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Eben lag er noch neben seinen Geschwistern und seiner Mutter unter der Wärmelampe in der kuscheligen Wurfkoje, jetzt ist plötzlich alles neu und anders. Diese Abnabelung ist stressig für deinen Welpen, denn alles riecht seit seinem Einzug bei dir zu Hause so anders, klingt anders und sieht anders aus. Dein Hund muss sich an eine ganz neue Umgebung mit neuen Reizen und neuen „Rudelmitgliedern“ gewöhnen und braucht dazu deine Hilfe. Gib ihm Nähe, vor allem in den ersten Nächten, dazu Ruhe, Geduld und viele Streicheleinheiten, damit er sich bald sicher und geborgen fühlt.
Eine entspannte, sichere Atmosphäre erleichtert dem Welpen den Einzug
Schon vor seinem Einzug solltest du die Wohnung welpensicher machen. Schütze den neugierigen Kerl vor Elektrokabeln, Pflanzen oder steilen Treppen, und bringe vorsorglich die teuren Teppiche in Sicherheit. Je geringer das Risiko für Hund und Hausrat ist, desto entspannter kannst du dich voll und ganz um deinen Schützling kümmern. Vor allem in den ersten Nächten wird der Welpe seine kuschelige Sippe vermissen. Es tut ihm gut, wenn sein Hundebett in deiner Nähe steht, wo er deinen Atem und deine Anwesenheit spüren kann. Deine streichelnde Hand lindert seine Albträumchen, und du kannst schnell reagieren, wenn die Welpenblase drückt.
Neues Rudel, neue Regeln: Bereits beim Einzug beginnt die Erziehung des Welpen
Vom ersten Moment an solltest du dem Welpen die neue Hausordnung vermitteln, unerwünschtes Verhalten ignorieren, gutes Benehmen mit Lob und Leckerchen belohnen. Für eine gute Bindung zeigst du ihm von Anfang an, dass es sich lohnt, in deiner Nähe zu sein, sich an dir zu orientieren und dass er dir vertrauen kann. Das lernt der Welpe beim Rangeln um das Spielzeug, beim Schmusen, Bürsten oder Füttern. Auf dem Lehrplan stehen aber auch Respekt und Distanz. Du bestimmst, wann gespielt oder geschmust wird, wann der Hund sich nähern darf oder nicht. Das klingt streng, ist aber für den Welpen natürlich und wichtig in der jetzt stattfindenden Sozialisierungsphase, damit er sein neues Rudel und dich besser kennenlernen kann.
Mit Auslauf und regelmäßigen Auszeiten versüßt du dem Welpen den Einzug
Ein Welpe muss sich etwa alle zwei Stunden erleichtern, in der Regel ist das sowohl nach dem Schlafen, Fressen als auch Toben der Fall. Du solltest seinem Timing zuvorkommen und regelmäßig mit ihm nach draußen gehen, bevor es zu spät ist. So wird er auch schneller stubenrein. Der Babyhund braucht Bewegung und will die Umwelt erkunden – aber alles in Maßen. Sobald er ermüdet, solltet ihr den Heimweg antreten. Welpen brauchen regelmäßige Schlafpausen und machen mehrmals täglich 30- bis 60-minütige Nickerchen. Mit einem weichen Hundekissen kannst du ihm die Auszeiten versüßen und ihm gleichzeitig seinen neuen Platz zuweisen.
