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Schön, zahm und gar nicht giftig: der Pfeilgiftfrosch

Der Pfeilgiftfrosch oder Baumsteigerfrosch ist der kleinste seiner Art. Er ist tagaktiv, recht zutraulich und braucht nicht viel Platz. Auf Tarnung legt der Winzling nicht den geringsten Wert, sodass du ihn gut im Terrarium beobachten kannst. Seine Giftigkeit verliert er in menschlicher Obhut übrigens. Auf das Tragen von Gummihandschuhen solltest du beim Umgang mit dem kleinen Giftzwerg trotzdem nicht verzichten.

Paarweise Haltung des Pfeilgiftfrosches im kleinen Terrarium

Mit einer maximalen Größe von zwei bis vier Zentimetern bleibt der Pfeilgiftfrosch ein Leben lang recht klein. Du kannst ihn daher gut in einem Terrarium ab einer Grundfläche von 50 x 50 Zentimetern und einem Meter Höhe halten. Da viele der Froschzwerge sehr territorial sind, sollten sie nicht in Gruppen gehalten werden. In einem kleinen Terrarium solltest du die Baumsteiger als Paar halten und ihnen außerhalb der Brutzeit die Möglichkeit geben, sich aus dem Weg zu gehen.

Tropisches Klima und Rückzugsorte für den Pfeilgiftfrosch

Weil die Frösche alle aus den tropischen Regenwäldern stammen, muss im Terrarium ein feuchtwarmes Klima herrschen. Im Glasterrarium mit Belüftung, Gazeabdeckung und wasserdichtem Boden kannst du dieses tropische Klima für sie schaffen. Als Wasserteil genügt eine fünf Zentimeter hohe Schale. Bodenelemente können Wurzeln, Korkstücke und Tonröhren oder -höhlen sein. Javamoos, Bubikopf und Bromelie sehen hübsch aus und sollten im Terrarium nicht fehlen.

Vitaminreiche Lebendnahrung liebt der Pfeilgiftfrosch

Wie alle Frösche wollen auch die kleinen Giftzwerge ihre Nahrung lebend jagen. Entsprechend ihrer eigenen Größe suchen die Baumsteigerfröschchen nach winzigen Insekten. Drosophila, die Fruchtfliege, schmeckt ihnen genauso wie alle anderen millimetergroßen Insekten. Da die Minifrösche auf ausreichend Vitamine und Mineralstoffe in ihrer Nahrung angewiesen sind, solltest du die Futtertiere regelmäßig zusätzlich mit einem Vitamin- und Mineralstoffpulver bestäuben.

Zirpen, Brummen, Quaken - der Pfeilgiftfrosch trifft viele Töne

Übrigens: Während der Brutzeit kannst du – je nach Art – deine Baumsteiger zirpen, brummen oder quaken hören und beobachten, wie das Männchen um sein Weibchen buhlt und sie zur Eiablage animiert. Mit etwas Glück entdeckst du an der Wasserstelle oder an einer Blattachsel der Bromelien, in denen auch gerne die Eier gelegt werden, also abgelaicht wird, dann sogar die winzigen Quappen.

Wichtig

Der Pfeilgiftfrosch ist eine streng geschützte Art. Du solltest ihn daher nur vom Züchter und mit gültigen CITES-Papieren kaufen.

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