sie immer Zugang zu frischem Heu haben. Verwende am besten eines aus deinem Fressnapf-Markt, denn da kannst du sicher sein, dass es keine Giftpflanzen enthält.
Gemüse in Maßen ist erlaubt
Als Ergänzung ist Grünfutter in kleinen Portionen erlaubt: Gemüse, Kräuter oder Salat. Im Wesentlichen verträgt der Degu das Gleiche wie Meerschweinchen: ungespritzte Blattsalate, Paprika, Karotten, Kohlrabi oder ein Stückchen Gurke. Auch zu ein paar Blättchen Löwenzahn, Petersilie, Kamille, Rucola oder Vogelmiere wird dein Degu bestimmt nicht Nein sagen. Getrocknete Kräuter oder Trockengemüse können zusätzlich als gesunde Leckerei mehrmals in der Woche angeboten werden.
Besser kein Obst verfüttern
Auch wenn Degus Obst oder Trockenobst lecker finden würden: Dieses sollte nicht auf dem Speiseplan stehen. Die Tierchen können Zucker nur schlecht abbauen, sie erkranken häufig an Diabetes und infolgedessen kann es zur Linsentrübung und Erblindung kommen. Auch Leckerli solltest du sehr sparsam dosieren – das Personal deines Fressnapf-Marktes berät dich gern, was du geben darfst. Zieh dieses aber dann vom Grundfutter ab!