Versandkostenfrei  ab 29 €  erreicht
Kostenlose  Rücksendung
Mehr als  13.000 Artikel
Die Bestellung ist jetzt versandkostenfrei.
zuchter.JPG

Ihr erster Hund: Züchter oder Zeitungsannonce? Wir geben Tipps für die Welpensuche

Wenn Sie einen Welpen in Ihr Leben einladen, wird er das dankbar annehmen und für die nächsten 10 bis 15 Jahre ein Dauergast sein. Sie sollten also genau darauf achten, aus welchem „Stall“ Ihr neuer Lebensgefährte kommt und ob er bis dahin eine gute Kinderstube hatte. Von Inserenten, die ihre Rassehunde zu erstaunlich günstigen Preisen in der Zeitung anbieten, sollten Sie lieber die Finger lassen. Nicht selten handelt es sich hierbei um osteuropäische „Discount-Welpen“ aus Massenzüchtungen mit gefälschten Papieren.

Welpensuche beim Züchter: Hier zählen Seriosität und Rassestandards

welpe2.JPG

Wenn Sie sich in eine bestimmte Rasse verliebt haben, sollten Sie sich für einen Hund vom Züchter entscheiden. Bedenken Sie jedoch, dass auch das tollste Wesen eines Hundes bei falscher Behandlung völlig verpuffen kann. Seriöse Züchter sind in der Regel Mitglied im Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) und zusätzlich in einem Verband für ihre Rasse. Sie halten sich streng an Auflagen und Rassestandards, weshalb Welpen mit VDH-Papieren auch teurer sind. Hundewelpen vom Züchter werden ab der 8. Lebenswoche nach dem Abstillen und mit Beginn der Sozialisierungsphase abgegeben. Ein anständiger Züchter bietet maximal eine Rasse und nur einen Wurf pro Jahr, er kennt die Namen und Eigenarten der Hundebabys und ist stolzer „Papa“ der Welpenaufzucht. Gesunde, entspannte Hunde, eine saubere Umgebung, ordentliche Papiere und ein Züchter, der Sie freundlich, aber kritisch unter die Lupe nimmt, sind immer gute Zeichen. Zudem sollte er sich mit Impfungen und dem Entwurmen auskennen und erste Gesundheitsmaßnahmen auch im Abgabealter schon in die Wege geleitet haben.

Welpensuche im Tierheim: Hier macht’s die Mischung

Im Gegensatz zu privaten Anbietern können Sie beim Tierheim sicher sein, dass die Hunde tierärztlich untersucht, entwurmt, geimpft und gechipt sind. Dafür werden eine Schutzgebühr und ein gutes Zuhause für den Vierbeiner verlangt. Einen reinrassigen Hund werden Sie dort nur mit sehr viel Glück finden, dafür könnte aber bei den Mischlingen etwas für Sie dabei sein. Viele dieser bunten Mischungen haben ein tolles Wesen und eine sehr robuste Gesundheit. Die Mitarbeiter im Tierheim kennen ihre Hunde und Vorgeschichten oft genau, beraten Sie gerne und lassen Ihnen viel Zeit, damit Sie sich genseitig beschnuppern können.

Rüde oder Hündin? Der Einfluss der Hormone auf die Welpensuche

welpe3.JPG

Rüden sollen aktiver, selbstsicherer und weniger ängstlich sein als Hündinnen. Dafür sollen Hündinnen gehorsamer, gelehriger und verschmuster sein. Weibchen sind während der Läufigkeit angeblich sensible, launische und unerträgliche Zicken. Rüden denken dafür immer nur an das eine, markieren jedes Sandkorn und lassen überall den Macho raus. Das waren – überspitzt formuliert – die Vorurteile über beide Geschlechter. Tatsache ist, dass Rüden in der Regel größer und kräftiger sind als weibliche Hunde der gleichen Rasse. Alle anderen Wesenszüge hängen in der Hauptsache von der Haltung und Erziehung der Hunde ab.