Sein Markenzeichen ist der Ridge: Der Rhodesian Ridgeback stammt aus Südafrika

Früher wurde der muskulöse Laufhund zur Löwenjagd eingesetzt – heute findet er in vielen Bereichen Einsatz: Der Rhodesian Ridgeback ist ein agiler Sportler, der wahrlich kein Stubenhocker ist. Mit seiner hervorragenden Nase beweist er beim Mantrailing oder bei der Fährtensuche stets einen guten Riecher.

Rhodesian Ridgeback: Herkunft und Geschichte

Der Rhodesian Ridgeback stammt aus Südafrika. Der Ursprung dieser Hunderasse ist auf afrikanische Wildhunde zurückzuführen. Durch Einkreuzung von hauptsächlich englischen Jagdhunden ist der Ridgeback entstanden. Sein Markenzeichen ist der Ridge – ein genau auf der Höhe der Wirbelsäule verlaufender Fellstreifen, auch Rückenkamm genannt, bei dem das Fell gegen die eigentliche Wuchsrichtung wächst. Der Ridgeback ist als Jagdhund gezüchtet worden und bewachte als Wachhund die Farmen Südafrikas. Man nennt den Rhodesian Ridgeback auch Löwenhund, da er einst zur Löwenjagd eingesetzt wurde. 1973 wurde der Rhodesian Ridgeback von Anne Müller nach Deutschland importiert. Sie war die erste Züchterin, die den Rhodesian Ridgeback in Deutschland einführte und regelmäßig Hunde aus Südafrika importierte, um diese für die Zucht zu verwenden.

Charakter und Wesen – der Rhodesian Ridgeback ist intelligent und agil

Der Rhodesian Ridgeback ist ein Powerpaket, der es liebt, am Fahrrad oder Pferd zu laufen. Wenn du darüber nachdenkst, dir diesen sportlichen Hund anzuschaffen, solltest du dich vorher gut über seine Jagdleidenschaft informieren – diese sollte unbedingt mithilfe eines Hundetrainers in geregelte Bahnen gelenkt werden. Wenn du dafür sorgst, dass dein Ridgeback mental und körperlich ausgelastet wird, hast du einen ausgeglichenen Hund, der dir viel Freude bereiten wird. Ohne Zwang und mit viel Motivation lässt sich ein Ridgeback zu einem freundlichen Begleiter erziehen. Da der Rhodesian Ridgeback ein spät reif werdender Hund ist, der erst im Alter von zwei bis drei Jahren erwachsen ist, solltest du als Besitzer besonders viel Geduld und viel Wissen über diese Rasse mitbringen.

Der Rhodesian Ridgeback: Pflege und Gesundheit

Der Rhodesian Ridgeback hat ein kurzes Fell, das sehr pflegeleicht ist. Regelmäßiges Bürsten mit einem Gummistriegel ist bei der Fellpflege ausreichend. Du solltest aber wissen, dass diese Rasse das ganze Jahr über haart. Da der Ridgeback kaum Unterwolle besitzt, sollte er im Winter beim Spaziergang ständig in Bewegung bleiben um nicht auszukühlen. Rassetypische Erkrankungen, die beim Rhodesian Ridgeback auftreten können sind: Hüftgelenksdysplasie, Dermoidzysten, Schilddrüsenprobleme, Degenerative Myelopathie und Taubheit. Bei der Suche nach einem verantwortungsvollen Rhodesian-Ridgeback-Züchter solltest du auf Seriosität absolute Priorität legen, um einen gesunden Welpen zu erhalten.

Steckbrief Rhodesian Ridgeback

  • Rasse: Rhodesian Ridgeback
  • Herkunft: Südafrika
  • Gruppe: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
  • Größe: Rüde 63,5–68,5 cm, Hündin 61–66 cm
  • Gewicht: Rüde ca. 36,5 kg, Hündin ca. 32 kg
  • Fell und Farbe: kurzhaarig, hellweizenfarben, rotweizenfarben, kleine weiße Abzeichen wie beispielsweise ein Brustfleck oder Flecken an den Zehen sind erlaubt
  • Besondere Kennzeichen: Sein Markenzeichen ist der sogenannte Ridge – hierbei handelt es sich um einen Fellstreifen auf dem Rücken, der gegen die eigentliche Wuchsrichtung wächst.
  • Fellpflege: unkompliziert, regelmäßiges Bürsten mit einem Gummistriegel, haart das ganze Jahr über
  • Wesen und Charakter: freundlich, selbstbewusst, Fremden gegenüber eher zurückhaltend, ohne dabei Aggressionen zu zeigen, intelligent, agil
  • Verwendung: Jagdhund, Fährtenhund, Schweißhund, Rettungshund, Wachhund, Begleithund, treues Familienmitglied
  • Gesundheit: Hüftgelenksdysplasie, Dermoidzysten, Schilddrüsenprobleme, Degenerative Myelopathie, Taubheit
  • Lebenserwartung: 9–11 Jahre
© 2012 Fressnapf Tiernahrungs GmbH | www.fressnapf.de