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Dieser schöne Lockenkopf ist ein absoluter Familienfreund, menschenbezogen, gutherzig, gut gelaunt und für jeden Spaß zu haben. Mit seiner Eleganz, dem lockigen Fell, den fröhlichen Augen und dem sportlichen Körper ist er gern gesehener Gast auf Ausstellungen. Der Pudel gefällt seinen Haltern aber auch wegen seines Spürsinns, seiner Verspieltheit, der hohen Intelligenz und wegen seiner enormen Lernbereitschaft. Der vierbeinige Clown liebt den Applaus. Kein Wunder, dass der Pudel ein sehr beliebter Zirkushund ist.
Der Pudel im Porträt: Herkunft und Aussehen der intelligenten Hunderasse
Der Name Pudel kommt vom altdeutschen Wort „puddeln“ und bedeutet „im Wasser planschen“. Das weist auf seine ursprüngliche Verwendung als Apportier- und Wasserhund, nicht aber auf seine Herkunft hin. Mit der FCI-Anerkennung der Rasse in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde Frankreich als Heimat der Pudel festgelegt. Dieser Gesellschafts- und Begleithund hat einen harmonischen, athletischen Körper mit kurzem Rücken, hoher Rute, einer schmalen Schnauze und Hängeohren. Sein Fell ist kraus, dicht und darf laut Rassestandard Schwarz, Braun, Weiß, Silbergrau oder Apricot sein. Es gibt Großpudel, Kleinpudel, Zwerg- und Toypudel mit einer Widerristhöhe zwischen 24 und 60 Zentimetern und einem Gewicht zwischen 2 und 25 Kilogramm.
Der Pudel im Porträt: Charakter und Verwendung der intelligenten Hunderasse
Der Pudel gehört zu den gelehrigsten und intelligentesten Hunderassen. Sein Jagdtrieb ist im Laufe der Jahre zurückgezüchtet worden, geblieben ist seine feine Nase. Er liebt das Apportieren und die Wasserarbeit. In den 20er-Jahren wurden Pudel deshalb zur Rattenjagd in die Kanalisation geschickt. Heutzutage macht man dieser intelligenten Hunderasse mit Agility oder Obedience die größte Freude. Aber auch beruflich sind sie im Einsatz als Katastrophen-, Leichensuch-, Schutz- sowie als Blindenführhund. Pudel sind treue, fröhliche Familienhunde, die gerne in ihrem Rudel aktiv sind. Ihr sportlicher Körper und ihr heller Geist wollen beschäftigt werden. Gelangweilte, unterforderte Pudel werden sonst sehr kreativ beim Aushecken von Unfug.
Der Pudel im Porträt: Gesundheit und Pflege der intelligenten Hunderasse
Der Pudel hat ein dichtes, eng gelocktes Fell und haart nicht. So dringen Hautschuppen oder totes Haar kaum nach außen, weshalb sich diese Rasse sehr gut für Allergiker eignet. Das Fell des Pudels wächst stetig und muss alle zwei Monate geschoren und täglich gebürstet werden. Ein Ausstellungshund braucht natürlich wesentlich mehr Pflege. Die gelockten Hängeohren sollten regelmäßig gesäubert und auf Infektionen untersucht werden. Wie alle großen Rassen neigt der Großpudel zur Hüftgelenksdysplasie, die aber bei guter Zucht vermieden werden kann. Gleiches gilt für die progressive Retinaatrophie und Katarakt, zwei vererbliche Augenkrankheiten. Ein aktiver, gesunder Pudel mit Normalgewicht kann dich bis zu 12 Jahre lang begleiten, die kleinen Pudelarten sogar noch länger.
Steckbrief Pudel