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Immer der Nase nach: Hundetraining im Winter

Schicken Sie Ihren Hund auf Spurensuche! Vom Leckerliaufspüren bis zum Fährtenlesen: Spürnasentraining für den Vierbeiner.

Hundetraining im Winter

Wenn es draußen nieselt und schneit, muss man sich manchmal etwas Besonderes überlegen, um seinen Hund zu einem Spaziergang zu überreden. Kommissar Rex ist hier eine gute Inspiration: Ob vermisste Personen, Verbrecher oder Beute – es ist beeindruckend, was der TV-Hund alleine mit der Kraft seiner Nase aufspürt. Und auch für unsere Hunde gilt: Suchspiele sind immer eine optimale Beschäftigung, denn sie lasten unsere Vierbeiner geistig aus.

Wenn Ihr Vierbeiner schnüffelt und schnuppert, ist er voll in seinem Element – jeden Tag, bei jedem Gassigang. Warum also nicht ein spannendes Spiel daraus machen, das ihn auspowert und ihm Spaß macht?

Was Sie dafür brauchen: ein Hundegeschirr , das er nur für seine Suchspiele trägt. So können Sie ihn schon beim Anschnallen auf die folgende Aufgabe einstimmen. Eine Schleppleine , die der Hund hinter sich herzieht, so können Sie seinen Suchradius einschränken und ihn im Zweifelsfall stoppen. Damit er nirgendwo hängen bleibt, darf die Schleppleine keine Handschlaufe haben. Leckerlis, die Ihre Spürnase wirklich gerne frisst, dürfen nicht fehlen. Trainieren Sie lieber in kleinen Einheiten von 15 bis 20 Minuten, aber dafür regelmäßig. Üben Sie zunächst in einer reizarmen Umgebung, in der Ihr Hund nicht von Spielgefährten oder lauten Geräuschen abgelenkt wird. Das Nasentraining bis hin zur gezielten Personensuche kostet den Hund viel Konzentration und ist sehr anspruchsvoll. 

Beginnen Sie daher mit einer Übung, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt: Lassen Sie Ihren Hund „Sitz“ machen oder halten Sie ihn fest, bevor Sie ihm ein beliebtes Spielzeug oder einen Futterbrocken unter die Nase halten. Suchen Sie Blickkontakt. Mit einem begeisterten „Guck mal, hier!“ werden Sie sein Interesse zusätzlich wecken. Diese Aufforderung lässt sich auch auf viele Alltagssituationen übertragen, in denen Sie seine Aufmerksamkeit haben möchten.

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Leckerli am Schnürchen

Sobald er das Leckerli im Visier hat, werfen Sie dieses etwa einen Meter weit weg. Machen Sie den Hund los und lassen Sie ihn suchen! Hat er das Häppchen gefunden, darf er es zur Belohnung fressen. Zusätzliche Streicheleinheiten und ausgiebiges Lob bestärken ihn in seiner Freude über die Beute. Klappt diese Übung, erhöhen Sie die Wurfentfernung schrittweise.

Für die nächste Übung benötigen Sie eine Begleitperson. Sie halten Ihren Vierbeiner fest, während Ihr Begleiter eine Leckerei hervorzaubert, die Ihr Hund besonders gerne frisst – am besten einen Artikel, der sich an einer Schnur befestigen lässt. Ihr Hund wird die Köstlichkeit unbedingt haben wollen. Doch nun marschiert der Mensch, die leckere Beute hinter sich herziehend, einfach davon, während Sie den Hund, der das Geschehen beobachtet, am Geschirr festhalten. Sobald Ihr Helfer außer Sichtweite ist, lassen Sie Ihren Hund die Fährte verfolgen. Folgen Sie Ihrem Hund in einem Abstand von rund drei Metern. Wichtig: Lenken Sie ihn nicht durch gut gemeintes Zurufen von seiner Arbeit ab. Schweigen Sie, lassen Sie ihn einfach machen! Ihre Fellnase wird die Übung lieben. 

Die Schwierigkeit lässt sich erhöhen, indem Ihr Begleiter die Beute versteckt – etwa im Unterholz, im Schnee oder auf einer Astgabel. Lässt die Person das Leckerli nicht durchgehend über den Boden schleifen, sondern hebt es gelegentlich auf, wird Ihr Hundedetektiv die Fährte des Beuteträgers verfolgen, um an seine Belohnung zu kommen. 

Das Schöne an diesen Suchübungen ist, dass sowohl kleine als auch große Rassen, junge und alte Hunde daran Spaß haben. Für nicht mehr so trittsichere, vierbeinige Senioren wählen Sie ein ebenes Gelände. Ist Ihr Hund noch jung, gestalten Sie die Suche zunächst nicht zu schwierig, damit er Erfolgserlebnisse verzeichnen kann und den Spaß nicht verliert.

Pfotenpflege im Winter
  • Kürzen Sie das Fell zwischen Zehen und Ballen, um Eisklumpen zu verhindern.

  • Pfotenschuhe schützen vor Verletzungen durch scharfkantigen Splitt und schonen bereits angegriffene oder wunde Pfoten.

  • Pfotenwachs beugt Rissen vor, die durch Streusalz und Kälte entstehen können, vor dem Spaziergang auftragen.

  • Fußbad nach dem Spaziergang: dafür Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen.

  • Pfotenbalsam pflegt die Ballen. Nach dem Gassi und Fußbad sanft einmassieren.

Ein Hundemantel hält warm

Bei allem Trainingseifer darf die Gesundheit Ihres Hundes nicht leiden. Ältere Hunde, Rassen ohne Unterwolle und solche, deren Körper wegen ihrer kurzen Beine dicht über dem Boden sind, sollten bei einstelligen Temperaturen einen Mantel tragen, der so weit reicht, dass er Nieren und Bauch warm hält. Bleiben Sie mit Ihrem Hund in Bewegung und lassen Sie ihn nicht auf dem kalten Boden oder im Schnee sitzen oder liegen. Nehmen Sie Trinkwasser mit und lassen Sie Ihren Hund keinen Schnee fressen.

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