Das richtige Licht im Aquarium

Genauso wie der Mensch benötigen die meisten Lebewesen Licht zum Leben. Das gilt auch für die Bewohner von Aquarien. Besonders wichtig ist das Lebenselixier dabei für die Entwicklung der Pflanzenwelt unter Wasser. Da das Licht, das von außen in das Aquarium gelangt, dafür nicht ausreicht, muss das Becken zusätzlich beleuchtet werden. Zudem lässt die richtige Beleuchtung dein Aquarium in einem ganz besonderen Glanz erscheinen.

Lebenselixier der Unterwasserwelt

Pflanzen brauchen Licht, um zu überleben und zu wachsen. Während ihres Wachstums produzieren sie zudem den für die restlichen Aquarienbewohner lebensnotwendigen Sauerstoff. Die verschiedenen Fischarten kann man bei ihrem Bedürfnis nach Licht nicht über einen Kamm scheren: Einige benötigen die Beleuchtung ebenfalls, um wachsen zu können, andere nutzen das Licht zur räumlichen Orientierung.

Die passende Leuchte für dein Aquarium

Welches Leuchtmittel sich am besten für dein Aquarium eignet, hängt von der Wassertiefe ab. Für Aquarien mit einer Wassersäule von bis zu 50 cm bietet sich die Verwendung einer Leuchtstoffröhre an. Für tiefere Becken sollte eine Halogenlampe eingesetzt werden, da das Licht sonst nicht bis zum Boden durchdringt. Anbringen lassen sich die Lampen mit bestimmten Halterungen, die in den angebotenen Komplett-Sets für die Beleuchtung bereits enthalten sind.

Reflektoren sorgen für gleichmäßige Verteilung

Unabhängig von der Wahl des Leuchtmittels, empfiehlt sich die Verwendung von Reflektoren. Ein Reflektor verteilt die Lichtstrahlen gleichmäßig im ganzen Aquarium und erhöht die Lichtausbeute um bis zu 100%. Aber Vorsicht: Zu viel Licht fördert auch die Vermehrung ungeliebter Algen!

Eine Zeitschaltuhr sorgt für Kontinuität

Da für die Bewohner der in deinem Wohnzimmer heimisch gewordenen Unterwasserwelt Kontinuität wichtig ist, solltest du eine Zeitschaltuhr einsetzen, um die Beleuchtung zu regulieren. Zwölf Stunden Licht – zwölf Stunden Dunkelheit ist eine Faustregel, mit der man nicht viel falsch machen kann. Besonders schonend für die Fische und Pflanzen im Aquarium ist eine Lichtsteuerung, die das Licht langsam an- und ausgehen lässt und so den natürlichen Auf- und Untergang der Sonne simuliert. Alternativ kannst du dafür sorgen, dass sich die verschiedenen Leuchten nicht alle gleichzeitig ein- oder ausschalten.

Den Feierabend vor dem Aquarium genießen

Falls du tagsüber nicht zu Hause bist und dein Aquarium abends noch ein paar Stunden genießen möchtest, kannst du für die Beleuchtung eine Mittagspause von zwei bis fünf Stunden programmieren und die Stunden abends dranhängen. Da einige Algenarten so eine Pause überhaupt nicht mögen, wirkt sie sich sogar positiv auf das Gleichgewicht im Aquarium aus. Besser ist es, das Licht erst später einzuschalten, denn mittags scheint die Sonne naturgemäß am intensivsten.

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