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Aus der Idee wird Realität: Der Stubentiger zieht ein
Wenn die neue Mitbewohnerin einzieht, sollte alles für die Mieze bereit sein – alle Utensilien vorhanden und aufgestellt. Auch für kleine Kätzchen sollte schon ein Kratzbaum angeschafft werden, denn hier können sie das Klettern üben und die Krallen schärfen. Idealerweise verfügt der Kratzbaum über mindestens eine Aussichtsplattform. Heute gibt es viele verschiedene Modelle: kompakt als Deckenspanner oder ausladend als Abenteuerspielplatz, mit Plüsch oder Banana Leaf. Selbstverständlich benötigt die neue kleine Samtpfote auch einen Platz zum Schlafen: Ideal sind hier eine Kuschelhöhle oder ein Katzenbett an erhöhter Stelle. Katzen finden ihren Lieblingsplatz jedoch meist selbst. Wenn möglich, solltest du vertraute Gerüche aus der Ursprungsfamilie mitbringen: Mit einem alten Handtuch kannst du Mutter und Geschwister abreiben, vor allem entlang der Wangen. Das gibt der kleinen Mieze am Anfang Geborgenheit.
Eine Transportbox für unterwegs
Eine der ersten Anschaffungen sollte eine Transportbox sein. Diese brauchst du immer wieder, daher sollte sie vor allem nach Zweckmäßigkeit, Stabilität und Haltbarkeit ausgesucht werden. Eine Transportbox mit nach oben zu öffnenden Deckeln ist wesentlich praktischer als die klassische Transportbox mit seitlichem Ausstieg. Denn von oben lassen sich Katzen wesentlich besser greifen, das bedeutet dann auch gleich weniger Drama beim Tierarzt.
Kulinarisches für die Katz
Natürlich braucht deine Mieze einen Wassernapf oder Trinkbrunnen und mindestens einen Futternapf, besser zwei. Das Wasser sollte möglichst entfernt vom Futter stehen, viele Katzen trinken sonst zu wenig. Für Kitten gibt es spezielle Juniorkost, sowohl als Trockenfutter als auch als Nassfutter. Sie wird anfangs in vier bis fünf Mahlzeiten über den Tag serviert, weil der kleine Magen nicht so viel aufnehmen kann. Erwachsene Katzen benötigen drei bis vier Mahlzeiten pro Tag. Außerdem kannst du ihr am Anfang auch verdünnte Katzenmilch zufüttern. Aber bitte gib deinem Kitten keine Kuhmilch. Kuhmilch verursacht bei Katzen Bauchschmerzen.
Spielzeug gegen Langeweile
Spielzeug ist nicht nur für Kitten wichtig, auch erwachsene Katzen spielen gern. Wichtig ist, dass die Katze sich nicht verletzen kann. Wollknäuel beispielsweise sind gefährlich, weil sich Mieze darin verfangen kann. Verschluckte Fäden oder Schnüre können sogar zu Darmauffädelungen führen. Auch auf Spielzeuge mit abreißbaren Kleinteilen solltest du verzichten, da diese verschluckt werden können. Ideal ist Spielzeug, das nicht nur den Jagdtrieb anspricht, sondern auch die Intelligenz und die Koordination der Katze. Zu diesem cleveren Spielzeug zählen beispielsweise Bällchen, in denen du Leckerli verstecken kannst.
Miezes stilles Örtchen: die richtige Katzentoilette
Die Katzentoilette sollte wirklich ein stilles Örtchen sein, Kitten und Katz werden bei ihren Geschäften genauso wenig gern gestört wie wir. Grundsätzlich gilt die Regel: immer eine Katzentoilette mehr als Katzen im Haus sind. Bei der Streu solltest du darauf achten, dass sie saugstark und geruchsarm ist, außerdem sollte sie nicht stauben. Manche Katzen mögen eine Katzentoilette mit Deckel lieber, andere dagegen gehen „oben ohne“ zur Toilette.
Checkliste Starterset für Neuankömmlinge: Was braucht die Katze zum Einzug?
