Gut für Haut und Haar, schlecht für Krankheitserreger

Das Hundefell ist ein Gesundheitsbarometer: Glänzt es, geht es dem Hund in der Regel auch glänzend. Mattes, schuppiges Fell deutet meist auf einen Mangel hin, und schon deshalb solltest du dich regelmäßig und intensiv um die Haut und die Behaarung deines Hundes kümmern. Je nach Fell solltest du deinen Vierbeiner einmal pro Woche kämmen und bürsten, manche Rassen müssen auch regelmäßig geschoren oder getrimmt werden. Mit der Pflege kannst du Veränderungen frühzeitig erkennen und eine Verfilzung des Fells vermeiden. Trockne deinen Liebling bei Regenwetter gut ab, und scheue dich nicht, ihn bei Bedarf zu baden. Mit dem richtigen Shampoo und in Maßen betrieben, ist auch das eine Wohltat für Haut, Haar und Hund. Unabhängig von der Rasse und der Fellbeschaffenheit ist die Fellpflege für das Wohlbefinden und die Gesundheit deines Vierbeiners ernorm wichtig. Wenn du sie vernachlässigst, kann das zu Verfilzungen, Hautproblemen und gefährlichen Krankheiten führen.

Folgen mangelnder Fellpflege: Verfilzungen, Infektionen, Parasitenbefall

Ungepflegtes Fell ist schuppig, juckt, kann verknoten, verfilzen und die Haut des Hundes regelrecht ersticken. Mögliche Folgen sind Hautschäden, Infektionen oder Parasitenbefall. Fehlt die UVA-Belichtung und die Belüftung der Haut, kann das leicht zu bakteriellen Hautentzündungen bis hin zu nässenden Ekzemen führen. Kommen dann noch Wärme und Feuchtigkeit dazu, sind Mykosen oder Pilzinfektionen nur noch eine Frage der Zeit. Flöhe, Milben und Zecken fühlen sich auf warmer, feuchter Haut unter dem verfilzten Fell pudelwohl. Dort können sie sich richtig satt essen und ungestört Krankheiten und Infektionen wie Räude oder Ekzeme verbreiten. Regelmäßige Fellpflege verhindert daher Hauterkrankungen und Infektionen und sorgt bei deinem Hund für mehr Wohlbefinden.

Fellpflege für den Hund: Genuss, gesund und reine Gewöhnungssache

Durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten entfernst du nicht nur Schmutzreste. Auch abgestorbene Hautpartikel und Haare lösen sich. Das dient auch der Kontrolle, ob die Haut wirklich gesund ist. Denn Krusten, Zecken, offene, kahle oder gar entzündete Stellen kannst du so leicht entdecken. Neues, gesundes Fell kann besser nachwachsen, und die Haut atmet förmlich auf. Gleichzeitig wird der Hund massiert, was die Durchblutung fördert und die Abwehrkräfte weckt. Je nach Beschaffenheit des Fells und Temperament des Hundes kannst du die Pflege selbst übernehmen oder sie einem Profi überlassen. Am besten gewöhnst du bereits den Welpen an die Handgriffe und Hilfsmittel bei der Fellpflege, und auch der Besuch im Hundesalon sollte frühzeitig trainiert werden, damit die Prozedur vom Hund als völlig normal und angenehm empfunden wird. Die gegenseitige Fellpflege gehört zum natürlichen Verhalten im Rudel, deshalb genießen viele Hunde die Massage durch Kamm und Bürste und den vertrauten Kontakt. Durch regelmäßige Fellpflege verwöhnst du deinen Hund, stärkst eure Bindung und kannst deine Fellnase vor unangenehmen Krankheiten schützen.

Wichtiger Hinweis

Die Ratgeber-Inhalte können einen Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen. Diese Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwendet werden. Bei Erkrankungen von Tieren und Verwendung von Medikamenten sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

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