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Vom Zwergwidder bis zum Deutschen Riesen: Das sind die beliebtesten Kaninchenrassen

Sie sind flauschig, liebenswert und kuschelig – vor allem Kinder haben sie gerne. Ein Über-blick über die beliebtesten Kaninchenrassen.

Das Kaninchen steht nach Katze und Hund an dritter Stelle der beliebtesten Haustiere. Ob mit Schlappohren, einfarbig, gescheckt oder mit Löwenmähne – es gibt unendlich viele Ras-sen. Was für alle gilt: Kaninchen sind sozial und gesellig. Das heißt, sie müssen in der Grup-pe, mindestens aber zu zweit gehalten werden. Achten Sie darauf, dass die männlichen Tiere kastriert sind, sonst droht Nachwuchs. Die Tiere benötigen viel Platz. Sie wollen ren-nen, Haken schlagen, buddeln. Außerdem lieben sie es, zu knabbern. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Langohren genügend Auslauf haben – und richten Sie Ihre Wohnung kaninchensicher ein. Halten Sie die Langohren fern von Stromkabeln und allem, das nicht angenagt werden soll!

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Angorakaninchen

Schon im 16. Jahrhundert züchtete man An-gorakaninchen – weil man es auf die wun-derbar flauschige Wolle abgesehen hatte. Charakteristisch sind neben dem langen Fell die puscheligen Ohrbüschel sowie der aus-geprägte, wollige Backenbart und eine Stirn-tolle. So ein schöner Pelz bedarf natürlich ausgiebiger Pflege. Es gibt keinen Fellwech-sel, daher muss das Haar alle drei Monate geschoren werden. Damit die Pracht nicht verfilzt, ist tägliches Kämmen Pflicht. Dafür ist der bis zu 3,5 Kilogramm schwere Pelz-klops ein besonders freundlicher und neugie-riger Zeitgenosse.

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Rex-Kaninchen

Ihr sehr dichtes, glattes Fell ist nur circa 17 Millimeter kurz und steht senkrecht vom Körper ab. Damit fühlt sich der an ein Maul-wurfsfell erinnernde Pelz besonders samtig an. Andererseits friert das Rex-Kaninchen deswegen schneller, es verträgt auch keine Nässe. Sorgen Sie für einen Wetterschutz im Freigehege und lassen Sie Ihren Rex auf kei-nen Fall draußen überwintern! Rex-Kaninchen haben leider gekräuselte Tasthaa-re, sie gelten als Qualzucht. Denn Tasthaare sind ein wichtiges Sinnesorgan beim Kanin-chen und dienen der Orientierung – sind sie gekräuselt, ist ihre Funktion eingeschränkt.

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Löwenkopfkaninchen

Seinen Namen erhielt der nur ein bis zwei Kilogramm leichte Zwerg wegen seiner wu-scheligen Mähne. Das restliche Fell ist dage-gen kurz. Der Löwenkopf gilt als sehr zutrau-lich und lässt sich ohne Probleme in der Wohnung halten. Den Sommer verbringt er aber auch gerne in einem Außenstall mit Gehege. Das Aussehen der Tiere fällt bei dieser noch jun-gen Rasse sehr unterschiedlich aus. Das lan-ge Kragenfell sollte mindestens einmal pro Woche gebürstet werden, damit es nicht verfilzt.

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Jamorakaninchen

Ein Kaninchen, das Kinder begeistert, sollte es werden. Das rund zwei Kilo leichte Jamora wurde aus Hermelin, Angora und Japanerkaninchen gekreuzt. Seinen Namen erhielt es durch die schwarz-gelb gemusterte Färbung des Fells, die wegen der fünf bis sechs Zentimeter langen Haare verwischt.

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Deutsche Riesen

Sie sind verschmust, freundlich, entspannt – aber wahrlich groß! Alleine die Ohren des Deutschen Riesen haben eine Länge von 17 Zentimetern. Wegen seiner Größe kann der Deutsche Riese allerdings kaum in einer Wohnung gehalten werden. Je größer sein Gehege, desto besser! Der Körper des Mus-kelpakets misst bis zu 70 Zentimeter. Der Deutsche Riese benötigt nicht nur Heu, son-dern auch energiereiches Futter. Er mag neben Karotten und Pastinaken Kräuter und zuckerfreies Kraftfutter. Leider wird er mit sechs bis acht Jahren nicht so alt wie die kleineren Artgenossen, die es schon mal auf zehn bis zwölf Jahre bringen können.

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Hermelinkaninchen

Das weiße Hermelinkaninchen ist mit seinem Gewicht von 1 bis 1,5 Kilogramm der Urtyp der Zwergkaninchen. Sein kurzes Fell ist dicht und daher besonders weich. Charakteristisch für die Rasse sind kurze Ohren, eine breite Stirn und große Au-gen. Es gibt sie mit roter oder blauer Augen-farbe.

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