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Locken, Rosetten oder Satin? Meerschweinchenrassen im Portrait

In ihrer Heimat in Mittel- und Südamerika sind Meerschweinchen bestens für das Leben in der freien Wildbahn gerüstet: Durch einen leichten Körperbau, der sie flink und wendig macht, und durch die dezent graue Fellfarbe, die als Tarnung dient und sich der Umgebung anpasst. Diese Anforderungen müssen unsere Hausmeerschweinchen nicht mehr erfüllen. Und so haben sich im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Farbschläge und auch Fellvarianten entwickelt. Wir stellen dir hier die gängigsten Rassen vor.

Von tollen Tollen und wilden Wirbeln

Die Angora-Meerschweinchen fallen durch ihre „Frisur“ auf: auf dem Kopf tragen sie eine tolle Tolle. Ihr Fell ist lang und weist vielerlei Rosetten auf, im Gegensatz zu der Rasse Peruaner. Diese sind zwar ebenfalls langhaarig, besitzen jedoch nur zwei Rosetten: eine am Kopf, die andere am Hinterteil. Auffallend bei den Peruanern ist der seidige Pony. Noch ein Langhaar-Schweinchen gefällig? Wie wäre es mit dem Coronet? Diese Rasse besitzt nur auf dem Kopf einen wilden Wirbel.

Lockenkopf gesucht?

Wenn du dagegen Locken zuckersüß findest, dann schau dir doch mal das Texel-Meerschweinchen an. Es trägt Lockenpracht und Mittelscheitel und ist aus dem Sheltie- und Rex-Meerschweinchen entstanden. Das Sheltie wiederum ist eine Variante der Peruaner. Ihr Kräuselfell haben Texel-Meerschweinchen vom Rex, das bei dieser Rasse durch das Locken-Gen entsteht. Das Rex zählt zu den beliebtesten Meerschweinchen überhaupt. Ein ähnlicher Klassiker unter den Schweinchen ist das Rosetten-Meerschweinchen, überaus beliebt in der dreifarbigen Variante. Es besitzt witzige Wirbel und hat festes Fell.

Glatthaarvarianten

Suchst du ein glatthaariges Tierchen, wäre das Satin-Meerschweinchen vielleicht etwas für dich. Es schaut sehr hübsch aus mit seinem glänzenden Schimmerfell. Das Fell glänzt so schön, weil der Haarschaft innen hohl ist. So wird das Licht anders reflektiert. Aber Achtung: Satins sind die Sensibelchen unter den Meerlis – du brauchst ein ruhiges Händchen dafür. 

„Gekröntes Haupt“ unter den Meerlis 

Das English sowie das American Crested Meerschweinchen gehört ebenfalls zu den Kurzhaar-Meerlis und besitzt einen kecken Schopf. Der Begriff „crested“ bedeutet übersetzt „gekrönt“. Diese Rasse gilt als besonders wach und aufmerksam und will genügend beschäftigt werden.

Noch ein Wort zu den Farben: Hier gibt es (fast) alles, was gefällt. Von einfarbig bis zu gescheckt, dreifarbig oder meliert – du hast hier die große Auswahl. Egal, für welche Rasse du dich entscheidest: Nimm aber in jedem Fall immer mindestens zwei Tiere. Ein Meerli allein fühlt sich nämlich alles andere als wohl!