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Aquariumarten: Wie viel Unterwasserwelt darf es sein?

Das Abenteuer Aquarium ist beschlossene Sache. Nun gilt es, das geeignete Heim für Ihre neuen Mitbewohner auszuwählen. Beim Anblick der Möglichkeiten fällt die Entscheidung zunächst schwer. Traditionelles Kaltwasseraquarium ohne Heizung für heimische Arten, anspruchsvolles und teureres Meerwasseraquarium inklusive Korallenwelt oder das beliebte Gesellschaftsbecken für Einsteiger? Entscheidend sind Erfahrung, Arbeitsaufwand und natürlich der vorhandene Platz.

Schon entdeckt? Hier finden Sie Informationen zu weiteren Aquaristik-Bereichen:

In 5 Schritten zum eigenen Aquarium

Schritt 1
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1. Auswahl des Beckens und des Standorts

Ein Aquarium braucht Licht. Zu viel Sonnenlicht fördert jedoch den Algenwuchs. Deswegen sollte das Aquarium so aufgestellt werden, dass es nicht mehr als zwei bis drei Stunden Sonne abbekommt.
Bei Aquarien mit über 300 Litern Inhalt sollte man sich darüber informieren, ob der Fußboden auch stabil genug ist. Denn 400 Kilogramm, so viel wiegt es etwa voll, sind ein ganz schönes Gewicht. Im Zweifelsfall muss man dann einen Statiker fragen.

Schritt 2

2. Einfüllen des Bodengrunds

Der Bodengrund sollte aus einer Sand- oder Kiesschicht bestehen. Keinesfalls sollten dafür scharfkantige Körner oder Steine verwendet werden, da sich die Fische, vor allem Welse und andere Bodenfische, daran verletzen könnten. Und auch hier gilt: Spül den Sand oder Kies gut mit frischem Wasser durch, bevor du ihn ins Aquarium hineingibst. Steine vom Straßenrand solltest du auf keinen Fall verwenden.

Schritt 3

3. Installation der Technik

Die Beleuchtung des Aquariums ist wichtig für den Tag-Nacht-Rhythmus der Fische sowie für das Wohlergehen der Pflanzen. Zehn bis zwölf Stunden Tageslicht reichen den Fischen dabei vollkommen. Mit einem Heizer sorgst du für eine konstante Wohlfühltemperatur um die 25 °C. Diese solltest du regelmäßig mit einem Thermometer kontrollieren. Der Filter im Aquarium stellt eine fischtaugliche Wasserqualität sicher: Er filtert Schwebstoffe und grobe Partikel und verhindert damit eine Trübung des Wassers.

Schritt 4

4. Wasser und Beckeneinrichtung

Bevor Pflanzen und Deko abgespült und in das Aquarium gesetzt werden können, solltest du es zu etwa zwei Dritteln mit Wasser füllen. Dann wird die Technik in Betrieb genommen. Da frisches Leitungswasser als Umgebung für Fische nicht geeignet ist, benötigst du einen Wasseraufbereiter. Zusammen mit Starterbakterien hilft er, schädliche Stoffe zu entfernen und die für die Fische optimale Wasserqualität innerhalb von 2 bis 14 Tagen zu erreichen. Ein regelmäßiger Wasserwechsel (alle 2 Wochen 1/3 der Wassermenge) wird dennoch nötig sein. Für die Inneneinrichtung kannst du Wasserpflanzen in Verbindung mit Steinen oder anderen Dekorationsgegenständen verwenden. Wichtig ist, dass die gewählte Deko den Tieren eine Rückzugsmöglichkeit bietet.

Schritt 5

5. Die Fische – und fertig

Bevor du die Fische kaufst, solltest du unbedingt einen aktuellen Wassertest durchführen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du Fische auswählst, die sich gut vertragen. Arten, die in der Natur im Schwarm leben, sollten zumindest in Zehnergruppen gehalten werden. Außerdem ist es ratsam, nicht alle Fische gleichzeitig einzusetzen. Am besten lässt du dich beraten, welche Fische sich am besten für Aquaristikeinsteiger eignen.

Kaltwasseraquarium: Das sollten Sie über das Süßwasseraquarium wissen!

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Es ist die ursprüngliche Form des Süßwasseraquariums und heute in zahlreichen Haushalten zu finden: Doch was ist ein Kaltwasseraquarium überhaupt? Zunächst einmal unterscheidet es sich von einem Tropenaquarium vor allem durch seine niedrigeren Wassertemperaturen und natürlich die Fische, die darin beheimatet sind.

Ein Kind und sein erstes Aquarium: Eintauchen in die Aquaristik

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Kinder sind fasziniert von der bunten und schillernden Unterwasserwelt. Mit einem eigenen Aquarium im Kinderzimmer taucht Ihr Kind schon früh in die Aquaristik ein und lernt die Tierwelt mit ihren spannenden Eigenschaften kennen. Allerdings geht mit Tieren auch immer Verantwortung einher. Gerade bei einem Aquarium ist neben der Fütterung auch die regelmäßige Pflege wichtig, damit den Bewohnern ihr natürlicher Lebensraum erhalten bleibt. Die Anschaffung des ersten Aquariums sollte daher sorgfältig geplant und durchdacht sein.

Faszinierend zwischen Wasser und Land: Das Paludarium

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Das Paludarium ist die Kombination eines tropischen Terrariums mit einem großzügigen Wasserteil. Wissen gleichermaßen über Terraristik wie auch über Aquaristik ist hier gefragt. Sumpf heißt auf Lateinisch „palus“ und davon leitet sich der Name „Paludarium“ ab.

Aquarium einrichten für Anfänger

Salzwasseraquarium: Kosten und Tipps zur Einrichtung

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Ein Meerwasseraquarium beheimatet eine faszinierende Unterwasserwelt mit einer beeindruckenden Artenvielfalt. Allerdings ist ein Salzwasseraquarium im Vergleich zum Süßwasseraquarium oft größer, pflegeintensiver und auch die Kosten sind deutlich höher. Das betrifft nicht nur die Anschaffungskosten, sondern ebenso die Ausgaben für Beleuchtung, zusätzliche Filter, Pumpen und weiteres Zubehör. Interessieren Sie sich für ein Meerwasseraquarium? Dann ist es in jedem Fall ratsam, die Anschaffung sorgfältig zu planen und die Kosten vorab zu kalkulieren. So gibt es keine bösen Überraschungen.

Quarantänebecken für mehr Sicherheit

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Auch Fische können erkranken. Häufig infizieren sich die Aquariumbewohner mit Krankheitserregern, die von außen hereingelangen – zum Beispiel durch neue Fische. So birgt jeder Besatz mit Tieren aus fremder Herkunft, sei es aus der Zoohandlung oder von einem Fischfachhandel, die Gefahr, dass diese Keime mitbringen können, die den Fischen im heimischen Aquarium schaden können. Es ist daher ratsam, die Neuzugänge zunächst einige Wochen in einem Quarantänebecken zu beobachten und Krankheiten auszuschließen, ehe sie in ihr neues Unterwasserheim einziehen dürfen. Auch wenn alteingesessene Bewohner erkranken, sollten sie solange in ein separates Becken umziehen, bis sie wieder gesund sind.

Expertentipp: Wie finde ich das richtige Aquarium für mich?

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Die Welt der Aquaristik ist äußerst faszinierend. Wahrscheinlich hat ein Aquarium von Bekannten Sie inspiriert? Oder eine interessante Tierdokumentation, hübsch gestaltete Schauaquarien in einem Zoofachgeschäft oder vielleicht ansprechende Bilder im Internet? Ist das Interesse erst einmal geweckt, entsteht irgendwann oft der Wunsch nach einer eigenen Unterwasserwelt für Ihr Zuhause. Es ist gar nicht so einfach, sich für das passende Aquarium zu entscheiden, denn die Möglichkeiten sind vielfältig. Ich gebe Ihnen hier einige Entscheidungshilfen.

Das platzsparende Nano-Aquarium (Garnelenbecken)

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Wenn Sie schon immer in die Welt der Aquaristik eintauchen wollten, Ihnen aber bisher schlichtweg der nötige Platz fehlte, ist es an der Zeit, über die Anschaffung eines Nano-Aquariums nachzudenken. Lebewesen wie Zwerggarnelen oder Zwergflusskrebse fühlen sich in dem sogenannten „Garnelenbecken“ mit einem maximalen Wasservolumen bis 54 Liter wohl.

Aquariumarten: Wie viel Unterwasserwelt darf es sein?

Gesellschaftsbecken – Abwechslung und Vielfalt für Neu-Aquarianer

Zu den beliebtesten Aquariumarten gehört das Gesellschaftsaquarium. Mit seiner Vielfalt unterschiedlicher Fischarten und Pflanzen begeistert diese Variante große und kleine Fans. Mit etwas Grundwissen bei der Auswahl gelingt ein harmonisches Miteinander und sogar die Nachzucht von beispielsweise Guppys, Buntbarscharten und Antennenwelsen. Auch bei den Pflanzen darf nahezu alles gewählt werden, was den Fischen eine artgerechte Heimstatt bietet. Gesellschaftsaquarien für Fische weisen eine Frontkantenlänge ab mindestens 60 cm auf. Jedoch gilt: Je größer ein Aquarium, desto stabiler ist das Ökosystem und somit wird es pflegeleichter. Eine weitere Art der Gemeinschaftsbecken ist ein Malawi-Aquarium. Mit mehr als 250 l Inhalt ist es größer als gängige Einsteigerbecken. Feiner Sandboden, Felsen, hartes Wasser und ein hoher pH-Wert bieten geeigneten Fischarten wie den farbenprächtigen Malawi- und Tanganjikabuntbarschen eine Wohlfühlumgebung – nicht jedoch den meisten Wasserpflanzen. Aufgrund der robusten Fischarten ist es jedoch ein erlebenswertes Einsteigerbecken. Im Gegensatz zu den Gesellschaftsaquarien beherbergen Art-Aquarien zumeist nur eine Fischart oder Gattung. Hier bedarf es des Wissens um notwendige Lebensumgebung für die ausgewählte Fischart.

Die Ausgefallenen – Nano & Co

Für erfahrenere Aquarianer eignen sich die dekorativen, kleinen Nano-Aquarien von etwa 10–40 l Inhalt. Aufgrund der sehr begrenzten Größe erfordert es sehr viel Geschick und Wissen, um die kleine Unterwasserwelt im Gleichgewicht zu halten. Außerdem sind diese Miniaturbecken nicht für eine artgerechte Fischhaltung geeignet. Nanobecken bleiben häufig eine reine Pflanzenwelt. Garnelen wiederum fühlen sich hier äußerst wohl. Sehr beliebt zeigt sich ein ausgefallenes Aquascaping-Aquarium: Hier werden Unterwasserwelten aufwendig und mit viel Liebe zum Detail nachgebildet. Kleine Berge und Täler entstehen durch geeignete Steine wie Drachengestein. Pflanzen vollenden eine möglichst naturnahe Unterwasserwelt. Je nach Größe dürfen Garnelen und ab 54 l Fassungsvermögen auch Fische einziehen. Sie stehen bei dieser Aquarium-Art jedoch im Hintergrund.

 

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