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Frischfütterung bringt Abwechslung und gesunde Vielfalt in den Napf deines Hundes. Da du dabei alles selbst zubereitest, weißt du auch ganz genau, was drin ist. So kannst du deinem Hund eine vollwertige Ernährung mit ausgewogenen Zutaten bieten, ohne Zweifel an der Qualität der Produkte haben zu müssen. Auch wenn das nun verlockend klingen mag, musst du dabei dennoch einige Punkte beachten. Dazu gehören die Zusammenstellung der Zutaten im richtigen Verhältnis, die Abstimmung der Rohfütterung auf Rasse, Alter und Lebensumstände deines Hundes und nicht zuletzt der erhöhte Arbeitsaufwand für dich selbst.
Frischfleisch für deinen Hund: was bei gesunder Rohfütterung in den Napf gehört
Bei der Rohfütterung bietest du deinem Hund Frischfleisch und Fisch, dazu Gemüse sowie Getreide. Während du Fleisch roh füttern kannst, müssen viele Gemüsesorten gedünstet, gekocht oder püriert werden, damit der Hund die Nährstoffe aufnehmen kann. Nudeln und Reis werden natürlich auch vorher gegart. Vollwertiges Hundefutter besteht aus Proteinen, Fetten und Kohlehydraten als Nährstofflieferanten. Außerdem braucht deine Fellnase Mineralstoffe und Vitamine und Öle wie z.B. Leinöl, Lachsöl, Distelöl oder Nachtkerzenöl . Das meiste davon ist in Fleisch, Fisch, Knochen (die nur roh verfüttert werden dürfen), Gemüse, Salat, Kräutern, Getreide und Obst enthalten. Achte darauf, den Mineralstoffbedarf über ein Ergänzungsfuttermittel abzudecken. 70 bis 90% des Futters sollten aus tierischen Erzeugnissen bestehen. Der Anteil an pflanzlichen Erzeugnissen liegt damit bei 10 bei 30%. Wie hoch der Energiebedarf deines Hundes ist, hängt vor allem von seinem Alter und seiner Aktivität ab.
Frischfleisch für deinen Hund: was bei der Rohfütterung zu beachten ist
Bevor du deinen Hund auf Rohfütterung umstellst, solltest du dich eingehend mit dem neuen Speiseplan befassen. Am besten lässt du die zusammengestellte Ration von einem Fachtierarzt für Ernährung überprüfen. Das ist nicht teuer und hilft Fütterungsfehler zu vermeiden. Vor allem bei jungen Hunden sind Energieüberversorgung, Nährstoffmangel oder Imbalancen folgenschwer. Und wusstest du, dass rohes Schweinefleisch nicht gefüttert werden darf? Im Zweifelsfall berät dich dein Tierarzt, welche Rezepte für deinen Hund geeignet sind und welche Ergänzungsmittel gegeben werden müssen. Zur Gewöhnung kannst du deiner Fellnase anfangs abwechselnd Fertig- und Frischfutter servieren. Allerdings solltest du beides nicht mischen, da die unterschiedlichen Verdauungszeiten Magenprobleme auslösen können. Sobald dein Hund auf Rohfutter umgestellt ist, sind zwei Mahlzeiten am Tag empfehlenswert. Knorpelige Fleischstücke wie Hühner- oder Putenhälse sind eine gute Zahnbürste, aber Vorsicht – daran muss sich dein Hund erst mit kleinen Fütterungsmengen gewöhnen!
Hier kannst du dir Informationen über die Frischfütterung als Flyer downloaden