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VITA Assistenzhunde

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. So sagt es zumindest der berühmte Volksmund. Für Christian und „Keck“, Robin und „Connor“ sowie Fabio und „Madison“ gilt diese Weisheit ganz besonders. Denn ihre Geschichte ist die Geschichte einer großen Freundschaft zwischen Mensch und Tier: Sie gehören zu den mehr als 40 Mensch-Hund-Teams, die VITA e.V. Assistenzhunde in den vergangenen Jahren auf den gemeinsamen Lebensweg gebracht hat.

Der VITA Verein - auch für Kinder und Jugendliche

VITA Assistenzhunde ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2000 von der Sozialpädagogin Tatjana Kreidler ins Leben gerufen wurde und Menschen mit Behinderung einen tierischen Helfer und Begleiter zur Seite stellt. Der Assistenzhund verhilft seinem Herrchen oder Frauchen zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität. Die ausgebildeten Assistenzhunde sind für ihre behinderten Halter aber noch viel mehr als Helfer im Alltag: Sie sind zugleich treue Partner, Eisbrecher und Mittler.

Als erster Verein in Europa integrierte VITA auch behinderte Kinder und Jugendliche in das Projekt. Dies galt bis dato als besonders schwierig, da Kinder noch verschiedene Phasen durchlaufen und man lange Zeit außerdem geglaubt hat, dass sie noch nicht reif genug für die Beziehung zu einem Assistenzhund sein können. Doch der Erfolg gibt VITA recht: Gerade Kinder entwickeln sich mit den vierbeinigen Freunden an ihrer Seite ausgesprochen positiv. Bis heute hat VITA 21 Kinderteams aufgebaut und mit diesem Erfolg auch andere Organisationen überzeugt.

Spannende Erfahrungsberichte

Der 15-jährige Christian Laage erinnert sich noch genau daran, wie er „Keck“ zum ersten Mal begegnet ist. Er war damals elf Jahre alt, zwischen den beiden war es „Liebe auf den ersten Blick“. Bis zur offiziellen Übergabe des Hundes mussten die beiden allerdings noch üben und ihre Beziehung aufbauen – ein Training, das rund 400 bis 500 gemeinsame Übungsstunden umfasst. Christian leidet seit seiner Geburt an Ataxie, seine Bewegungskoordination ist eingeschränkt. Der Hund ist für ihn nicht nur praktischer Helfer, sondern vor allem auch eine moralische Stütze, denn der aufgeweckte und lebhafte Keck fordert den einst so zurückhaltenden Christian täglich aufs Neue heraus. Er motiviert den Jungen, der dadurch viel offener und selbstbewusster geworden ist.

Genauso geht es Robin, an dessen Seite seit 2012 der Assistenzhund „Connor“ ist. Er leidet an einer spastischen Hemiparese und erntete bei Spaziergängen früher oft mitleidige Blicke. Das ist vorbei: Seit er Connor hat, sprechen die Leute den zwölfjährigen Jungen sogar an. Der Hund bricht das Eis und sorgt dafür, dass Robin ganz anders mit seiner Umwelt kommuniziert, als es vorher der Fall war. Robin und Connor sind ein eingespieltes Team: „Er ist mein bester Freund“, sagt Robin.

Echte Freunde sind auch der sechsjährige Fabio und seine „Madison“, die ihn seit einigen Monaten unterstützt. Seit die Hündin an seiner Seite ist, hat der Junge, der seit seiner Geburt im Rollstuhl sitzt, tolle Fortschritte gemacht: Zum Beispiel konnte er zunächst kein Leckerli halten, geschweige denn aus dem Beutel herausnehmen. Heute kann er Madison selbstständig ein Leckerli geben. Die Hündin hilft ihm also nicht nur im Alltag, sondern unterstützt auch seine seelische und körperliche Entwicklung. Der Effekt sei bereits spürbar, bestätigt seine Mutter: „Ich habe ihn noch nie so glücklich gesehen.“

VITA-Gründerin Tatjana Kreidler kennt viele solcher Geschichten: „Das Faszinierende ist, was die Hunde bewirken. Sie sind Therapeuten auf vier Pfoten. Kinder, die nicht gesprochen haben, fangen plötzlich an, mit und über den Hund zu reden. Der Hund zaubert den Kindern ein Lächeln auf die Lippen.“ Wer die Teams beobachtet, erkennt: Die Hunde zeigen nicht nur antrainiertes Verhalten, sie scheinen genau zu wissen, welche Probleme ihre Halter haben, und reagieren besonders sensibel und geduldig darauf. Wie Freunde das eben tun.

Wir waren für Sie vor Ort und haben bewegende Momente festgehalten. Schauen Sie sich hier unser Video direkt an:

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