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Papageien richtig füttern

Papageien sind in puncto Ernährung neugierig, ja regelrechte Entdecker. Alles, was ihre Menschen zu sich nehmen, ist für sie von größtem Reiz. Aber wenn ein Papagei schon nach einer kurzen Flugstrecke schnaufen muss, gar nicht mehr so gern aus dem Käfig will und ganz offensichtlich faul geworden ist, dann heißt das: Alarmstufe Rot!

Hilfe, Coco ist zu dick

Der Besitzer von Coco gab nur zu gern nach, wenn er abends nach der Arbeit am Tisch saß und sein gefiederter Freund unbedingt auch etwas von seinem Essen haben wollte. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Coco wurde zu dick. Oft wird eine zu starke Gewichtszunahme bei Papageien erst sehr spät bemerkt. Auch Wellensittiche und Amazonen gelten als besonders gefährdet, ebenso Rosakakadus, Gelbbrustaras und Edelpapageien.

Diät und Bewegung als Therapie

Auch wenn’s noch so schwerfällt, ab sofort sind für Coco fetthaltige, süße und salzige Lebensmittel tabu. Dein Papagei muss jetzt auf alle Fälle anders fressen. Nüsse, Wurst und Käse gibt’s für ihn nicht mehr, jetzt hat gesunde Nahrung Vorrang.

Aus dem Körnerfutter sammelst du den größten Teil der Sonnenblumenkerne und alle Erdnüsse heraus, dafür kannst du Kardisaat, Buchweizen, Leinsamen, Glanz- und Negersaat anbieten. Weiterhin gibt es gekeimte Sämereien, Obst, Gemüse, salzlos gekochten Reis und Pellets. Denn oft sind die bisher verabreichten Körnermischungen schuld am Übergewicht. Schließlich ist Coco ein kluges Kerlchen und suchte sich gezielt die Körner heraus, die ihm am besten schmeckten – und das waren meist die fettesten Brocken wie Sonnenblumenkerne, Hanf und Erdnüsse. Damit war nicht nur der Verfettung Tür und Tor geöffnet, sondern gleichzeitig Vitamin- und Mineralstoffmangel vorprogrammiert.

Geduld ist jetzt gefragt

Dein kleiner Freund wird von der Umstellung am Anfang alles andere als begeistert sein. Mancher Papagei würde lieber verhungern, als auf seine geliebten Kalorienbomben zu verzichten. Das erfordert von seinem Besitzer natürlich enorme Geduld und großes Durchhaltevermögen. Sinnvoll ist es, schrittweise die Ernährungsgewohnheiten des geliebten Vielfraßes umzustellen. Die Nahrungsmengen werden jetzt genau berechnet, statt fettreicher Saaten gibt es fettarme, nachts kommt die Futterschüssel weg, Körner gibt’s nur noch zur Belohnung und zum Knabbern statt Erdnüsse frische Äste.

Spiel und Spaß als Fitnesstraining

Damit dein Liebling nicht immer an fette Happen denkt, ist es am besten, wenn er mit einem ausgeklügelten Bewegungsprogramm abgelenkt wird. Glücklich macht es ihn natürlich, wenn du selbst mit ihm spielst und vielleicht sogar ein Flugtraining absolvierst, aber es gibt in deinem Fressnapf-Markt auch eine riesige Auswahl an Spiel- und Bewegungsanregungen, mit denen er sich auch allein beschäftigen wird. Hauptsache, es ist Abwechslung geboten. Schon ein frischer Naturast, der zum Knabbern anregt, ist ein guter Anfang.

Du wirst sehen: So nach und nach kommt die Lebensfreude deines Papageis zurück und so ganz nebenbei auch sein Idealgewicht.

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