So machst du dein Terrarium richtig sicher

Im Wonnemonat Mai hat der Frühling seine Hochphase. Es ist angenehm warm, und Mensch und Tier sind ebenso aktiv wie die Natur. Das gilt auch für die wechselwarmen Reptilien, die neben der Körpertemperatur auch ihren Lebensrhythmus an die Jahreszeit anpassen. Sie werden aktiver und büchsen jetzt nicht selten aus ihren vier Wänden aus. Höchste Zeit, das heimische Terrarium auf seine Sicherheit hin zu überprüfen!

Der tückische Spalt zwischen den Schiebetüren am Terrarium

Viele Terrarien sind durch zwei Schiebetüren an der Vorderseite zu öffnen. Die sind praktisch, haben aber auch ihre Tücken. Als Erstes solltest du daher den Spalt zwischen den beiden Türen sichern – auch wenn er noch so klein und undurchlässig erscheint. Damit Tiere wie der Taggecko, der seinen Körper unwahrscheinlich flach machen kann, Futterinsekten oder Nachwuchsskorpione nicht dadurch entweichen können, solltest du diesen Spalt mit tesamoll®-Band abdichten – am besten aus Hartkunststoff, damit es nicht von Grillen oder anderen Insekten angeknabbert wird.

Mehr Sicherheit für dein Terrarium dank Scheibenhaken oder Terrarienschloss

Damit die Schiebetüren nicht versehentlich von Mensch oder Tier geöffnet werden, solltest du sie zusätzlich sichern. Dafür nimmst du am besten ein fertiges Terrarienschloss oder baust selbst einen Scheibenhaken aus Schweißdraht ein. Für die Sicherung giftiger Tiere oder als Kindersicherung ist der Scheibenhaken allerdings keine Alternative zum Terrarienschloss.

Ein Extraglas im Falltürterrarium

Wenn dein Terrarium eine Falltür hat, solltest du es mit einer zusätzlichen kleinen Scheibe aus Glas oder Plexiglas sichern. Damit stellst du sicher, dass die Tiere nicht wie selbstverständlich den Weg ins Freie finden, wenn du das Terrarium öffnest. Aufmerksam beobachten solltest du die Bewohner des Terrariums dabei trotzdem, denn schon kleine Kratzer oder Kalkflecken auf dem Glas geben Tieren wie zum Beispiel einem ausgewachsenen Skorpion genug Halt, um an der Scheibe hochklettern zu können.

Schutz vor Elektrounfällen im Terrarium

Sollte im Terrarium Elektrik eingebaut sein, so muss diese unbedingt sicher vor Spritzwasser und Überhitzung geschützt sein. Deine Pfleglinge können sonst schnell einen tödlichen Schlag bekommen und auch für Menschen ist Strom bekanntlich nicht ungefährlich. Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass es nicht zu Schmorbränden kommen kann. Manchmal wächst auch eine Pflanze zu nah an eine Lampe heran. Kontrolliere also regelmäßig die Einrichtung, Verkabelung etc.

Ein gesicherter Raum für giftige Tiere

Da nichts unmöglich ist, solltest du bei der Haltung giftiger Tiere wie beispielsweise Giftschlangen zusätzlich den Raum absichern, in dem das Terrarium steht. Dieser Raum sollte abschließbar sein und vor dem Aufstellen des Terrariums auf Nischen und Risse im Fußboden, in der Wand oder am Fenster untersucht werden. In der Tür solltest du zusätzlich eine Barriere und einen automatischen Türschließer einbauen. Damit gewährleistet du Sicherheit für Mensch und Tier.

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