Versandkostenfrei  ab 29 €  erreicht
Kostenlose  Rücksendung
Mehr als  13.000 Artikel
Die Bestellung ist jetzt versandkostenfrei.

Vom süßen Schlappohr bis zum Kuschel-Angora: Kaninchenrassen in der Übersicht

Kaninchen sind wunderbare Haustiere, nicht nur für Kinder. Ihr streichelweiches Fell lädt zum Kuscheln ein, sie sind in der Regel sehr soziale, anhängliche Tiere. Mit etwas Geduld und der richtigen Motivation kann man ihnen allerhand beibringen – und sie sehen einfach zuckersüß aus. Egal, ob flauschiges Angorakaninchen, niedlicher Löwenkopfzwerg oder schlappohriger Rexsatinwidder: Du hast die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl von verschiedenen Rassen und Farbschlägen.

88 Kaninchenrassen in 400 Farbschlägen

Insgesamt 88 anerkannte Kaninchenrassen gibt es, jeweils in einer riesigen Vielzahl von Farbschlägen (rund 400). Für jede Rasse ist ein sogenannter Rassestandard festgelegt, der vorschreibt, wie die jeweiligen Tiere aussehen sollen. Wer sich unsicher ist, welches Kaninchen einziehen soll, für den sind Ausstellungen eine hervorragende Möglichkeit, sich ein Bild zu machen und zu schauen, ob ihm nun zum Beispiel ein Holländerzwerg besser gefällt oder ein Widderchinchilla oder auch ein gescheckter Zwergwidder. Schau dir auch den Steckbrief deiner Wunschrasse genau an.

Zwerge auf Siegeszug bei den Kaninchenrassen

Ja, ihren Siegeszug haben längst auch die Zwerge angetreten. Sie können auch auf kleinerem Raum gehalten werden, weil sie weniger Platz brauchen. Außerdem können sie besonders Kindern ein wunderbarer Freund werden – denn die leichteren Hoppler können einfacher von ihnen auf den Arm genommen werden. Grundsätzlich gilt: Den großen Kaninchenrassen wird nachgesagt, dass sie anhänglicher und nicht gar so temperamentvoll sind wie Zwergkaninchen. Nun musst du dich auch noch in Sachen Fellbeschaffenheit entscheiden: Soll es ein Normal- oder Langhaarkaninchen sein, oder interessiert du dich für eine Haarstrukturrasse?

Der Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen

Hase ist gleich Kaninchen, und Kaninchen ist gleich Hase. Diese Meinung ist weit verbreitet – trifft aber nicht zu. Es handelt sich um unterschiedliche Tiere, die auch nicht untereinander verpaart werden können. Grundsätzlich: Alle Langohren, die als Haustier gehalten werden, sind Kaninchen, keine Hasen. Unterschiede zwischen (Wild-)Kaninchen und (Feld-)Hasen gibt es zum Beispiel beim Aussehen. Kaninchen haben einen eher rundlichen Körperbau – Hasen sind sehr schlank. Kaninchen sind Rudeltiere, Hasen Einzelgänger. Auch der Lebensraum ist anders: Kaninchen legen ihre Bauten an geschützten Stellen an, Hasen leben bevorzugt auf offenem Feld. Und nicht zu vergessen die genetischen Unterschiede in der Chromosomenzahl.

Welche Rasse gefällt dir nun am besten? Vielleicht das Rex-Kaninchen mit seinem extrem kurzen Fell und den senkrecht stehenden Haaren? Oder das zu den leichteren mittelgroßen Rassen zählende Satin mit dem seidigen Fell. Oder der relativ neu als Rasse anerkannte Zwergschecke, die kleinste Form unter den Scheckenkaninchen? Schau dir die Steckbriefe genau an – und viel Freude bei der Wahl!

Einteilung der Kaninchenrassen


Die insgesamt 88 Kaninchenrassen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Da sind zum einen die großen Normalhaarrassen (wie alle Normalhaarrassen mit einer Haarlänge von 20 bis 40 mm), zu denen Rassen über 5,5 kg zählen. Beispiel: Die Deutschen Riesenschecken, die Deutschen Widder und die Deutschen Riesen. Mittelgroße Normalhaarrassen definieren sich über ihr Gewicht von 3,5 bis 5,5 kg. Hier sind Meißner Widder oder Hasenkaninchen zu nennen. Kleine Normalhaarrassen wiegen bis zu 3,5 kg und vereinen unter anderem Kleinschecken und Marderkaninchen. Und dann gibt es noch die Normalhaarzwergrassen, die maximal 2 kg wiegen, aber oftmals nur bis 1,4 kg auf die Waage bringen. Beispiel gefällig? Zwergwidder, Farbenzwerge oder Hermelin gehören in diese Kategorie. Weiterhin sind die Haarstrukturrassen zu nennen – Rassen mit seidenartig glänzendem Fell und einem Gewicht bis 4 kg. Das Satinkaninchen fällt zum Beispiel darunter. Kurzhaarrassen sind hingegen Rassen mit sehr kurzem, maulwurfartigem Fell mit einer Haarlänge von 17 bis 20 mm und einem Gewicht bis 4,5 kg (Zwerge ausgenommen) – zum Beispiel das Rex-Kaninchen. Und noch ein Beispiel zu den Langhaarrassen mit langen Haaren oder Wolle und einer Haarlänge über 40 mm: Angora-Kaninchen und Fuchskaninchen können wir hier unter anderem aufzählen.