Mit starken Gelenken lustvoll durch das Hundeleben

Einige Hunderassen neigen zu Gelenkproblemen. Besonders anfällig sind Vertreter großer Rassen wie der Deutsche Schäferhund, Labrador oder Golden Retriever. Ob Schäferhund oder Dackel – treffen kann es jeden. Hier erfährst du, wie du dem frühzeitigen Gelenkverschleiß deines Hundes vorbeugen kannst. 

Übergewicht vermeiden

Oft ist eine zu starke Belastung der Gelenke, häufig bedingt durch Übergewicht, die Ursache für Schmerzen. Jedes Gramm zu viel belastet die Gelenke. Das Gute daran: Durch viel Bewegung kannst du gemeinsam mit deiner Fellnase daran arbeiten, das Übergewicht zu bekämpfen oder – noch besser – es gar nicht erst entstehen zu lassen.

Ausgewogene Ernährung von klein auf 

Am besten beginnst du gleich im Welpenalter damit. Du solltest deinen Welpen nicht zu energiereich ernähren, da dies zu einem zu schnellen Wachstum führt. Bleibende Schäden an Gelenken und Knochen können die Folge sein. Wie viele Kalorien dein Hund wirklich braucht, hängt neben seinem Alter natürlich auch von seiner Rasse ab. Mit Futterergänzungsmitteln kannst du dazu beitragen, seine Knochen und Gelenke zu stärken und ernährungsbedingte Gelenkbeschwerden zu vermeiden. Lass dich zur Fütterung deines Welpen fachkundig beraten und halte dich an die Vorgaben auf der Verpackung.

Weiche Untergründe schonen die Gelenke

Lass deinen Hund nicht auf zu harte Untergründe springen, weil diese den Sprung nicht abfedern. Gerade das Springen aus dem Auto ist ein heikles Thema: Kleine Hunde solltest du stets aus dem Auto herausheben, größeren Hunden kannst du zum leichteren Ausstieg eine Rampe bereitstellen, auf der sie aus dem Auto herausgehen können. Außerdem solltest du folgende Faustregeln beachten: Ein Welpe bzw. Junghund sollte während der ersten Lebensmonate keine Treppen steigen, und neben dem Fahrrad herzulaufen ist erst nach Vollenden des ersten Lebensjahres vertretbar. Wenn dein Hund dich dann später freudig neben dem Fahrrad begleitet, solltest du so oft wie möglich Strecken auf weichen Böden wählen, um seine Gelenke zu schonen. Es lohnt sich übrigens, auch für die ausgedehnten Schläfchen deines Hundes auf eine gute Unterlage zu achten: Eine warme und weiche Unterlage schmeichelt nicht nur seinen Gelenken, sondern ist auch richtig gemütlich.

Gelenkschonende Spiele fördern die Mobilität

Welcher Hund jagt nicht gerne einem im großen Bogen durch die Luft wirbelnden Ball hinterher? Das macht jede Menge Spaß, kann die Gelenke aber stark belasten, da die meisten Hunde abrupt abbremsen, wenn sie den Ball erreichen. Nach dem Vorbild großer Sportler sollte sich auch dein Hund erst nach einer gewissen Aufwärmphase dem leidenschaftlichen Bällchen-Sport hingeben. Wirf deinem Hund also nicht sofort zu Beginn eurer Runde das Bällchen zum Spielen zu, sondern lass ihm erst genug Zeit, seine Muskeln und Bänder in Ruhe durchzubewegen.

Besonders gelenkschonend, aber nicht weniger herausfordernd sind übrigens Spiele mit Köpfchen wie beispielsweise das Fährtensuchen oder alle Spiele im Wasser. Probier es doch einfach einmal aus!
© 2012 Fressnapf Tiernahrungs GmbH | www.fressnapf.de