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Fit durch die kalte Jahreszeit: Winterfreuden für Ihren Hund

Der Schnee knirscht unter Ihren Schritten. Die Sonne spiegelt sich in der weißen Pracht. Warm eingepackt genießen Sie einen ausgedehnten Winterspaziergang mit Ihrem Hund. Das ist Winterfeeling pur! Die meisten Hunde lieben den Winter und toben mit Begeisterung durch das kalte Nass. Kälte, Eis und Schnee machen Spaß, stellen aber auch einige zusätzliche Herausforderungen. Wir sagen Ihnen, welche das sind und wie Sie Ihren Hund bestens auf die veränderten Bedingungen vorbereiten können.

 

Im Grunde sind die meisten Hunde gegen die Winterkälte gut gewappnet. Ihr Fell, die Beschaffenheit der Hundepfoten und auch die Tatsache, dass Hunde beim Spaziergang in Bewegung sind, sorgen dafür, dass sie sich auch bei kalten Temperaturen pudelwohl fühlen und ihre Pfoten sich nicht in Eisklumpen verwandeln. Dennoch sollten Sie in Sachen Fell- und Pfotenpflege, Ernährung – auch über die Feiertage –, Gesundheitsvorsorge und winterliche Aktivitäten im Schnee ein paar wichtige Tipps beachten, die die kalte Jahreszeit für Sie und Ihren Hund noch schöner machen.

Das richtige Hunde-Grooming im Winter – wie Sie Pfoten und Fell jetzt richtig pflegen

Für das Wohlbefinden des Hundes sind gesunde Pfoten, Krallen und Pfotenballen enorm wichtig. Deshalb hat die Natur das „Schuhwerk“ unserer Vierbeiner so konzipiert, dass es auch mit niedrigen Temperaturen, Eis und Schnee gut fertig wird. Allerdings können sich insbesondere Salz, Streusplitt oder Eisklümpchen zwischen den Krallen verfangen und feine Risse in der Haut oder Scheuerstellen verursachen. Diese sind sehr schmerzhaft und können zu Entzündungen führen. Daher ist die richtige Pfotenpflege beim Hund gerade im Winter besonders wichtig. Damit es erst gar nicht so weit kommt, können Sie vorbeugen: Tragen Sie vor jedem Spaziergang eine Pfotenschutzsalbe auf, die genau auf die Bedürfnisse der Hundepfoten abgestimmt ist. Sie wirkt wie eine schützende Schicht, pflegt und verschließt kleine Wunden. So bleiben die Pfoten von Fremdkörpern geschützt und die Haut trocknet nicht aus.

 

Um Streusalz von den Pfoten zu entfernen, reicht es nicht aus, sie trocken abzureiben. Denn dabei können kleine Salzkristalle hängen bleiben. Spülen Sie deshalb die Pfoten Ihres Hundes möglichst nach jedem Spaziergang kurz mit lauwarmem Wasser ab. Für die richtige Pflege sollte auf die trockenen Pfoten dann noch einmal Pfotenschutzsalbe aufgetragen werden.

 

Wenn Hunde nach einem Spaziergang im Winter humpeln, ist oftmals ein Fremdkörper schuld. Lästige Steinchen oder Eiskristalle können sich zwischen den Ballen festgesetzt haben. Wenn sie nicht entfernt werden, kann es zu aufgescheuerten Stellen kommen. Leckt sich der Hund ständig an den Pfoten oder beißt gar daran herum, kann bereits eine Ballenentzündung vorhanden sein.

 

Symptome und Behandlung einer Ballenentzündung

Geschwollene Ballen und/oder rötliche Stellen zwischen den Zehen können auf eine Ballenentzündung hinweisen. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, die genaue Ursache herauszufinden. Die Diagnose stellt der Tierarzt in der Regel nach einer intensiven Reinigung der Pfoten. Anschließend werden etwaige Knötchen zwischen den Zehen entfernt. Weitere Behandlungsmöglichkeiten können Verbände mit Salben, Pfotenbäder oder Heillotionen sein. 

 

Pfotenpflege zur Prävention von Entzündungen im Winter

Beugen Sie vor, indem Sie die Krallenzwischenräume prüfen und möglichst alles, was sich hier angesammelt hat, entfernen. Oftmals ist es hilfreich, das Fell zwischen den Ballen zu kürzen. Je länger es ist, desto größer ist die Gefahr, dass sich darin etwas verfängt. Langes Fell auf der Pfoten-Oberseite ist dagegen unproblematisch und sollte nicht geschnitten werden.

Die Hundepfote: Wunderwerk der Natur


Klicken Sie jetzt auf die nachfolgenden Icons auf der Pfotengrafik und entdecken Sie hilfreiche Informationen rund um das Wunderwerk der Natur:

Checkliste zur richtigen Pfotenpflege:

 

Vor dem Spaziergang im Schnee:

  • Kürzen Sie dem Hund regelmäßig das Fell zwischen den Ballen.
  • Tragen Sie Pfotenschutzsalbe auf.

Während des Winterspaziergangs: 

  • Zwischendurch die Pfoten auf Fremdkörper und Eisstücke kontrollieren. 

Nach dem Spaziergang im Schnee:

  • Spülen Sie die Pfoten mit lauwarmem Wasser ab.
  • Kontrollieren Sie die Krallenzwischenräume des Hundes auf Fremdkörper.
  • Tragen Sie abschließend noch einmal Pfotenschutzsalbe auf.

 

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Wann sind Hundeschuhe im Winter sinnvoll?

Hundeschuhe sind bei bereits entzündeten und rissigen Pfotenballen sinnvoll. Auch Hunde mit allgemein sehr sensiblen Pfoten laufen mit einem robusten Pfotenschutz im Winter sicherer. Das Infektionsrisiko wird gesenkt und verletzte Pfötchen können besser heilen. Damit die Vierbeiner auch bei längeren Spaziergängen gut laufen und sie einen umfassenden Halt haben, achten Sie auf die passende Größe die Hundeschuhe. Sie sollten außerdem rutsch- und wetterfest sein. 

 

 

Die besten Tipps zur richtigen Pflege der Hundepfoten im Winter zeigen wir Ihnen noch einmal in unserem Pfotenpflege-Video-Tutorial:

 

Eine haarige Angelegenheit: Der Fellwechsel

 

Neben den sensiblen Hundepfoten benötigt auch das Fell in den Wintermonaten eine besondere Pflege. Mit dem Ende der sommerlichen Temperaturen stößt der Hund langsam sein Sommerfell ab. Das nachwachsende Winterfell ist dichter und schützt dank der Unterwolle vor Kälte und Nässe. Steigen die Temperaturen im Frühjahr wieder, beginnt das Prozedere von vorn: Dann wird das Winterfell abgestoßen, um Platz für das leichtere Sommerfell zu machen. Manche Hunderassen wechseln das ganze Jahr über ihr Haarkleid. In der Regel dauert der Fellwechsel bis zu drei Monaten.

 

Fellpflege im Winter bei lang- und kurzhaarigen Hunden

Damit der Hund schnell sein Fell wechselt und Ihr Heim von der Haarflut weitestmöglich verschont bleibt, ist intensive Fellpflege das A und O: Spezielle Unterwollbürsten unterstützen das normale Bürsten und entfernen effektiv lose Haare. Kurzhaarige Hunderassen haben eine sensible Haut und sollten nur selten gebadet werden. Das Fell benötigt eine spezielle Pflege, wie das Bürsten mit einem Terrierstriegel oder regelmäßiges Trimmen. Langhaarige Hunderassen brauchen insgesamt mehr Fellpflege. Während der Belgische Schäferhund ein relativ pflegeleichtes Fell hat und mehrmals die Woche gekämmt werden sollte, sieht es bei Langhaarrassen wie dem Neufundländer schon anders aus. Diese Rassen sind sehr pflegeintensiv, das Fell kann beispielsweise verfilzen.

 

 

Bürsten ist doch gar nicht schlimm! Den Hund an die tägliche Pflege gewöhnen

Damit Ihr Hund gut an seine tägliche Pflegestunde gewöhnt ist und diese auch als angenehm empfindet, sollten Sie Ihren Vierbeiner möglichst frühzeitig mit der Hundepflege sowie der Ohren- und Pfotenkontrolle vertraut zu machen. Wer einen Welpen zu sich nimmt, sollte mit dem Training starten, sobald sich der Hund eingewöhnt hat.

 

  • Beginnen Sie damit, die „Behandlung“ in eine Kuscheleinheit einzubauen. Streicheln Sie Ihren Hund und fassen Sie dabei einfach mal kurz an die Lefzen oder an die Ohren, ganz nebenbei und ohne großes Aufsehen. Ab und an kurz eine Stelle festhalten. Wenn der Hund sich bewegt, sollten Sie ihn sanft festhalten, bis er wieder ruhig ist und können ihn dann loslassen.
  • Benutzen Sie zur Gewöhnung ans Kämmen zu Beginn einen Massagehandschuh und wechseln Sie beim Streicheln Hand und Massagehandschuh ab. Ihr Hund wird dies als völlig normal erachten und problemlos dulden.
  • Wenn dieses Prozedere bestens klappt, wechseln Sie vom Massagehandschuh auf eine altersentsprechende Hundebürste und wiederholen dieses Ritual einfach immer wieder. Für Ihren Hund wird dies so zur Selbstverständlichkeit.
  • Manche Hunde mögen die Hundepflege an bestimmten Stellen nicht. Belohnen Sie das Berühren an empfindlichen Stellen mit einem Leckerli. Dies gilt auch für den Wechsel vom sanften Streicheln mit einem Massagehandschuh zur Hundebürste.

 

Darf der Hund im Winter gebadet werden?

Groomerin Claudia Blöthe beantwortet diese Frage und gibt weitere nützliche Tipps zur winterlichen Fellpflege des Hundes. Lesen Sie hier das ausführliche Interview.

 

Vorsicht bei Flöhen im Winter - Tipps gegen Flohbefall 

Flöhe suchen zur kalten Jahreszeit die Wärme der Wohnhäuser und werden von Wildtieren in Keller, Dachböden oder Schuppen gebracht. Schützen Sie Ihren Hund auch im Winter gegen Flohbefall! Natürliche Spot-on-Präparate schützen bis zu vier Wochen, Ungezieferbänder ca. fünf Monate. Ein Flohpuder befreit Ihren bereits befallenen Hund von den lästigen Fellbewohnern. Denken Sie auch unbedingt an die Behandlung der Umgebung wie den Schlafplatz mit Ungeziefersprays, damit die Flöhe sich nicht weiter einnisten. Eine anschließende Wurmkur Ihres Hundes ist zwingend notwendig, denn die Flöhe können Würmer übertragen. Bei besonders hartnäckigem Flohbefall ist der Tierarztbesuch notwendig. Passende Produkte für den Schutz vor Ungeziefer finden Sie auch hier im Online-Shop.
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Auch bei Kälte mit dem Hund draußen Spaß haben – Gassi gehen im Winter

 

Auch während der kalten Jahreszeit braucht Ihr Hund seinen gewohnten Auslauf. Damit er beim Spaziergang im Schnee nicht friert und krank wird, hat der Deutsche Tierschutzbund einige Tipps parat:

 

  • Sie sollten mit Ihrem Hund immer zügig gehen, so dass er in Bewegung bleibt. Sobald Sie merken, dass der Hund zittert, beenden Sie Ihren Spaziergang.
  • Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden kann es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spazierganges pro Tag mehrere kürzere Gänge zu machen.
  • Winterschuhe oder Pfotensocken für Hunde schränken die Bewegung der Vierbeiner ein, da die Hundepfoten sensible Tastorgane sind. Ist dies tierärztlich angeordnet, sollte Ihr Hund diesen Schutz allerdings tragen.
  • Wenn Sie mit Ihrem Hund an der Leine gehen, bedenken Sie, dass er schneller auskühlt. Achten Sie deshalb auf möglichst wenig „unbewegte Zeiten“.
  • Ein nasses Fell sorgt dafür, dass Wärme viel schneller abgeleitet wird als es durch kalte Luft geschehen würde. Ist der Hund also aufgrund von Regen- oder Schneefall oder nach einem Bad im Fluss trotz Minusgraden durchnässt, heißt es: Zurück ins Warme, Pfoten und Fell gründlich abtrocknen und ab ins Hundebett. „In Verbindung mit Nässe setzt auch gesunden Hunden die Kälte verstärkt zu. Deshalb sollten die Spaziergänge dann nicht zu lang sein. Nach dem Spaziergang sollten Hunde sorgfältig abgetrocknet und vor Zugluft geschützt werden", rät Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

 

Wann friert ein Hund? 

Zittern ist ein verlässliches Anzeichen dafür, dass es Ihrem Hund draußen zu kalt ist. Er friert auch, wenn er:

  • beim Laufen verspannt
  • eine sichtbar verkrampfte Körperhaltung einnimmt
  • nur zögerlich nach draußen will

Sollte sich der Hund während des Spaziergangs im Winter vermehrt an Ihr Bein oder an andere Wärmequellen anschmiegen, so ist ihm höchstwahrscheinlich zu kalt und er friert. Ebenso deuten immer wiederkehrende Erkältungen, Blasen- oder Nierenentzündungen darauf hin, dass Sie Ihren Hund beim Spaziergang vor der Kälte mit einem Hundemantel schützen müssen.

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Funktionale Hundebekleidung

Ein Hund ist ein Hund. Er hat Fell und braucht keine modischen Mäntelchen“, sagen die Gegner von Hundebekleidung – aus Unwissenheit. Der Temperaturwechsel von bis zu 25 Grad warmen Zimmern nach draußen in die Eiseskälte ist enorm. Da haben Hundejacke, Hundepullover oder Wintermantel nichts mehr mit Hundemode zu tun, sondern sind hilfreicher Schutz gegen die Kälte im Winter.

Ein Hund, der übers Jahr hinweg ausgiebig an der frischen Luft ist, braucht normalerweise nichts anderes als sein Naturkleid. Regelmäßige Spaziergänge ermöglichen dem Organismus, sich auf die verschiedenen Jahreszeiten einzustellen. So werden die Abwehrkräfte angekurbelt. „Gesunde Hunde frieren eher selten, denn das Fell reicht in der Regel als natürlicher Wärmeschutz vollkommen aus. Artgerechte Bekleidung kann bei kranken Hunden oder Hundesenioren jedoch gegen Frost schützen", so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Auch für Hunde mit wenig oder gar keinem Unterfell sind Hundemäntel oder Hunde-Schneeanzüge bestens geeignet. Wichtig ist, dass der Hundemantel gut angepasst ist und den Hund nicht in seiner Bewegung und Kommunikation stört. Hunde können den Wärmeverlust nur schwer ausgleichen, wenn:

 

  • ihr Immunsystem geschwächt ist,
  • sie bereits älter oder geschwächt sind,
  • sie an Arthrose, Rücken- oder anderen Gelenkproblemen leiden,
  • sie noch Welpen sind,
  • sie frisch geschoren sind,
  • sie wenig Unterfell haben
  • sie kaum über Unterhautfettgewebe verfügen. 

 

 

Unsere Infografik verrät Ihnen, wie die passende Hundebekleidung im Winter aussieht:

 

Infografik zum Thema passende Hundebekleidung im Winter

Sicherheit durch Sichtbarkeit

Im Herbst und Winter sind die Tage kurz und das Gassigehen findet oft im Dunkeln statt. Deshalb ist es wichtig, dass Mensch und Hund draußen immer gut gesehen und nicht übersehen werden. Dunkelheit, trübes Wetter und Nebel erschwert Autofahrern die Sicht. In den Wintermonaten ist erwartungsgemäß die Unfallgefahr bei Dunkelheit im Straßenverkehr deutlich höher als in den Sommermonaten. Untersuchungen des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zufolge liegt der Anteil der Nachtunfälle im Dezember bei über 50 Prozent, in den Sommermonaten dagegen sinkt der Anteil auf bis zu zwölf Prozent ab. Das betrifft nach den Nutzern von PKW vor allem Fußgänger, zu denen auch Hundehalter bei ihren regelmäßigen Spaziergängen gehören. Hunde werden schnell übersehen, weil sie schon allein durch ihre Größe nicht im unmittelbaren Blickfeld von Autofahrern und Radlern liegen. Hat der Hund dann noch ein dunkles Fell, verschwimmt er bei schlechter Sicht geradezu mit dem Hintergrund.

 

"Gesehen werden" lautet darum das oberste Gebot für Sie und ihren Hund. Die menschliche Sehfähigkeit beträgt in den nächtlichen Stunden selbst bei optimaler Stärke nur etwa 30 Prozent. Daher sind Fußgänger und eben auch Hundehalter mit ihrem Hund oft erst aus einer Entfernung von 25 bis 30 Metern zu erkennen. Fußgänger mit heller Kleidung werden bereits aus einer Entfernung von 40 bis 45 Metern erkannt und Kleidung mit Reflektoren – für Mensch und Tier – erweitern die Sichtweite deutlich auf 130 bis 160 Meter. Hundegeschirr, Halsbänder oder Sicherheitswesten für Hunde reflektieren und leuchten im Dunklen und schützen so vor Unfällen.

 

Ab in den Schnee – Spiel und Spaß in der kalten Jahreszeit

 

Tollen und toben in der Natur ist auch in der kalten Jahreszeit nötig und wichtig. „Der Hund muss auch im Winter laufen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt sein Immunsystem – übrigens aus das Ihre – und ist der beste Gesundheitsschutz, der Spaß macht und nichts kostet", rät Dr. Thomas Steidl von der Bundestierärztekammer.

 

Im Grunde gibt es bei den vielfältigen Hunde-Outdoor-Beschäftigungsmöglichkeiten kaum einen wesentlichen Unterschied zu den Sommermonaten. Erlaubt ist, was der jeweiligen Witterung entspricht und Ihnen und Ihrem Hund Freude bereitet.

 

Wanderungen – auch Bergwandern – im Schnee sind für Hunde herrlich. Sie können Ihren Hund auch mit in den Winterurlaub nehmen und mit ihm Schneeschuhwandern oder eine Skitour machen. Wintersport funktioniert also auch mit Hund. Langlaufen ist einer der beliebtesten Wintersportarten und hier darf Ihr Hund Sie auch begleiten. In einigen Wintersportregionen gibt es mittlerweile sogar ausgewiesene „Hundeloipen“ im Skigebiet. 

 

Das oberste Prinzip für Langlauf mit Hund

Ist das Mitnehmen eines Hundes nicht ausdrücklich verboten, gilt überall diese unabdingbare Verhaltensregel: Sie besagt, dass Hunde mit zum Langlaufen kommen dürfen, wenn sie die gespurte Loipe nicht zerstören, keine Hinterlassenschaften zurückbleiben, natürlich wildern oder andere Langläufer behindern.

Eine neue Herausforderung: Zughundesport

Denkt man an Winter und Hundesport, denkt man automatisch an ein Husky-Geschirr, das mit seinem Musher mit ordentlichem Tempo durch eine verschneite Winterlandschaft jagt. Eventuell ist diese neue Trendsportart, die man sowohl im Sommer wie auch im Winter ausüben kann, auch für Sie und Ihren Hund genau das richtige. Dazu brauchen Sie keine Huskys oder besondere Zughunde.

Zughundesport fördert immens die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Gerade jagdlich ambitionierte Hunde, die sonst meist an der Leine gehen müssen, dürfen sich beim Zughundesport so richtig auspowern. Oftmals werden „schwierige Kandidaten“ durch die körperliche Auslastung auch sozial verträglicher.

Lesen Sie im Interview mit Annick Busl von „Der Hundling – Zughundezentrum Oberland“ welche Voraussetzungen Sie und Ihr Hund für diese Beschäftigungsmöglichkeit mitbringen müssen, welche Vielfalt dieser Sport bietet und wie Sie sie erlernen können. 

 

Doch zu kalt draußen? Tolle Spiele für drinnen:

 „Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür!“ Diese Redewendung wird gerne gebraucht, wenn es schneit, stürmt, regnet und frostig kalt ist. Doch Hunde wollen körperlich wie geistig gefordert werden – und zwar unabhängig vom Wetter. Die Quittung für Langeweile kann auffälliges Verhalten sein. Damit es nicht so weit kommt, können Sie sich ins Spiel bringen.

 

Intelligenz-Spiele: Mittlerweile bietet der Handel eine große Auswahl an Brettspielen an, die den Spiel- und Futtertrieb von Vierbeinern herausfordern. Für Hunde gibt es richtig knifflige Denksport-Aufgaben, bei denen sie mehrere Rätsel lösen müssen, bis sie ihre Belohnung finden. Wenn Sie die Einfachheit lieben: Verstecken Sie ein Leckerli unter einem Pappbecher und fordern Sie Ihren Hund auf, es zu nehmen. Klappt das, stellen Sie einen zweiten Becher dazu. Lassen Sie ihn zusehen, wo Sie es platzieren. Loben Sie ihn, wenn er danach das Leckerli auf Anhieb findet. Erhöhen Sie auf maximal drei Becher.

 

Such- und Versteckspiele: Manche Hunde lieben es, Herrchen oder Frauchen zu suchen. Dazu verstecken Sie sich in einem anderen Zimmer und loben Ihr Tier, wenn es Sie dort aufspürt. Auch das Lieblingsspielzeug oder ein Leckerli können Sie in der Wohnung verstecken und suchen lassen. Kombinieren Sie die Anerkennung mit bestimmten Aufgaben, etwa durch einen Tunnel zu laufen. Auch diesen können Sie mithilfe einer Decke und zwei Stühlen selbst konstruieren.

 

Heimischer Agility-Parcours: Über Besenstiele springen, im Slalom um Flaschen laufen, durch einen Spieltunnel kriechen, Weitsprung über ein flaches Hindernis – lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Erlaubt ist, was nicht verletzen kann und keine Angst erzeugt.

 

Klickertraining: Beim sogenannte „Klickern“ lernen die Tiere, das Klickern – ein bestimmtes Klickgeräusch – mit einer Belohnung zu verknüpfen. Sie können diese Ausbildungsmethode sowohl für das Erlernen von Grundkommandos sowie für Tricks und lustige Kunststückchen einsetzen.

 

Spielzeug für Gourmets: Ein tolles Spielzeug, um den Hund auch im Haus zu beschäftigen, ist der KONG, der sich bei den meisten Hundebesitzern großer Beliebtheit erfreut. KONG-Spielzeuge werden aus einem speziellen, für Hunde ungefährlichen, haltbaren Naturkautschuk hergestellt. Die unberechenbaren Hüpfbewegungen des Spielzeugs lassen Ihren Hund stets aufmerksam sein. Die meisten Hunde lieben es, auf dem KONG herumzukauen, weil es sich trotz seiner Robustheit weich und angenehm anfühlt. Und: Sie können das Spielzeug mit Leckerli sowie allerhand anderen Leckereien befüllen. Hier finden Sie die beliebtesten KONG-Rezepte.

 

Ganz wichtig: Überfordern Sie Ihr Tier beim Spielen und Lernen nicht! Manchmal reichen nur einige Minuten über den Tag verteilt aus.

 

Surf-Tipp: Unter http://www.spass-mit-hund.de/ finden Sie Inspiration für Hundespiele, erste Lektionen zum Erlernen des Klickertrainings sowie hilfreiche Buch- und Beschäftigungstipps für Ihren Hund. 

Hundeschnauzen unter einer Decke

Der Umgang mit dem erkälteten Hund

 

Erkältungskrankheiten mit Schnupfen, Niesen und Fieber werden bei Hunden unter anderem durch Unterkühlung und den Wechsel zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft hervorgerufen. Dies beeinträchtigt die körpereigene Abwehr. Viele Krankheitserreger können durch das feuchtkalte Klima und die geringe Sonneneinstrahlung länger überleben. Außerdem sind durch Heizungsluft ausgetrocknete Schleimhäute leichter angreifbar. 

 

Nicht nur beim Menschen sind also Erkältungskrankheiten ein Thema. „Auch bei Hunden kommen Infektionen der oberen Luftwege vor. Allerdings treten diese weniger jahreszeitlich gehäuft auf, sondern werden durch Stress verschiedener Art begünstigt. Auch bei erkrankten Artgenossen kann sich der Hund leicht anstecken. Das Infektionsrisiko ist da besonders groß, wo viele Hunde zusammenkommen, also beispielsweise auf Auslaufflächen oder Hundetrainingsplätzen", erklärt Dr. Thomas Steidl, Kleintierpraktiker aus Tübingen und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kleintiere der Bundestierärztekammer.

 

Wie Sie erkennen, ob Ihr Hund krank ist und wie Sie ihn wieder richtig gesund pflegen, erfahren Sie auch in unserer Infografik:

 

Infografik: So bleibt Ihr Hund im Winter gesund

Laut Dr. Thomas Steidl sind die häufigsten Symptome einer Erkältung bei Hunden:

  • laufende Nase
  • Niesen
  • Husten
  • Auswurf
  • empfindliche Halsregion
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit und Müdigkeit
  • bei schwereren Infekten Fieber

  

Allerdings müssen diese Symptome nicht alle zur gleichen Zeit auftreten.

 

Richtig Fiebermessen beim Hund

Praktisch zum Messen der Temperatur bei Hunden sind digitale Fieberthermometer. „Das Thermometer sollte vor der Anwendung mit Vaseline gut eingefettet werden, um es möglichst gleitfähig zu machen", so Tierarzt Sebastian Haag von der Tierrettung München, „dann nehmen Sie vorsichtig die Rute Ihres Hundes in die Hand und ziehen sie gerade nach oben, so dass Sie den After sehen können. Führen sie vorsichtig das Thermometer zwei bis drei Zentimeter ein, so dass die silberne Metallspitze komplett versenkt ist. Drücken Sie dann erst auf den Bedienungsknopf neben der Digitalanzeige. Warten Sie rund zehn Sekunden bis ein piependes Signal ertönt. Ziehen Sie das Thermometer ab. In der Digitalanzeige steht die gemessene Körpertemperatur.“ Der gesunde Hund hat eine Körpertemperatur von 38,0 bis 38,5 °C Grad bei großen Rassen und bis zu 39,0 °C Grad bei kleinen Rassen (Welpen bis 39,5 °C). Steigt die Körpertemperatur auf über 42,0 °C Grad, kann das Fieber lebensbedrohlich sein.

 

Das braucht Ihr Hund, wenn er eine Erkältung hat:

  • Wärme und Ruhe.
  • Der Hund sollte sich gesund schlafen.
  • Gehen Sie nur ganz kurze Gassirunden, damit der Hund sich lösen kann.
  • Schaffen Sie ihm warme Rückzugsmöglichkeiten, zum Beispiel, indem Sie eine Wärmelampe an seinem Hundekissen aufstellen.
  • Geben Sie Ihrem Hund nur Medikamente vom Tierarzt. Medizin für den Menschen ist für Hunde absolut ungeeignet.

 

Leidet Ihr Hund an Schnupfen, Husten und Fieber ist der rechtzeitige Tierarztbesuch unerlässlich. „Man sollte nie versuchen, die Beschwerden auf eigene Faust zu behandeln, sondern stets den Tierarzt konsultieren. Er verabreicht wenn nötig Schleimlöser, Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte oder ein Antibiotikum, wenn eine bakterielle fieberhafte Infektion vorliegt", erklärt Dr. Thomas Steidl von der Bundestierärztekammer. Den Hunden sollte außerdem ausreichend Flüssigkeit zur Befeuchtung der Schleimhäute angeboten werden. „Wichtig ist es, darauf zu achten, dass aus einer harmlosen Entzündung der oberen Luftwege keine ernsthafte Erkrankung der unteren Luftwege, also eine Bronchitis oder Lungenentzündung wird", warnt Dr. Steidl.

 

Achtung: Schnauze weg vom Schnee

Viele Hunde lieben es, im Winter mit geöffneter Schnauze durch den Schnee zu pflügen und diesen dabei zu fressen. Aber Vorsicht! Der Schnee kann Erreger und Schadstoffe wie Streusalz und -splitt enthalten. Dazu kommt, dass der kalte Schnee Magen und Rachen des Hundes reizt. Übelkeit, Durchfall, Erbrechen oder Magen-Darm-Infektionen können die Folge sein. Tipp: Füttern Sie Ihrem Hund vor dem winterlichen Spaziergang eine Kleinigkeit und nehmen Sie frisches Trinkwasser mit, so verringern Sie seinen Appetit auf Schnee und können zwischendurch seinen Durst mit frischem Wasser stillen.

 

Hunde-Ernährung im Winter:Wenn’s ein wenig mehr sein darf

 

Auch in Sachen Ernährung hat der Hund im Winter besondere Bedürfnisse. Wenn er jetzt mehr Appetit hat, dann ist das normal: In der Kälte muss der Körper des Hundes mehr Energie aufbringen, um sich warm zu halten. Dies hängt im Wesentlichen auch davon ab, wie die Fellbeschaffenheit des Hundes ist, wie viel Bewegung er bekommt und ob er drinnen oder draußen gehalten wird. Sie dürfen nun gegebenenfalls ein wenig mehr Futter geben. Sollten die Spaziergänge aufgrund des kalten Wetters kürzer ausfallen, dann sollten Sie die Futtermenge der verminderten Bewegung anpassen.

 

Regelmäßige Gewichtskontrolle

Ganz wichtig dabei ist, dass Sie regelmäßig – einmal pro Woche – das Gewicht Ihres Hundes kontrollieren. So vermeiden Sie Unter- sowie Übergewicht und können das Hundefutter entsprechend anpassen.

 

Den Hund im Winter richtig ernähren – Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

Durch gezielte Ernährung und Hundefutter können Sie Ihren Hund auch beim Fellwechsel unterstützen. Er braucht nun:

  • vermehrt Eiweiß für die Produktion von Keratin, einem Bestandteil der Haare
  • B-Vitamine
  • Zink
  • Biotin
  • hochungesättigte Fettsäuren (z.B. Lachsöl)

 

Die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln stärkt die Abwehrkräfte Ihres Hundes im Winter und kann helfen wenn er:

  • oft raue und rissige Pfotenballen hat
  • vermehrt an Gelenkproblemen leidet
  • zu Durchfall neigt Sprechen Sie hier mit Ihrem Tierarzt!
Hund kuschelt mit Herrchen und Frauchen

Achtung: Der Weihnachtsbraten ist nichts für Hunde

Heimliche Bestechungsversuche mit Essensresten müssen tabu sein – auch für Gäste an den Festtagen. Unsere Speisen sind für Hunde in der Regel zu stark gewürzt, selten gut verträglich und gehören nicht zu einer ausgewogenen Hundeernährung. Bringen Sie die Reste vom Festtagsbraten rechtzeitig außer Reichweite. Knochen (insbesondere Geflügelknochen) und Fischgräten können bei Hunden zu ernsthaften Verletzungen, Darmverschluss und Verstopfung führen. Auch Weihnachstsüßigkeiten, vor allem Schokolade ist für Hunde giftig. Daher sollte Sie für den Hund unerreichbar aufbewahrt werden. In unserer Infografik zeigen wir Ihnen welche Lebensmittel in der Weihnachtszeit für Ihren Hund giftig sind.

Weihnachten und Silvester mit Hund – Die besten Tipps für entspannte Feiertage

Zur kalten Jahreszeit gehören untrennbar auch Weihnachten und Silvester. Während die Menschen sich meistens auf die Feierlichkeiten freuen, beginnen für viele Hunde eher stressige Tage. An Weihnachten kommt oft Besuch ins Haus. Der normale Tagesrhythmus wird für bis zu einer Woche komplett über den Haufen geworfen. Es geht eher turbulent, denn besinnlich zu. Damit der Hund nicht ängstlich oder mit Stresssymptomen auf die ausgelassenen Feiern reagiert, gilt es auch auf seine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen:

 

  • Schaffen Sie für die Feiertage spezielle Ruhezonen in Wohnung oder Haus. Dort kann sich Ihr Hund ungestört aufhalten.
  • Stellen Sie ein zweites Hundebett auf oder legen Sie eine zusätzliche Hundedecke in einen ruhigeren Raum, der frei von jeglicher Weihnachtsdekoration ist und in den sich der Vierbeiner nach Bedarf zurückziehen kann.
  • Lassen Sie Ihren Hund entscheiden, ob und wann er in andere Räumlichkeiten ausweichen will.
  • Versuchen Sie, sich und dem Hund auch während der Feiertage ein wenig von der üblichen Routine zu erhalten. Dazu zählen gemeinsame Spaziergänge, gemeinsames Spiel, gewöhntes Hundefutter und die übliche Streichelstunde.
  • Damit es keine Missverständnisse mit Freunden und Familie gibt, erklären Sie schon zu Beginn, dass der Hund in seinem Bett nicht gestört werden darf. Der Besuch muss akzeptieren, dass der Vierbeiner möglicherweise gar nicht gestreichelt werden will.
  • „Ein Weihnachtsbaum fasziniert Hunde. Steht er mitten im Raum, kommt es häufig zu Unfällen, weil Tiere den Baum anspringen und eventuell auch umstoßen können. Am besten ist es, den Baum in eine Ecke zu stellen und gut zu befestigen", rät Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
  • Baumschmuck aus Naturmaterialien wie Stroh und Holz ist ungefährlicher als bleihaltiges Lametta und leicht zerbrechliche Glaskugeln.
  • Achten Sie darauf, dass der Baumschmuck nicht verschluckt werden kann.
  • Eine LED-Lichterkette ist mit Haustieren in jedem Fall besser als Wachskerzen.
  • Richten Sie um den Weihnachtsbaum eine „verbotene Zone“ ein. Sobald sich der Hund nähert, klatschen Sie in die Hände und rufen laut „Nein“.
  • Lassen Sie Ihren Hund im Weihnachtszimmer nicht unbeaufsichtigt.
  •  „Auf Duftöle und Schneespray sollten Tierhalter wegen giftiger Inhaltstoffe verzichten, denn Haustiere lecken durchaus daran", mahnt Schröder. Und auch der so beliebte Weihnachtsstern ist eine Giftpflanze, die in Hundepfoten nichts verloren hat.

 

Die Angst vor dem großen Knall: Tipps gegen den Silvesterstress von Hunden

Kaum sind die aufregenden Weihnachtsfeiern vorbei, naht die nächste Herausforderung: Silvester. Viele Tiere reagieren panisch auf Raketen, Feuerwerk und Böller, die um 12 gezündet werden. Denn: Sie können die Lichtblitze und Geräusche nicht einordnen und fühlen sich bedroht. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass Ihr Hund von der Knallerei im Freien möglichst wenig mitbekommt:

 

  • Schließen Sie schon weit vor Mitternacht alle Fenster.
  • Ziehen Sie die Vorhänge davor und – falls vorhanden – lassen Sie die Rollos nach unten. Geräusche und Lichtblitze werden dadurch gedämmt.
  • Spielen Sie leise klassische Musik. Sie hat eine besänftigende Wirkung auf Tiere.
  • Halten Sie die übliche Tagesroutine ein. Das vermittelt Ihrem Hund Sicherheit.
  •  Lassen Sie den Hund beim Spazierengehen an der langen Leine. Leider finden sich in jeder Nachbarschaft ein paar Schießwütige, die trotz Verbot schon tagsüber böllern und Raketen abschießen. Frei laufende Hunde könnten sich erschrecken und in Panik davonlaufen.
  • Drehen Sie die letzte Runde mit dem Hund am frühen Abend.
  • Lassen Sie Ihr Tier auf keinen Fall alleine zu Hause. Ihre Präsenz und eine ruhige Grundhaltung sind besonders wichtig, um Ihrem Liebling die Angst vor der Knallerei zu nehmen.
  • Bieten Sie zur Ablenkung einen besonderen und langanhaltenden Kauleckerbissen an. 

 

Wenn Ihr Hund vor Angst ins Zittern gerät

Verzichten Sie darauf, den Hund zu trösten und zu bemitleiden. Ihr Tier bekommt nämlich den Eindruck, dass da draußen wirklich etwas Schlimmes im Gange sein muss, wenn Sie sich plötzlich so intensiv kümmern. „Beruhigungsmittel sollten ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden und nur dann, wenn bekannt ist, dass das Tier extrem ängstlich reagiert. Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei dem Tier bleibt“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, „hilfreich kann es auch sein, gewohnte Spielrituale mit dem Hund durchzuführen, die ihn ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspanntere Atmosphäre wandeln.“ Bei ängstlichen Hunden hat sich auch die Gabe von Bachblüten-Notfalltropfen „Rescue“ bewährt.

 

Unser Fazit:

Die kalte Jahreszeit bietet Ihnen und Ihrem Hund viele Möglichkeiten, auch wenn das Wetter nicht so mitspielt. Mit der richtigen Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Beschäftigung wird auch der Winter für Sie und Ihren Hund eine unbeschwerte Zeit!