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Rosenköpfchen haben eine sehr kräftige Stimme. Je nach Stimmung können die zur Familie der Papageien und innerhalb dieser Familie zur Gattung der Unzertrennlichen gehörenden Vögel entweder schrill kreischen, wenn sie nervös sind, oder aber auch melodisch zwitschern. Auch wenn sie nur schwer zahm werden, ist die Haltung von Rosenköpfchen für Anfänger sehr gut geeignet. Die wichtigsten Dinge, auf die du achten musst, sind, dass die mit 17 Zentimetern Körperlänge größten Vertreter der Unzertrennlichen einen Artgenossen und viel Platz benötigen – einen großen Käfig mindestens, am besten jedoch eine Voliere, die im Sommer gerne auch draußen stehen kann.
Woher kommt das Rosenköpfchen?
Beheimatet sind die leuchtend grünen Papageien mit dem hornfarbenen Schnabel und der rötlichen Gesichtsmaske, zoologisch Agapornis roseicollis genannt, im südwestlichen Afrika, und zwar von der nördlichen Kapprovinz Südafrikas bis nach Angola. Dort fühlt sich das Rosenköpfchen in Steppe und Savanne, in trockenen Waldgebieten und in Halbwüsten wohl, sucht aber immer Wasserstellen in der Nähe. Wo es Nahrung gibt, lassen sich die Rosenköpfchen in Gruppen von fünf bis 20 Vögeln nieder, weshalb das Rosenköpfchen auch bei uns auf keinen Fall einzeln gehalten werden sollte.
Jedes Rosenköpfchen braucht einen Partner
Wie der Name „Unzertrennliche“ bereits sagt, braucht das Rosenköpfchen einen Partner. Am besten geeignet ist ein Pärchen – auch gleichgeschlechtlich –, das sich meist prächtig versteht. Unter den auch als „Liebesvögeln“ bekannten Rosenköpfchen gibt es in einer größeren Gruppe durchaus auch mal Zwist.
Der richtige Käfig für das Rosenköpfchen
Platz ist wichtig, wenn du Rosenköpfchen halten möchtest. Die Unzertrennlichen benötigen einen großen Käfig, besser noch eine Voliere. Täglicher Freiflug im Zimmer sollte immer gewährt werden. Keinesfalls dürfen die Gitterstäbe mit Kunststoff umwickelt sein, da dieser dem kräftigen Schnabel der neugierigen Papageien nicht standhält. Da sie sehr gerne nagen, solltest du die Voliere abwechslungsreich mit Gegenständen, die sie auch mit ihrem Schnabel bearbeiten dürfen, einrichten.
Die richtige Ernährung des Rosenköpfchens
Den Tisch für das Rosenköpfchen zu decken ist nicht schwer. Deshalb können auch Anfänger die hübschen Papageien gut halten. Am besten fütterst du Hirse und Glanz, gemischt mit etwas geschältem Hafer und ein paar Sonnenblumenkernen. Gerne wird auch Grünfutter und ein Stückchen Obst gepickt. Stelle den Vögeln stets Grit und sauberes Wasser zur Verfügung. Wenn deine Rosenköpfchen Junge haben, benötigen diese Keimfutter.
Besonderheiten des Rosenköpfchens
Wer Rosenköpfchen hält, der muss sich an deren lautes Kreischen gewöhnen. Regen sich die Unzertrennlichen auf, können sie sehr schrill werden. Aber der kleine Papagei kann dich auch mit zartem Zwitschern erfreuen. Anders als die meisten Vögel, tragen die Rosenköpfchen ihr Nistmaterial übrigens nicht im Schnabel, sondern im blauen Bürzelgefieder zum Nest. Es macht viel Freude, sie dabei zu beobachten.
Steckbrief Rosenköpfchen