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Katzenkrankheiten – wenn es dem Stubentiger nicht gut geht

Jeder Haustierbesitzer – ganz gleich, ob es sich um Katze, Hund oder Goldfisch handelt – wird schnell feststellen, wenn sein Schützling kränkelt. Wer täglich mit dem Tier interagiert und ein liebevolles Verhältnis pflegt, bemerkt kleinste Abweichungen im Verhalten schnell. Kommen weitere Veränderungen, wie ein stumpfes Fell oder Futterverweigerung hinzu, bahnt sich sehr wahrscheinlich eine Krankheit an. Leider sind viele Tiere Meister darin, Unpässlichkeiten längere Zeit zu verbergen – ein Relikt aus der Zeit vor ihrer Domestikation, das Schutz vor Fressfeinden oder Rivalen bieten sollte. Beobachten Sie ihre Katze genau, damit Ihnen auch kleine Signale nicht entgehen.

Woran erkenne ich, dass die Katze kränkelt?

Viele Anzeichen für das Missbefinden des Tieres erkennen Sie bereits anhand von Beobachtung und oberflächlicher Inspektion des Körpers. Im täglichen Umgang haben Sie ganz nebenher die Möglichkeit, die Katzengesundheit zu überprüfen. Beim Streicheln und Schmusen können Sie die Haut und den Körper des Tieres unauffällig nach Schwellungen, Abszessen und Schuppen sowie Ektoparasiten absuchen und feststellen, ob der Leib geschwollen oder druckempfindlich ist. Bindehäute, Zahnfleisch und Lefzen sollten rosa sein. Sehr offensichtliche Anzeichen für eine Erkrankung sind weiterhin ein stumpfes, struppiges Fell, Ausfluss aus der Nase und verklebte Augen. Auch Gleichgewichtsstörungen oder Wesensänderungen wie plötzliche Aggressivität oder übertriebene Anhänglichkeit sollten Sie misstrauisch machen. Deutliche Änderungen im Futter- und Wasserkonsum sind ebenso verdächtig: Wenn die Katze außergewöhnlich viel trinkt, Futter verschmäht oder, ganz im Gegenteil, vermehrten Appetit zeigt und dabei trotzdem sichtbar abmagert, handelt es sich um Alarmsignale. Achten Sie außerdem auf veränderte und womöglich unangenehme Gerüche, welche die Katze ausströmt. Bei Gewichtsverlust trotz anhaltendem Appetit, sollten Sie ebenfalls einen Tierarzt aufsuchen.

Die Katze beim Tierarzt

Katzen sind eigenwillige Patienten. Sie zu einem Tierarztbesuch oder zur Kooperation bei der Behandlung oder Medikamentengabe zu bewegen ist nicht leicht. Zudem artet jede Form von Zwang bei einem ohnehin schon kranken oder schmerzgeplagten Tier in Stress aus. Sorgen Sie vor: Gewöhnen Sie ihren Stubentiger nach Möglichkeit schon im Kätzchenalter oder beim Spiel daran, sich an allen Körperpartien berühren zu lassen. Auch die Transportbox sollte die Katze nicht zwingend mit einem Arzttermin in Verbindung bringen. Beziehen Sie die Kiste ins Spiel ein oder verstecken Sie gelegentlich ein attraktives Leckerli darin. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt dienen auch ohne akute Erkrankung dazu, die Katzengesundheit zu erhalten und Folgeschäden von Erkrankungen in Grenzen zu halten: Nach der Grundimmunisierung sollte ein jährliches Check-up auf dem Programm stehen. Bei älteren Katzen ab dem achten Lebensjahr empfehlen sich dann halbjährliche Termine.

Parasitenschutz und Impfungen für Katzen: Vorsorge ist Trumpf!

Bei Krankheiten wie Diabetes oder Allergien können Sie als Halter unmittelbar mit kontrollierter Fütterung Vorsorge tragen.

Hier schützt ärztliche Vorsorge:
  • Die Parasitenprophylaxe umfasst sogenannte Wurmkuren in Tabletten- oder Pastenform, die den Katzen appliziert werden. Die Anwendungshäufigkeit hängt vom jeweiligen Präparat ab; empfehlenswert ist die regelmäßige Entwurmung vor allem bei Freigängerkatzen. Aber auch Wohnungskatzen sind nicht vor Wurmbefall gefeit: Eier können, zum Beispiel am Schuhwerk des Halters, in die Wohnung eingebracht werden.

  • Ektoparasiten wie Flöhe und Läuse lassen sich mit Repellents aus dem Katzenfell fernhalten, Freigänger sollten regelmäßig auf Zecken untersucht werden.

  • Gegen die meisten katzenüblichen Infektionskrankheiten gibt es Impfseren. Wichtig ist, dass schon im Kätzchenalter eine Grundimmunisierung stattfindet. Diese besteht aus Impfungen mit einem Kombi-Präparat und optional gegen Tollwut in der achten, zwölften und sechzehnten Lebenswoche sowie im Alter von fünfzehn Monaten.

  • Danach werden die Impfungen nach einem präzisen Impfplan aufgefrischt. Mit diesen Impfungen schützen Sie Ihren Stubentiger sehr zuverlässig gegen anderenfalls fatale Krankheiten wie Katzenseuche oder FIV. Wichtig ist, dass einer Impfung stets eine erfolgreiche Entwurmung vorangehen sollte, um die Wirksamkeit der Impfung nicht zu beeinträchtigen. Als Katzenhalter sollten Sie stets bedenken, dass eine Infektionskrankheit zahlreiche Begleiterkrankungen mit sich bringen kann, die sich zu erheblichen Tierarztkosten summieren können.

Welche Katzenkrankheiten gibt es?
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Verletzungen: Beim Toben, Herumstreunen, bei Auseinandersetzungen mit anderen Tieren und Unfällen kann es zu mehr oder weniger schwerwiegenden Blessuren kommen, die in Behandlung gehören. Gute Wundhygiene ist unerlässlich.

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Organkrankheiten: Innere Organe können auf verschiedene Weise beeinträchtigt sein. Bei Katzen verbreitet sind Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion und Herzfehler.

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Diabetes: Auch unter Katzen ist die Zuckerkrankheit bekannt und bedarf ständiger Kontrolle und Medikation.

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Infektionskrankheiten: Von Katzenaids (FIV), Katzenleukose, Katzenschnupfen bis zur Katzenseuche: Viele Katzenkrankheiten werden über Viren oder Bakterien übertragen.

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Knochen, Gelenke und Zähne: Von Gelenkproblemen und Arthritis bis hin zu Zahn- und Kieferfehlstellungen können Katzen verschiedene Knochenkrankheiten entwickeln. Sehr häufig kommen Zahnfleischentzündungen vor.

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Parasiten: Parasitenbefall führt nach einer Erhebung des Bundesverbands für Tiergesundheit die Liste der Top Ten der Katzenerkrankungen an. Man unterscheidet Ektoparasiten wie Flöhe, Zecken und Milben und innere, sogenannte Endoparasiten; hier sind meist Würmer gemeint.

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Allergien: Genau wie Menschen können Katzen Unverträglichkeiten gegen bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln oder der Alltagsumgebung entwickeln – zum Beispiel gegen Putzmittel.

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Krebs: Leider ist Krebs ein auch unter Katzen vorkommendes Leiden.

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Hautkrankheiten: Hautkrankheiten sind meist auf eine Allergie oder einen Parasitenbefall zurückzuführen, in einigen Fällen ist jedoch das Organ selbst erkrankt.

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