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Trockenfutter oder Nassfutter: die richtige Nahrung für Katzen

Was Katzen wohl am liebsten fressen würden? Wahrscheinlich Mäuse. Kein Wunder, denn eine Maus ist sozusagen das ideale Futter für eine ausgewogene Ernährung. Auf hochwertige Proteine kann der Fleischfresser Katze nicht verzichten. Denn das ist für das Wachstum und auch später für die Gesundheit der Katze entscheidend: Es schont sowohl Leber als auch Nieren, da nicht so viele überflüssige Aminosäuren wie bei pflanzlichem Eiweiß umgewandelt und ausgeschieden werden müssen. Wichtig ist zudem ein ausgewogenes Verhältnis von Phosphor, Calcium, Magnesium und Taurin, damit der Körper optimal versorgt wird. Das richtige Futter ist aber auch vom Alter deiner Samtpfoten abhängig: Junge Kätzchen haben einen anderen Nährstoff- und Mineralstoffbedarf als ausgewachsene Katzen oder Senioren, Stubentiger einen anderen Nährstoffbedarf als Freigänger.

Günstiges Futter vs. Premium-Ernährung

Futter hochwertiger Premium-Marken verfügt über eine höhere Nährstoffdichte, das bedeutet, dass deine Mieze davon weniger benötigt als von günstigen Futtersorten. Zusätzlich haben hochwertige Trockenfutter einen ausgewogenen Magnesiumgehalt (zuviel Magnesium kann Harnstein fördern) und bieten zum Teil zusätzlich Inhaltsstoffe, die den Harn leicht ansäuern. Dadurch wird bei diesen Sorten von Trockenfutter (zum Beispiel SELECT GOLD Katzenfutter, Bioplan oder real nature) das Risiko von Struvit-Steinen, den häufigsten Harnkristallen bei Katzen, deutlich gesenkt.

Trockenfutter vs. Nassfutter

Ob du deinen Katzen lieber Trocken- oder Feuchtfutter anbietest, hängt nicht zuletzt vom individuellen Geschmack der Samtpfoten ab. Die Versorgung mit den benötigten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist bei beiden Futtervarianten in guter Qualität gewährleistet. Auch praktische Gesichtspunkte gilt es zu berücksichtigen: Bist du berufstätig und deine Katzen sind tagsüber allein in der Wohnung, ist Trockenfutter von Vorteil, da es nicht so schnell verdirbt – vor allem an warmen Tagen. Es gibt jedoch auch Futterautomaten, die Insekten abwehren und das Futter frisch halten. Bei der Fütterung von Trockenfutter musst du darauf achten, dass deine Katzen genug Flüssigkeit zu sich nehmen: Frisches Wasser solltest du stets anbieten, idealerweise weit vom Futternapf entfernt.

Der weitere große Vorteil von Trockenfutter gegenüber Nassfutter ist die Gebisspflege. Da Katzen keine Knochen zernagen, ist das Zerbeißen des Trockenfutters für Katzen die einzige Möglichkeit, das Gebiss zu stärken, es so richtig auszubilden und gesund zu erhalten: Auch für ältere Katzen ist Trockenfutter eine gute Zahnpflege zur Vorbeugung gegen Zahnstein.

Sollte deine Katze ein spezielles Diätfutter bekommen, kannst du Nassfutter ganz leicht erwärmen – der Geruch wird dadurch intensiver und lockt zum Probieren. Das hilft bei der Umstellung auf eine Diät – genauso wie das Füttern aus der Hand oder das Mischen des neuen Futters mit dem bisherigen Favoriten.