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Fit in den Frühling

Mit dem herannahenden Frühling erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und kommt zu neuen Kräften. Das gilt auch für den Gartenteich und seine Bewohner. Damit diese die wärmeren Jahreszeiten ausgiebig nutzen und genießen können, sollten Sie als Teichfreund im Frühling einiges tun.

Alles heil über den Winter gebracht

Als Erstes sollten Sie alle Materialien und Geräte im Gartenteich überprüfen und wieder in Gang bringen. Durch scharfkantige Eisschichten könnte die Teichfolie zu Schaden gekommen sein. Sie sollten sie daher auf Risse und undichte Stellen hin prüfen. Zudem können die über den Winter gesäuberten Filtersysteme aus dem Keller geholt, überprüft und wieder in den Teich integriert werden.

Der Teichfilter ist deshalb so wichtig, weil er dazu beiträgt, das biologische Gleichgewicht des Biotops zu stabilisieren. Um die Vermischung der Wasserschichten und damit auch die Sauerstoffanreicherung zu beschleunigen, können Sie zusätzlich die Wasserpumpe einschalten. Als Letztes müssen Sie noch die Wirkdauer der UV-Filter überprüfen, damit Sie diese gegebenenfalls austauschen können. Die meisten UV-Röhren haben eine Lebensdauer von neun Monaten.

Wasserqualität sicherstellen

Lebenselixier des Teichs und seiner Bewohner ist das Wasser. Das Sicherstellen einer guten Wasserqualität sollte daher höchste Priorität haben. Nachdem du die übrig gebliebenen Blätter und abgestorbenen Pflanzenreste mit dem Kescher entfernt hast, solltest du auf jeden Fall das Wasser testen. Denn auch bei klarem Wasser kann der Schein manchmal trügen.

Der ph-Wert sollte zwischen 6,5 und 8,5 °dKH liegen und der Kalkgehalt des Wassers nicht unter 5 °dKH, besser 6 bis 8 °dKH, sinken. Auch die Ammoniak- und Nitritwerte solltest du in regelmäßigen Abständen überprüfen. Wasseraufbereiter können dir dabei helfen, diese Werte zu erreichen, die am einfachsten mit speziellen Schnelltests zu ermitteln sind.

Zuwachs für den Teich

Falls Sie die neue Saison nutzen möchten, um neue Fische in Ihren Teich aufzunehmen, sollten Sie sich damit noch etwas Zeit lassen. Mit ihrem Einzug sollten Sie erst beginnen, wenn das Wasser eine Temperatur von mindestens 10°C erreicht hat. Erst dann werden die alten Teichbewohner wieder richtig aktiv, sodass sie durch den Einzug neuer Fische nicht in ihrer Ruhephase gestört werden. Die neuen Fische müssen beim Händler die gleiche Wassertemperatur haben wie in Ihrem Teich.

Langsam mit der Fütterung beginnen

Die 10°C-Grenze gilt nicht für den Beginn der Fütterungsperiode. Denn erst wenn die Fische wieder richtig aktiv werden, können sie die angebotene Nahrung auch entsprechend verwerten. Dies ist ab etwa 15 °C der Fall. Ein zu frühes Füttern würde Fische und Wasser nur unnötig belasten. Sie sollten daher immer nur so viel Futter in das Wasser geben, wie die Fische in den ersten Minuten zu sich nehmen. Bei den noch kühlen Temperaturen sollten Sie bei der Wahl des Futters auf besonders hohe Verdaulichkeit achten.

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