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Der erste Schritt zum Team: handzahme Wellensittiche

Es ist eine schöne Vorstellung, mit seinen eigenen Wellensittichen ein kleines Team zu bilden, das miteinander spielt, schmust, plaudert und sich ohne Worte prima versteht. Nur ein Traum? Keineswegs! Mit einer gehörigen Portion Geduld ist es gar nicht so schwierig, diese munteren Gesellen zu zähmen

Die lebhaften Wellensittiche sind von Natur aus misstrauisch und werden nicht von allein handzahm. Da stellt sich die Frage, wie bekomme ich dann handzahme Wellensittiche? Auch wenn es dir schwerfällt, gib deinen neuen Hausgenossen Zeit, sich an dich und die neue Umgebung zu gewöhnen. Sprich ruhig mit den Vögeln und beschäftige dich täglich längere Zeit mit ihnen. Wenn dein Wellensittich etwas zutraulicher geworden ist und nicht jedes Mal erschrickt, wenn du in seine Nähe kommst, kannst du damit beginnen, ihn zu zähmen.

Wunderwaffe Kolbenhirse

So schüchtern Wellensittiche am Anfang sein können, der heiß geliebten Kolbenhirse werden sie auf Dauer nicht widerstehen können. Am Anfang klemmst du das Leckerli zwischen die Gitterstäbe des Käfigs, bevor du anfängst, mit der Hand zu arbeiten. Am ehesten wird das kleine Schleckermaul die Scheu verlieren, wenn du deine Hand mit der Hirse ganz ruhig hältst und beruhigend mit dem Vogel sprichst. Du solltest allerdings den Handrücken und nicht die Innenhand als Sitzplatz anbieten. Viele Wellensittiche scheuen vor der Handfläche, als wüssten sie, dass so schnell nach ihnen gegriffen werden kann. Du darfst im Anfangsstadium des Trainings auf keinen Fall nach deinem Wellensittich greifen, wenn er vor dir weghüpft. Die Todesängste, die du ihm damit einjagen würdest, könnte er nie vergessen! Falls er doch einmal in Panik gerät, zieh dich sofort zurück und probiere es später noch einmal.

Anfangs wird sich dein Wellensittich nicht trauen, näher zu kommen. Wahrscheinlich wird er den Hirsekolben nur aus sicherer Entfernung anschauen. Verliere nicht den Mut, wenn du am ersten Tag keinen Erfolg hast. Auch wenn es mehrere Tage dauert, keiner der bunten Flieger kann Hirsekörner auf Dauer nur aus der Ferne betrachten. Früher oder später wird sich auch der ängstlichste Wellensittich den Leckerbissen holen und dabei lernen, dass von deiner Hand keine Gefahr ausgeht. So nach und nach wird er auch ohne die kulinarische Versuchung auf deinen Finger kommen.

Die Hand, der Weg in die Freiheit

Der letzte Schritt, dem Vogel jegliche Scheu zu nehmen, ist, ihn langsam aus dem Käfig zu führen, wenn er auf deiner Hand sitzt. Zu Beginn wird er wahrscheinlich abspringen und auf die sichere Stange flüchten. Nach mehrmaligem Probieren wird dein Wellensittich jedoch sitzen bleiben. So wird er immer auf der Hand Platz nehmen, wenn er aus dem Käfig in die Freiheit geholt werden möchte. Hat dein Wellensittich Vertrauen zu dir, wird natürlich auch der Besuch beim Tierarzt wesentlich einfacher. Du brauchst übrigens keine Angst zu haben, auch als Pärchen gehaltene Wellensittiche werden mit viel Zuwendung handzahm.