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Weich und sauber muss sie sein: Einstreu für Meerschweinchen

Eine saubere Einstreu ist eine wichtige Grundlage für Hygiene im Meerschweinchenkäfig. Und diese wiederum trägt dazu bei, dass Krankheiten und Parasiten beim Meerschweinchen nicht so leicht eine Chance haben. Es gibt die verschiedensten Arten von Streu, und die Unterschiede in Sachen Qualität, Preis und Saugfähigkeit sind teilweise nicht unerheblich. Wir verraten dir die Vor- und Nachteile verschiedener Einstreuarten.

Die am meisten verwendete Streu: Holzspäne

Die am meisten verwendete Streu ist die klassische Kleintierstreu: Diese aus Holzspänen verwendete Einstreu erhältst du in deinem Fressnapf-Markt. Wenn du und dein Meerli keine Allergiker seid, bietet sich Kleintierstreu am ehesten an. Entscheidender Vorteil: Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, und die Tiere fühlen sich auf den Spänen sehr wohl. Diese wird rund zehn bis 15 cm hoch in den Käfig geschichtet. Darunter kannst du Zeitungspapier legen.

Für Allergiker geeignet

Suchst du nach einer besonders saugfähigen Streu, kannst du entweder Cellulose oder Hanfstreu nehmen. Auch Pflanzenfaserpellets binden Feuchtigkeit hervorragend, können allerdings für die Meerschweinchenpfoten unangenehm sein und sollten mit einer dünnen Einstreuschicht bedeckt werden. Ebenso wie Leinen haben diese drei Arten von Einstreu einen entscheidenden Vorteil: Sie sind für Allergiker empfohlen. Hanfstreu ist außerdem sehr weich und besonders für Meerschweinchen mit empfindlichen Pfoten geeignet.

Die Geruchsbindung bei all diesen Streus ist übrigens gut. Dennoch musst du natürlich, wie bei allen anderen Streuarten, regelmäßig den Käfig reinigen und die gesamte Einstreu wechseln.

Nicht verwenden: Katzenstreu

Warum nicht Katzenstreu verwenden, fragt sich so mancher Meerschweinchenhalter. Diese hätte den Vorteil, dass sie sehr saugfähig ist, aber Achtung: Katzenstreu ist bei Nagerexperten sehr umstritten. Meist sind chemische Zusätze enthalten, die deinem Meerli sehr schaden können. Es müsste schon wirklich Biostreu sein! Auch nicht empfehlenswert ist Kleintiertorf, da dieser sehr stark staubt.

Einstreu muss immer trocken sein

Einmal in der Woche musst du die gesamte Einstreu im Meerschweinchenkäfig wechseln. Mit heißem Wasser reinigst du auch die Bodenwanne gründlich. Ist diese besonders verschmutzt, kannst du auch verdünnte Zitronensäure oder Essig nehmen (kein Putzmittel). Täglich entfernst du außerdem die Kotreste und säuberst die Urinecken, da diese einen optimalen Nährboden für Krankheitserreger bieten können. Achte in jedem Fall darauf, dass die Streu nicht durchnässt ist. Sie muss immer trocken und sauber sein, sonst werden deine Meerlis krank.

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