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Katzen sind sehr wählerisch beim Futter, reagieren meist empfindlich auf Nahrungsumstellung und essen längst nicht alles, was sich in ihrem Napf befindet. Dabei entscheiden sie sich jedoch nicht unbedingt für die vermeintlich leckersten Brocken, zumal ihr Geschmackssinn im Gegensatz zum Geruchssinn gar nicht so stark ausgeprägt ist. Vielmehr wählen sie das Futter, das am ehesten ihrer Beute und somit ihrem natürlichen Nährstoffbedarf entspricht. Eine aktuelle Studie des Waltham® Centre for Pet Nutrician hat gezeigt, dass gesunde Katzen die Menge an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten beim Fressen selbst regulieren. Sowohl für Freigänger als auch für reine Stubentiger stellt die Kombination aus Trocken- und Nassfutter eine ausgewogene und gesunde Ernährung dar.
Bei Trocken- oder Nassfutter für Katzen sind Inhalt und Qualität entscheidend
Als Fleischfresser benötigen Katzen eine große Menge an Protein und tierischen Fetten, die sie in Form von Fleisch, Fisch, Geflügel oder Ei aufnehmen. Außerdem braucht deine Samtpfote die Aminosäuren Taurin und Arginin, essenzielle Fettsäuren, Vitamin A und Niacin. Davon genügen kleinste Mengen, diese jedoch sind lebensnotwendig. In hochwertigen Katzenfuttersorten sind diese Inhaltsstoffe gut dosiert und in bester Qualität enthalten. Kohlenhydrate oder Stärke können Katzen nur schwer verarbeiten. Trockenfutter hat in der Regel einen höheren Anteil an Kohlenhydraten, und deine Samtpfote muss reichlich Wasser dazu trinken. Dafür ist es für dich praktischer, sauber und günstiger und unterstützt zudem beim Kauen die Zahnreinigung deines Stubentigers. Hochwertiges Feuchtfutter deckt den Flüssigkeitsbedarf zu großen Teilen und entspricht weitestgehend dem Nährstoffbedarf deiner Katze.
Die gesunde Mischung für Katzen: Trocken- und Nassfutter im Wechsel
Mit einer Kombination aus hochwertigem Trocken- und Nassfutter bietest du deiner Katze eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Kost, also eine rundum gesunde Mischung. Deine Samtpfote bekommt damit genau die Nährstoffe, die ihr Körper braucht. Wichtig ist, dass dein schnurrender Feinschmecker mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt frisst und stets frisches Wasser zur Verfügung hat. Normalerweise fressen Katzen in Etappen und teilen sich ihre Mahlzeiten selbst ein, da ihr Verdauungstrakt gar nicht auf große Mengen eingestellt ist. Neigt deine Katze dennoch dazu, den Napf gierig zu leeren, gib ihr mehrmals täglich kleinere Portionen an Trocken- und Nassfutter im Wechsel. Trocken- und Nassnahrung haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Grundsätzlich empfiehlt es sich daher beide Futterarten zu unterschiedlichen Zeiten anzubieten. Und wenn du mehrere Samtpfoten dein Eigen nennst, musst du dein Augenmerk ganz besonders auf die individuellen Futtermengen legen. Wichtig ist bei der Gabe von Trockenfutter, dass du deiner Katze immer ausreichend Wasser in einem Extra-Napf anbietest. Katzenmilch kann zwischendurch auch angeboten werden und stellt eine willkommene Abwechslung dar.