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Die Überdosis Niedlichkeit: ein Kitten zieht ein

Es ist unbestritten: Kleine Kätzchen gehören zu den süßesten Geschöpfen überhaupt. Für viele Katzenfreunde ist es ein wundervolles Erlebnis dabei zu sein, wenn der tapsige Minitiger zu einer eleganten stolzen Samtpfote heranwächst. Damit der kleine Hausgenosse einen guten Start in seinem neuen Heim hat, müssen Sie einiges an Vorbereitung berücksichtigen.

Ab wann kann ich ein Kitten aufnehmen?

Ein Kätzchen sollte frühestens mit drei Monaten von Mutter und Geschwistern getrennt werden. In diesem Alter ist es so weit, dass es die wichtigsten Fertigkeiten wie die Benutzung einer Katzentoilette oder den Umgang mit dem Futternapf vom Muttertier erlernt hat. Außerdem ist dann auch die wichtige Frühsozialisation durch Mutter und Geschwisterkätzchen erfolgt, sodass keine Entwicklungsstörungen mehr zu befürchten sind. Darüber hinaus werden in den ersten zwölf Wochen alle Grundimpfungen durchgeführt und idealerweise bereits durch den ursprünglichen Halter abgedeckt. Nehmen Sie ohne Not möglichst kein jüngeres Kätzchen auf: Zu frühe Separierung von der Mutter kann psychische und organische Erkrankungen als Folgeschäden des Trennungsschmerzes auslösen.
Ein Tipp gegen anfängliches Heimweh: Sichern Sie für das Kätzchen mit einem Handtuch Duftproben von Mutter und Geschwistern, indem sie es an den Wangen der Tiere reiben.

Wie kann ich mein Kitten erziehen?

Die Erziehung läuft am besten über positive Verstärkung ab: Lob und Leckerli. So lernt das Tier, dass es belohnt wird, wenn es etwas tut, das dem Menschen gefällt. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn das Kätzchen sich als wenig gelehrig erweist: Manche Katzen haben Spaß am Erlernen von Tricks, andere Katzen sehen keinen Sinn darin, sich für Menschen zu (aus Katzensicht) nutzlosen Aktionen herabzulassen. Elementar ist für das tägliche Zusammenleben, dass die Katze wichtige Verbote versteht. Dazu benötigen Sie Konsequenz: Das Wort „nein“ muss eine Katze verstehen und befolgen können. Das gilt für Betteln und illegale Selbstbedienung vom Esstisch genau so wie für Krallen wetzen an Möbelstücken. Vermeiden Sie es dabei aber, negative Reize einzusetzen: Händeklatschen, Anpusten oder gar Anschreien verstört das Tier.
Sehr hilfreich ist es, wenn Sie schon im Kätzchenalter eine gewisse Toleranz für Berührungen trainieren, die Sie später ständig für notwendige Pflegeschritte benötigen. Wenn die Katze es sich gefallen lässt, an bestimmten Körperpartien angefasst zu werden, haben Sie viel gewonnen. Gewöhnen Sie das Kätzchen spielerisch an Kamm und Bürste, an das Berühren der Tatzen und Krallen (das werden Sie früher oder später für die Pediküre brauchen), an das Abtasten vom Bauch und Gliedmaßen. Außerdem ist es Gold wert, wenn das Kätzchen sich gelegentlich auch ins Maul schauen lässt. Bauen Sie solche Manipulationen geschickt in Spiel und Schmusestunden ein, sodass das Kitten in einer entspannten Situation begreift, dass ihm dabei nichts Böses droht.

Wann muss ein Kitten zum ersten Tierarztbesuch?

Spätestens beim Aufbau der Grundimmunisierung durch die Impfungen muss das Kätzchen seine ersten Tierarztbesuche absolvieren. In der Regel sollte bereits in der zweiten Lebenswoche der erste Termin für den allgemeinen Gesundheitscheck erfolgt sein; es folgen Impfungen in der achten, zwölften und sechzehnten Woche. Diese Impfungen sind zwingend notwendig: Verlieren Sie auch in der Begeisterung über das Katzenkind diese Pflichttermine nicht aus den Augen.

Welche Ausrüstung sollte vorhanden sein?
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Katzentoilette: Für ein Katzenbaby genügt ein etwas kleineres Modell, in das es leicht hineinklettern kann. Nutzen Sie möglichst die vom Geburtshaushalt bekannte Streu, verzichten Sie aber zunächst auf die für Kätzchen gefährliche Klumpstreu. Irrtümlich verschluckte Streukörnchen könnten im Magen verhärten.

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Kratzbaum: Der Kratzbaum sollte noch nicht allzu hoch sein, aber wenigstens eine Aussichtsplattform haben, von der aus das Kätzchen die Umwelt aus erhöhter Warte betrachten kann. Polstern Sie, wenn möglich, den Bodenbereich um den Kratzbaum herum aus, für den Fall dass das noch ungeschickte Kätzchen herunterpurzelt.

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Kuschelhöhle oder Katzenkörbchen: Der Schlafplatz für das Kätzchen darf ruhig etwas erhöht, aber ohne Sturzgefahr stehen.

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Fress- und Trinknapf: Der Wassernapf sollte möglichst nicht direkt neben dem Futternapf stehen, da Katzen dazu neigen, während des Fressens das Trinken zu vergessen. Der Durst sollte daher besser an separater Stelle gestillt werden.

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Transportbox: Ideal sind Modelle mit nach oben zu öffnendem Deckel. Das vereinfacht auch die Handhabe beim Tierarzt.

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Altersgerechtes Futter: Viele Hersteller haben spezielle Junior-Kost mit auf den jungen Organismus abgestimmten Zutaten im Angebot. Wenn das Kätzchen noch nicht selbst mit dem Napf zurechtkommt, hat das einen einfachen Grund: Es hat den Trick noch nicht heraus, sich zum Napf herunterzubeugen. Versuchen Sie in solchen Fällen anfangs, auf Brusthöhe vom Löffelchen zu füttern und diesen immer weiter auf den Napf abzusenken. Der kleine Katzenmagen benötigt zunächst vier bis fünf kleine Mahlzeiten täglich.

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Kamm und Bürste: Auch Kurzhaarrassen benötigen sorgfältige Fellpflege, die auch der Wellness dient.

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Spielzeug: Lose Kleinteile könnten verschluckt werden. Auch Wollknäuel und Fäden sind gefährlich. Achten Sie daher auf sicheres Kätzchenspielzeug. Der Hit sind Snackbälle, bei denen beim Spielen kleine Leckerli herausfallen, Katzenangeln, Fummel- und Intelligenzspielzeuge, Spielmäuse mit Katzenminze

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