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Luftikus oder Bodenschleicher – welcher Spieltyp ist Ihre Katze?

Jagen, lauern, klettern, springen: Wie Sie Ihren Stubentiger sinnvoll beschäftigen.

Man unterscheidet zwischen zwei Spieltypen

Hat Ihr Stubentiger plötzlich seine „wilden fünf Minuten“? Dieser Spieltrieb ist angeboren und erfüllt wichtige Funktionen: Neben dem Koordinationstraining befriedigt er den Jagdtrieb und sorgt für körperliche und geistige Auslastung. Besonders Wohnungskatzen brauchen diesen Ausgleich, umso mehr, wenn kein Katzenkumpel zur Verfügung steht. Die Fachliteratur unterscheidet gerne zwischen zwei Spieltypen: dem Bodentyp und dem Lufttyp. Der Bodentyp schleicht, verfolgt alles, was über den Boden huscht, lauert, stöbert, flüchtet, schnappt blitzschnell zu – alles am liebsten vom Boden aus. Der Lufttyp klettert, springt, hakelt mit den Pfoten. Ihm ist kein Schrank zu hoch und kein Kratzbaum zu wackelig. Übrigens entwickelt sich ein Lufttyp im vorgerückten Alter nicht selten zum Bodentyp: nämlich dann, wenn Sprünge keinen Spaß mehr machen, weil die Gelenke schmerzen. Oft genügt es dann, wenn Sie das Spiel auf den Boden verlegen.

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Kopfarbeit für Strategen

Inszenieren Sie zum Beispiel eine kleine Jagd: Das Beutetier – ein Plüschtier oder eine Spielmaus – huscht davon, wird verfolgt, versteckt sich. Ihre Katze lauert ihm auf und schlägt schließlich zu. Dem Bodentyp ist es nicht nur wichtig, die Beute zu verfolgen, sondern auch, ihr aufzulauern, sich zu verstecken und dann aus dem Versteck heraus zuzuschlagen. Als Stratege strengt er gerne seinen Kopf an. Hat das Beutetier sich an einem schwer zu erreichenden Ort versteckt, tüftelt er Wege aus, wie er es erreichen kann. Beziehen Sie Möbelstücke oder Gegenstände in das Spiel mit ein. Die Beute könnte sich etwa in einer Tüte mit zerknülltem Papier verbergen. Der Weg dorthin führt durch einen Rascheltunnel. Sprechen Sie alle Sinne Ihrer Katze an. Der geduldige Bodentyp hat meist viel für Intelligenzspielzeuge wie Fummelbretter, Kreiselbahnen und Ähnliches übrig. Der Luftikus ist ein agiler Spieler. Er möchte klettern, springen – wenn es möglich wäre, wohl am liebsten fliegen. Verlagern Sie Ihr Spiel auf den Kratzbaum. Reizangeln mit Federn machen ihm ebenso viel Spaß wie akustische Reize, also Spielzeug, das quietscht, raschelt oder mit Glöckchen versehen ist. Der Luftikus möchte jagen und fangen. Dafür sollte das Spielzeug immer in Bewegung bleiben. Haben Sie einen gemächlichen Salontiger, der nicht leicht zum Spielen zu motivieren ist? Mit einem Argument kann man selbst die Garfields unter den Katzen zum Spiel überreden: Futter. Hierfür gibt es Snackbälle, Activity Boards oder Futterlabyrinthe. Oder verstecken Sie das Futter in einem Bällchenbad oder einer Socke. So kommt Ihr Faultier um seinen „Mausgleichssport“ nicht herum. Achten Sie bei einer Katze, die sich wenig bewegt, auf die Futtermenge, die Sie im Spiel verfüttern.

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Fummelbretter für Tüftler

Ist Ihre Katze ein Abenteurer und erkundet jede Situation neugierig? Abwechslung ist höchste Pflicht. Verbannen sie einzelne Spielzeuge an einen unzugänglichen Ort und holen Sie diese erst nach einer Weile wieder hervor. Sie werden sehen, das steigert deren Attraktivität enorm. Wohnt unter Ihrem Dach ein Denksportler, der gerne mit dem Kopf arbeitet? Fordern Sie ihn mit Intelligenzspielen wie Fummelbrettern und Labyrinthen heraus.

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