Vitamine und mehr: Nahrungsergänzungsmittel für Katzen

Hochwertiges Alleinfutter enthält in der Regel alles, was eine gesunde Katze braucht. Aber manchmal muss es eben auch etwas mehr sein. Nahrungsergänzungsmittel können Mangelerscheinungen beheben, Krankheiten vorbeugen, den Katzenkörper stärken und Beschwerden lindern. Bei alten, chronisch kranken, allergischen oder gestressten Katzen können diese Ergänzungen zum Beispiel sinnvoll und wirksam sein. Aber auch für kerngesunde Stubentiger gibt es Vitamine und Zusatzpräparate, die zum Wohlbefinden deiner Katze beitragen. Wenn du deiner Samtpfote Nahrungsergänzungsmittel geben möchtest oder musst, ist es wichtig, dem Futter die richtigen Wirkstoffe in der richtigen Dosierung hinzuzufügen.

Die gesunde Auswahl: Nahrungsergänzungsmittel für Katzen im Überblick

Ergänzungsfuttermittel sind mit diversen Wirkstoffen und in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Das Angebot reicht von Vitaminpräparaten für die Abwehr über pflegende Bierhefe für Haut und Fell bis zur gezielten Unterstützung von geschwächten Organen. Nahrungsergänzungsmittel mit Grünlippmuschelextrakt stärken Knochen und Gelenke, da sie das Bindegewebe stabilisieren und den Knorpel stärken. Andere Zusatzfutter sind gut für Magen, Darm und Nieren. Malzpasten oder Katzengras helfen bei der Verdauung von Haarballen, andere Wirkstoffe stärken die Vitalität, Mobilität, das Wohlbefinden und die Nerven. All diese Nahrungsergänzungsmittel sind in Form von Tabletten, Leckerchen, Pasten, Gel, Pulver oder Tropfen erhältlich und können bequem dem Futter beigemengt werden.

Nahrungsergänzungsmittel für Katzen sinnvoll und maßvoll einsetzen

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für gezielt wirkende Medikamente bei akuten Krankheitssymptomen, sie ersetzen auch keinen Arztbesuch. In Absprache mit deinem Tierarzt kannst du sie aber gezielt und sinnvoll einsetzen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden deiner Samtpfote bei Bedarf zu verbessern oder zu erhalten. So können sie den Nährstoffbedarf zum Beispiel bei Rohfütterung ausgleichen oder Krankheiten vorbeugen. Wichtig bei der Zugabe der Nahrungsergänzungsmittel sind der tatsächliche Bedarf und die richtige Dosierung. Denn nicht nur ein Mangel, sondern auch ein Übermaß an Vitaminen, Proteinen, Eisen, Fettsäuren oder Ballaststoffen kann schädlich für deine Samtpfote sein. Bei akuten Mangelerscheinungen ermittelt der Tierarzt über das Blutbild den konkreten Nährstoffbedarf deiner Katze.

Hier kannst du dir die Top 5 der Nahrungsergänzungsmittel als Checkliste downloaden

Checkliste TOP 5 der Nahrungsergänzungsmittel für Katzen 

  • Malzpaste/Katzengras: fördert bzw. erleichtert die Verdauung lästiger Haarballen
  • Multivitaminpräparate: unterstützen die Abwehr, ergänzen notwendige Vitamine bei Rohfütterung (Vitamin A für Augen, Haut und Fell, Vitamin D für Darm, Knochen, Niere, Milchdrüse, Gebärmutter)
  • Biotin oder Bierhefe bei Fell- und Hautproblemen 
  • Muschelextrakte (z.B. Grünlippmuschel) zur Stärkung von Knochen und Gelenken 
  • Fischöle/Fettsäuren für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell sowie zur allgemeinen Kräftigung


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