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Naturteich oder Zierteich – welcher Teichtyp bist du?

Möchtest du Fische in deinem Teich pflegen oder Kröten und Fröschen eine Heimat bieten? Bist du eher der Typ für einen Zierteich oder liebst du das Natürliche? Wenn du dich vor dem Anlegen eines Teichs für eines von beidem entscheidest, ersparst du dir später viele Probleme.

Ein sonniges Plätzchen für den Naturteich

Schon bei der Wahl des richtigen Standorts spielt die spätere Bestimmung des Teiches eine große Rolle. Ein Naturteich sollte an einem sonnigen Standort, möglichst in der Nähe eines Dickichts oder einer wild wachsenden Wiese, liegen. Denn in solchen Versteck bietenden Bereichen leben die späteren Bewohner des Teiches. Bäume sollten aber möglichst keine in der Nähe sein, denn Falllaub ist gefährlich für das biologische Gleichgewicht des Teiches und muss im Herbst von der Wasseroberfläche entfernt werden.

Etwas Schatten für die Fische im Zierteich

Beim Zierteich spielen andere Aspekte eine Rolle. Hier kommt es auf den Durchblick an, denn du willst dich ja an den Fischen erfreuen. Deshalb muss ein Teil des Teiches beschattet sein. Schließlich schätzen Teichfische es nicht, wenn sich das Wasser zu sehr erwärmt. Auch die Sauerstoffversorgung und Wasserbewegung der Bewohner müssen sichergestellt werden. Dafür kann ein Zierteich direkt an der Terrasse, auf dem Balkon, mitten im Garten oder vor einer Sitzgruppe gelegen sein, denn die Fische lassen sich durch Menschen nicht stören.

Der Naturteich als Zufluchtsort für Insekten, Vögel und Amphibien

Im Naturteich kannst du der Natur freien Lauf lassen. Die Unterwasserwelt stellt sich von selbst ein, Insekten und Vögel fliegen ihm zu, Amphibien wandern ihm entgegen und Enten schleppen Eier, Larven und Tiere mit ein. Vom Beobachter fordert der Naturteich Geduld, denn es dauert Monate, bis das biologische Gleichgewicht hergestellt ist. Dafür musst du dich weder um die Fütterung seiner Bewohner kümmern noch großartige Pflegemaßnahmen einplanen.

Filter, Springbrunnen und Pflege im Zierteich

Welche Tiere im Zierteich leben, bestimmst allein du. Meistens sind das Goldorfen, Goldfische, Koi-, Spiegel- oder Graskarpfen. Auch die Pflanzen setzt du selbst ein. Damit das Wasser sauerstoffreich und klar ist, wird der Zierteich von einer Filter-Pumpen-Anlage in Bewegung gehalten. Ein Springbrunnen berieselt die Wasseroberfläche und sorgt an heißen Tagen für Kühle – das erfordert Strom und Pflege. Dafür ist das biologische Gleichgewicht im gut geplanten Zierteich relativ schnell hergestellt, muss aber besonders in der Anfangsphase überwacht werden.

Tipp: Wenn du dich für eine der beiden Varianten entschieden hast, ist der Frühherbst die beste Jahreszeit, um mit dem Teichbau zu beginnen.

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