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Kaum einer kann diesem Charmeur widerstehen. Der Mops begrüßt jeden, wirklich jeden mit einer unendlichen Freude und gerade so, als ob er den ganzen Tag auf einen hätte warten müssen. Der aufgeweckte und lebensfrohe kleine Hund mit den Knopfohren oder Rosenohren ist anhänglich und möchte nicht nur mit dabei, sondern am liebsten immer mittendrin sein.
Ein Kaiserhund mit langer Geschichte – der Mops und seine Vergangenheit
Der Mops kann auf eine Geschichte von über 2000 Jahren zurückblicken. Sein Ursprung liegt in China. Da es nur Kaisern vorbehalten war, den Mops besitzen und berühren zu dürfen, galt er als Kaiserhund. Obwohl er nicht sehr groß ist, zählt er zu den Molossern. Möpse breiteten sich schnell in den Salons der feinen Damen aus, und im Jahre 1918 erfuhr diese Rasse einen derartigen Aufschwung, dass sie sich schnell zum Modehund entwickelte.
Der Mops: Charakter und Verwendung des Gesellschafts- und Begleithundes
Der Mops ist ein anhänglicher Begleithund und quirliger Clown mit Seelentrösterqualitäten. Ein kurzer Blick aus seinem knautschigen kleinen Gesicht, und man vergisst als Mops-Besitzer in Windeseile den größten Ärger. Geht es mal nicht nach seinem Willen, kann sich selbst ein gestandener Mops-Rüde in eine Diva verwandeln. Möpse unterstreichen ihren Gemütszustand durch Grummeln, grunzendes Schnaufen sowie Brummen. Wie keine andere Hunderasse spricht der Mops mithilfe seiner Mimik und Gestik eine einzigartige Sprache. Möpse schneiden aufgrund ihrer hohen Intelligenz oft sehr gut bei Begleithundeprüfungen ab. Auch sonst sind die kleinen Kerle gerne aktiv und apportieren Stöckchen oder überraschen ihre Besitzer mit ihrer Vorliebe fürs Wasser. Für Ausdauersportarten wie beispielsweise Joggen oder Fahrradfahren ist der Mops jedoch aufgrund seiner körperlichen Anlagen nicht geeignet.
Der Mops: Pflege und Gesundheit
Möpse haben ein sehr pflegeleichtes Fell, das mit regelmäßigem Bürsten auskommt. Mehr Aufmerksamkeit solltest du der Nasen- und Ohrenpflege widmen. Mindestens einmal pro Woche müssen die Nasenfalten mit Babyöl und Wattestäbchen vorsichtig gereinigt werden. Eine trockene Mopsnase freut sich über eine kleine Portion Vaseline. Die Ohren dürfen auf keinen Fall mit Öl gereinigt werden, da dies Entzündungen begünstigen kann. Hier solltest du auf einen speziellen Ohrreiniger zurückgreifen, den du beim Tierarzt bekommst. Sein rundlicher Kopf mit der kurzen Schnauze und den leicht hervorstehenden Augen führen oftmals zu schwerwiegenden Atemproblemen. Viele Züchter legen mittlerweile wieder Wert darauf, dem Mops mehr Nase anzuzüchten, was seiner Gesundheit sehr zugutekommt. Etwa ein Prozent aller Möpse leidet an einer entzündlichen Erkrankung des Zentralen Nervensystems – der sogenannten Pug-Dog-Enzephalitis. Die leicht hervorstehenden Augen des Mopses neigen häufig zu Hornhautentzündungen. Du solltest bei der Suche nach einem Mops unbedingt Kontakt zu einem seriösen Züchter aufnehmen, um das Risiko rassetypischer Erkrankungen zu vermeiden.
Steckbrief Mops