Katzen auf Diät: Mit dem richtigen Diätfutter klappt’s

Wenig Bewegung und viel Verwöhnen schlagen auch bei den kleinen Haustigern auf die Figur. Dabei übersieht manch liebevoller Katzenhalter, dass dicke Katzen vermehrt krank werden und leider oft ein kürzeres Leben haben. Was aber tun, wenn die Katze schon zu dick ist? Wie nimmt sie am besten wieder ab?

Warum brauchen Katzen eine sanfte Diät?

Eine Katze wird dick, wenn sie mehr frisst, als sie an Energie verbraucht. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Meist führen Veranlagung, Mangel an Bewegung und zu viel Futter sowie Leckerli zu erhöhter Energieaufnahme. Hat die Katze einmal Übergewicht, ist das Abnehmen extrem schwierig. Schuld daran ist ein körpereigenes Alarmsystem, das von der Natur ursprünglich für Hungerzeiten vorgesehen war. Nimmt ein Tier weniger Futter auf, als es braucht, wird automatisch der Energieverbrauch auf Sparflamme gestellt. Für den dicken Stubentiger ist das jedoch ein großes Hindernis auf dem Weg zum gesunden Gewicht.

Wird eine dicke Katze ganz auf Nulldiät gesetzt, wird ein noch gefährlicherer Mechanismus in Gang gesetzt: Nach einiger Zeit wird das gesamte Fett aus dem Körper in die Leber transportiert, um wieder Energie für weitere Beutezüge bereitzustellen. Bei der schlanken Wildkatze ein kleiner „Energiehappen“, bei der dicken Hauskatze jedoch ein „Fettschock“ für die Leber, der zu einem Leberversagen führen kann.

Die optimale Katzendiät

Eine Katze sollte durch eine Diät zwar einerseits Fett abbauen, gleichzeitig aber Muskeln aufbauen. Wird einfach nur die Futtermenge reduziert, hungert sie nicht nur, sondern nimmt nicht genug wertvolle Inhaltsstoffe auf. Ein gutes Futter für die Katzendiät enthält daher wenig Fett, aber viel hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine.

Das richtige Diätfutter plus „Sport“

Viele kleine Mahlzeiten am Tag erhöhen die verbrauchte Energie und fördern so die Diät. Ein Diätfutter mit wenig Energie, vielen Faserstoffen und hochwertigen Inhaltsstoffen wie SELECT GOLD light ist die ideale Grundlage für gesundes Abnehmen – in Verbindung mit dem richtigen Maß an Bewegung. Aber gerade bei Fettsucht gilt: Vorbeugen ist viel leichter als Abnehmen. Daher sollte man Katzen regelmäßig wiegen. Denn schon bei leichter Gewichtszunahme ist es sinnvoll, auf Light-Produkte zu wechseln. Zusätzlich ist natürlich Bewegung unerlässlich. Wenn deine Mieze keinen Freigang hat, solltest du mindestens dreimal täglich ca. 30 bis 60 Minuten mit ihr spielen.

Checkliste: Wann ist deine Katze zu dick?

Übergewichtig sind Katzen, wenn …

  • der Bauch leicht gerundet ist
  • der Bauch beim Laufen leicht wackelt
  • die Flankenfalten (mit mäßig Fett) hängen
  • die Fettabdeckung über den Rippen verstärkt ist

Fettleibig sind Katzen, wenn …

  • der Bauch gerundet ist und man die Taille fast nicht mehr oder nicht mehr sehen kann
  • Rippen und Wirbel nicht mehr leicht zu fühlen sind
  • auffällige Flankenfalten zu sehen sind, die zusammen mit dem Bauch beim Laufen von der einen zur anderen Seite schwingen
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