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Welpenerziehung leicht gemacht, oder?

Bei Fressnapf-Friends-Autorin Kirsten ist eine Eurasierhündin eingezogen. Sie erzählt von den ersten aufregenden und herausfordernden Wochen mit ihrem Welpen.

Cuja kommt zu uns! Seit der vierten Woche haben wir sie regelmäßig beim Züchter besucht – und nun ist es endlich so weit. Neun Wochen ist Cuja jung, als sie bei uns einzieht: Kabel, Schuhe, Bücher – alles, was zerkaut werden kann, ist weggeräumt. Dafür stolpern wir nun über jede Menge Spielzeug. Wir hatten zuvor viele Fragen. Wird sie ihre Geschwisterchen vermissen? Sicher, ein wenig. Wann sollen wir mit der Erziehung beginnen? Schon bald, in kleinen Einheiten, empfehlen Erziehungsratgeber, die wir haufenweise gelesen haben. Wir möchten, dass unsere kleine Eurasierin zu einer entspannten Hündin heranwächst.

Welpenerziehung zu Hause

Wir holen sie mit der S-Bahn ab. Je früher Cuja sich an das Stadtleben gewöhnt, desto besser. Wie die Züchterin uns prophezeit hat, verhält sie sich die Fahrt über sehr ruhig. Cuja döst auf meinem Schoß. Sie ist sogar entspannter als wir! Für die ersten Tage hat uns die Züchterin Welpenfutter mitgegeben. Cuja verträgt es super, also bleiben wir erst einmal dabei. Sollten wir später einmal auf ein anderes Futter umstellen, sollten wir das schrittweise tun, hat Cujas Züchterin gesagt. Dann kommt der empfindliche Welpenmagen damit besser zurecht. Fressen, trinken, spielen, schlafen – mehr will unsere Kleine erst einmal gar nicht. Obwohl Welpen sehr viel Ruhe benötigen und insgesamt fast 20 Stunden am Tag liegen und dösen, hält Cuja uns ganz schön auf Trab. Alle zwei Stunden gehen wir mit ihr in den Hof. Schließlich muss sie noch stubenrein werden.

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Warum Welpenfutter?

Heranwachsende Hunde brauchen Futter, das sie mit genügend Energie und einem optimalen Nährstoffmix versorgt. Adult-Futter verfügt nicht über alle Bausteine, die ein Welpe benötigt. Zu viel Energie beschleunigt wiederum das Wachstum und kann später zu Gelenkproblemen führen. Etwa bis zum sechsten Monat sollten Welpen drei bis vier Mal täglich gefüttert werden. Danach reichen zwei bis drei Portionen über den Tag verteilt.

Spiel mit Artgenossen

Das Schönste ist die morgendliche Runde durch den Park. Mit energischem Schritt trabt Cuja neben uns her. Immer bleibt sie in der Nähe – bis wir auf der Wiese auf andere Hunde treffen. Ein paar sind genauso jung wie Cuja – wir haben unsere Welpengruppe gefunden! Der Kontakt zu den Artgenossen macht ihr Spaß. Sie rennen, jagen, spielen. Dennoch müssen wir immer ein Auge auf sie haben. Cuja weiß noch nicht, wann sie erschöpft ist und Ruhe braucht. Die meisten größeren Hunde reagieren gutmütig auf Cujas tapsige Annäherungen. Aber nicht alle!  

Aller Aufmerksamkeit zum Trotz lässt sich nicht verhindern, dass Cuja sich draußen in etwas Ekligem wälzt. Sie schmückt sich zu gerne mal mit unappetitlichen Gerüchen. Dann hilft nur noch die Dusche. Erst sträubt sie sich, zappelt und fiept. Aber mit Zuspruch und Leckerli erträgt sie die Prozedur.

Die Züchterin hat Cuja impfen lassen und mehrmals entwurmt. In der zwölften Woche kommen Impfungen gegen Tollwut und Parvovirose dazu. Im Wartezimmer sitzen andere Hunde, ängstlich an ihre Halter geschmiegt. Auch Cuja wird nervös. Aber die nette Arzthelferin zückt ein Leckerli, bevor sie sie auf den Behandlungstisch setzt. Den Piks der Spritze hat Cuja gar nicht gespürt. Was wir schon nach kurzer Zeit merken:  Mit Lob und Leckerli kommt man bei ihr immer weiter – egal, was man möchte. So bringen wir ihr die ersten Kommandos bei. „Sitz!“, „Platz!“ und „Bleib!“ kann sie schon.

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Die neuen Zähne kommen

Nach drei Monaten beginnt auch der Zahnwechsel. Cujas Kiefer malmen, obwohl sie gar nichts im Maul hat. Erst nimmt sie sich ein Stuhlbein vor, dann zerstört sie meine Brille, die ich leider achtlos liegen ließ. Damit versucht sie, ihre Zähne zu lockern. Zerrspiele, die sie so liebt, sind nun erst einmal tabu. Wir geben ihr Kauspielzeug aus natürlichem Kautschuk, Taue oder Seile. 

Nach 16 Wochen kehrt Alltag ein. Cuja kann schon ein paar Minuten alleine bleiben, ohne dass sie sich aufregt. Dann kommt unser erster Urlaub. Wir fahren zusammen an die Ostsee, wo sie gut gelaunt durch den Sand flitzt. Ist das schön! Auch wenn sie viel Blödsinn anstellt – das Leben mit unserer Cuja macht tierisch Spaß!

Und so bekommen Sie Ihren Welpen stubenrein:

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