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Papageien sind sehr intelligent und brauchen viel Beschäftigung und Abwechslung. Es muss sich also etwas regen im Alltag dieser Tiere. Unterstütze die Spielleidenschaft deines Papageis mit allerlei Spielzeug und Sportgeräten und vor allem: Werde du selbst zu seinem aktivsten Mitspieler. Das hält deinen Freund in Form und trägt zu seinem Wohlbefinden bei.
Papageien lieben Spiele
Papageien sind Spielernaturen, besonders gern spielen sie mit ihren Haltern, denn es zeigt ihnen, dass sie zum „Schwarm“ gehören. Ein Papagei, der sich selbst überlassen ist, wird meistens Unfug anstellen oder sich im schlimmsten Fall sogar die Federn ausrupfen. Mit dem gemeinsamen Spielen förderst du das Sozialverhalten, den Spieltrieb, und es schafft einen sehr ausgeglichenen Papagei, der abends müde in seinen Käfig geht.
Riesige Auswahl
Dein Papagei ist aus seinem Spieltrieb heraus für alles aufgeschlossen. In deinem Fressnapf-Markt wirst du keine Mühe haben, fündig zu werden. Im Gegenteil: Hier hast du die Qual der Wahl, denn Spielzeuge gibt es in riesiger Auswahl für alle Papageienarten. Ob Seile, Schaukeln, Stangen oder Leitern – da bleibt kein Papageienwunsch offen.
Vorsicht vor Gefahren
Papageien hantieren aber auch gerne mit allem, was der Haushalt hergibt. Papier- und Kartonreste aller Art lassen sich spielend leicht rollen, stemmen, zerrupfen und zernagen. Spielzeug aus Pappe sollte übrigens immer sauber, frei von Klebstoffen und Metallteilen sein. Zeitungspapier ist wegen der Druckfarbe nicht empfehlenswert. Auch Bälle, Glöckchen und Holzringe gehören in die Spielzeugkiste. Spielzeug aus billigem Material, Sitzstangen mit Plastiküberzug, die angeknabbert werden könnten, scharfe Kanten, Spitzen und Dinge, an denen sich dein Vogel klemmen kann, räumst du am besten außer Sichtweite deines Papageis.
Klug und verfressen
Wenn dein Papagei sich einmal bei dir eingewöhnt hat, wirst du über seinen Einfallsreichtum und seine Intelligenz immer wieder staunen. Mit etwas Geduld und Leckereien wirst du bei deinem kleinen Vielfraß fast alles erreichen. Aber Vorsicht: Ein Papagei mag alles, was auch du isst – nur, es bekommt ihm nicht. Achte also darauf, dass er niemals Gezuckertes, zu Scharfes, Salziges oder gar Schokolade und Alkohol bekommt. Dein Papagei wäre nicht der Erste, der wegen falscher Ernährung krank wird.
Beschäftigung für deinen Papagei
Wie alle Stubenvögel liebt es der Papagei, ab und zu ein gepflegtes Bad zu nehmen – obwohl, so gepflegt geht es nicht zu, wenn Loro, Coco & Co. planschen. Aber was soll’s … es ist ja nur Wasser! Beschäftigst du dich ausgiebig mit deinem gefiederten Freund, wird er trotz allen Übermuts ein liebevoller Hausgenosse, der es nach dem Herumtollen und Unsinnmachen durchaus zu schätzen weiß, wenn er sich auf deine Schulter setzen und sich an dich kuscheln kann. Aber eines ist bei Papageien auch klar: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!