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Fit für den Frühling: Die richtige Pflege für Ihren Gartenteich

Mit den Temperaturen steigt auch die Vorfreude auf die Gartensaison – und den eigenen Gartenteich. Das gibt es zu beachten, wenn Sie Ihren Teich fit für den Frühling machen wollen.

Den Winter über fristet der Teich ein trauriges Dasein unterm Laubnetz. Die Fische verharren winterstarr auf dem Grund oder befinden sich in ihrem Ausweichquartier. Erst wenn sich die Wassertemperatur im zweistelligen Gradbereich eingependelt hat, wächst die Freude auf das eigene Biotop. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind enorm. Aber es gibt auch viel zu beachten.

Den Gartenteich reinigen

Über den Winter haben sich altes Laub und abgestorbene Pflanzenteile angesammelt. Diese schöpft man mit einem Kescher ab. Das Säubern des Teichs ist wichtig. Damit senken Sie den Nährstoffgehalt und verhindern starken Algenwuchs. Den Ablagerungen am Boden rückt man mit einem Schlammsauger zu Leibe. Achtung: Saugen Sie nicht versehentlich kleine Fische und andere Teichbewohner mit auf! Sichern Sie das Gerät mit einem Sieb. Nur in absoluten Ausnahmefällen sollten die verbleibenden Fische übrigens in einen Ersatzteich gesetzt werden, denn das stresst die Tiere stark. Beim Absaugen von Teichschlamm oder Absammeln von Laub sollten die Fische ruhig im Teich bleiben, während Sie behutsam arbeiten.

Wasserwerte des Gartenteiches überprüfen

Der ideale pH-Wert für einen Gartenteich liegt zwischen und 7 und 8,5. Der perfekte Karbonathärte-Wert sorgt dafür, dass der pH-Wert des Wassers stabil bleibt. Bei einem Wert zwischen 6 und 10° dH (Grad deutscher Härte) fühlen sich die nützlichen Wasserflöhe und Rädertierchen besonders wohl. Sollte der Wert im Laufe des Winters auf unter 5 gefallen sein, muss man ihn erhöhen. Messen Sie täglich! Sie können Ihr Wasser auch in Fressnapf XXL-Märkten testen lassen oder geeignete Testkits erwerben; ebenso gibt es spezielle Artikel, um die Wasserwerte positiv zu beeinflussen.
 
Entfernen Sie zunächst alle abgestorbenen Pflanzenteile. Schneiden Sie zu große Exemplare zurück und lichten Sie diese aus. Damit verhindern  Sie ein Verlanden des Teiches. Im April oder Mai können Sie dann beginnen, den Teich mit neuen Pflanzen zu bestücken. Auch die Sorten, die im Warmen überwintert haben, dürfen nun in ihr Sommerbiotop zurück. Seerosen, Wasserlilien und Schwimmpflanzen wie Krebsscheren und Wasserlinsen sehen nicht nur schön aus, sie erfüllen auch eine Funktion: Die Pflanzen nehmen den Algen die Nährstoffe, die sie zum Wachstum benötigen. So können sie sich nicht so stark vermehren. Außerdem produzieren sie Sauerstoff und bieten Kleinstlebewesen Nahrung und eine Heimat.

Fische im Gartenteich ansiedeln

Sobald das Wasser eine Temperatur von zwölf Grad erreicht hat, können neue Fische angesiedelt werden. Die „älteren“ Teichbewohner erwachen nun aus ihrer Winterstarre und lassen sich gut mit den Neulingen vergesellschaften – vorausgesetzt, alle Arten haben die gleichen Bedürfnisse und sind miteinander verträglich. Legen Sie die Tüte mit den neu gekauften Fischen zum Temperaturangleich für eine Weile in den Teich und geben Sie danach die Tiere vorsichtig direkt ins Teichwasser.

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