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Brokatbarbe und Zebrabärbling

17.01.2026 - Lesedauer: 2 Minuten

Eine Nahaufnahme einer orangegelben Brokatbarbe im Aquarium.

Brokatbarben zählen zu den Friedfischen und können gut zusammen mit anderen Fischarten gehalten werden.

Brokatbarben und Zebrabärblinge zählen beide zu den Karpfenfischen. Die Schwarmfische sind extrem anpassungsfähig und lassen sich in großen Becken mit rund 200 Litern Wasservolumen gut gemeinsam halten. Da die Brokatbarbe den unteren Beckenbereich bevorzugt, während sich der Zebrabärbling meist in der oberen Hälfte aufhält, kommen sie sich zudem nur selten in die Quere.

Friedlich gegenüber anderen Arten

Beide Arten zählen zu den Friedfischen, die keine anderen Fische jagen. Gegenüber Artgenossen können sie allerdings schon mal aggressiv werden. Brokatbarben reagieren entsprechend, wenn das Aquarium zu dicht besetzt ist. Insbesondere ältere, territoriale Zebrabärblinge jagen oder verscheuchen Artgenossen. Vergesellschaften lassen sie sich mit sämtlichen Friedfischen, die sich in kühleren Wassertemperaturen zwischen 18 und 24 °C wohlfühlen.

Große Becken mit guter Abdeckung

Brokatbarben werden mit 7 bis 10 cm etwas größer als die mit maximal 6 cm Körperlänge ausgewachsenen Zebrabärblinge. Beide sind sehr lebhaft und schwimmfreudig, sodass sie auch bei alleiniger Haltung ausreichend große Becken benötigen, um sich wohlzufühlen. Bei der Haltung des Zebrabärblings ist zudem auf eine gute Beckenabdeckung zu achten, da er oft und gerne springt und zum Entwischen auch sehr kleine Öffnungen nutzt.

Mehrere Zebrabärblinge schwimmen zwischen Wasserpflanzen im Aquarium.

Dichte Bepflanzung erwünscht

Beide Arten mögen eine dichte Aquarium Bepflanzung, wobei du dich dabei vor allem auf die Randbereiche des Aquariums beschränken solltest. So lässt du ihnen genügend Platz, sich schwimmerisch auszutoben. Während dem Zebrabärbling der Bodengrund egal ist, bevorzugt die im unteren Beckenbereich schwimmende Brokatbarbe einen weichen Sandboden, den sie gerne auch zum Gründeln nutzt.

Alles für deine Aquarien und Fische:

Genügsame Allesfresser

Was das Futter angeht, sind die Fische nicht besonders anspruchsvoll. Zwar haben sie ihre Vorlieben, sie freuen sich über eine abwechslungs- und vitaminreiche Fütterung. Sie lassen sich aber auch gut eine Zeit lang mit Trockenfutter ernähren – feines Lebendfutter ist selbstverständlich eine wichtige Ergänzung des Speiseplans. Auf jeden Fall sollten ihre Mahlzeiten regelmäßig durch Pflanzenkost ergänzt werden. Damit schränkst du ein Anknabbern der grünen Dekoration deines Aquariums ein. Feinblättrige Pflanzen sind dennoch ein Muss als Nahrung und Versteckmöglichkeiten.

Aufzuchtbecken für den Nachwuchs

Beide Arten sind Laichräuber. Das heißt, dass sie ihre eigenen Eier nach der Ablage gerne auffressen. Wer selbst Jungtiere heranzüchten will, sollte den Laich daher in ein separates Aufzuchtbecken verlagern.

Wichtig: Bedenke unbedingt, dass bei aller Freude über den Nachwuchs am Ende auch die Frage zu beantworten ist: Wohin mit ihm – kann er bleiben oder soll er in gute Hände abgegeben werden? Mitunter ist es schwierig, Abnehmer zu finden, beziehungsweise steigt die Nachkommenzahl schnell unkontrolliert an.

Bei artgerechter Haltung können Brokatbarben ein Alter von bis zu sechs Jahren erreichen. Manche Zebrabärblinge werden sogar sieben Jahre alt.