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Liebe oder Antipathie? Der Kanarienvogel zeigt’s mit dem Schnabel

Vogelfreunde wissen, dass auch Kanarienvögel Gefühle zeigen können. Aber nicht nur an den vielen verschiedenen Lautäußerungen deiner gefiederten Sangeskünstler kannst du ihre Stimmung erkennen. Diese Vögel haben eine ausgeprägte Körpersprache entwickelt, deren Bedeutung für ihre Käfighaltung durchaus wichtig ist. Schließlich hängt ihr Wohlbefinden auch davon ab, ob du ihr Verhalten richtig deutest.

Körpersprache oder Körperpflege?

Leicht kann die Körpersprache von Kanarienvögeln mit Körperpflege verwechselt werden. Wenn einer deiner gefiederten Tenöre die Flügel abspreizt, kann er sich abkühlen wollen. Ebenso gut kann dieses Kanarienvogelverhalten aber auch eine Drohung sein. Der Vogel will damit einem Artgenossen zeigen, dass er Nahrung, das Revier oder ein Weibchen für sich beansprucht.

Bei einem weit aufgesperrten Kanarienvogelschnabel ist die Lage ähnlich zweideutig. Entweder der Vogel droht, oder es ist ihm zu heiß. Dann dient das Hecheln lediglich zur Abkühlung. Auch das Wetzen des Schnabels an einem Ast kann unterschiedliche Ursachen haben. Einerseits kann es der Beschwichtigung aggressiver Artgenossen dienen, andererseits kann der Kanarienvogel damit aber auch nur den Schnabel reinigen wollen.

Liebe geht durch den Schnabel

Wenn sich Kanarienvögel ihre große Zuneigung bekunden wollen, schnäbeln sie miteinander. Putzen sie sich auch noch gegenseitig, ist die Sympathie besonders groß. Will ein Kanarienvogelmännchen einem Weibchen imponieren, führt es sogar einen Tanz auf. Kanarienvögel bieten ihrem Partner zur Pflege häufig Körperpartien an, die sie beim Putzen mit dem Schnabel nicht erreichen. Als Aufforderung zum Putzen steckt einer dem anderen also Nacken, Kopf oder Kehle entgegen. Wagt es der Partner, eine andere als die angebotene Stelle mit dem Schnabel zu bearbeiten, wird das dem Geputzten nicht gefallen. Er pickt oder fliegt weg.

Liegt Ärger in der Luft, wird gehackt

So gesellig und friedlich Kanarienvögel normalerweise sind, kommt es während der Paarungszeit häufig zu Schnabelhacken und Verfolgungsjagden. Während der Brutzeit bilden die Hähne nämlich Reviere und verteidigen diese vehement. Dabei kann es für den Rivalen oft richtig gefährlich werden.

Aber auch wenn es um Futter, Sitzplätze oder Nistmaterial geht, kommt es manchmal zu Streitereien. Meist beschränkt sich die Meinungsverschiedenheit auf gegenseitiges Drohen durch das bereits beschriebene Abspreizen der Flügel. Ergibt sich einer der Rivalen, streckt er seinen Körper und legt sein Gefieder eng an. Auch wenn ein Kanarienvogel stark erschreckt wird, zeigt er dieses Demutsverhalten. Haben sich die Wolken aus Angst und Streit verzogen, herrscht aber bald wieder eitel Sonnenschein in der Kanarienvogelvoliere.

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