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Katzenzucht: So gelingt das artgerechte Züchten

07.03.2026 - Lesedauer: 12 Minuten

Sechs getigerte Kitten auf einer Couch.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, Katzenzüchter zu werden? Der Gedanke an die süßen Kätzchen zu Hause lässt diese Idee in so manchem Samtpfoten-Liebhaber heranreifen. Doch muss für die Katzenzucht einiges beachtet werden. Die Mitgliedschaft in einem Katzenzuchtverein bietet sich an, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und eine seriöse Zucht zu starten. Zudem kommen beim Katzen züchten Kosten, Steuern und bestimmte Richtlinien auf dich zu; nicht zu vergessen die enorme Verantwortung für die Tiere, die gewissenhafte Zucht sowie die Klärung der Frage, wo beispielsweise die Tiere verbleiben, die kein Zuhause finden. Auch sollte stets die Gesundheit der Zuchttiere im Vordergrund stehen und medizinische Risiken abgewogen werden. Informiere dich hier darüber, worauf du genau achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Voraussetzung für die Katzenzucht ist ein gesundes und taugliches Zuchttier ohne erbliche Gendefekte.
  • Die Katzenzucht startet am besten mit der Mitgliedschaft in einem seriösen Katzenzuchtverein.
  • Wer Katzen züchtet, muss eventuelle Gewinne versteuern.
  • Faustregel bei mehreren Tieren: ab etwa fünf Würfen pro Jahr wird aus der Hobbyzucht ein Gewerbe.
  • Es ist wichtig, die Regelungen für Katzenzüchter zu kennen und einzuhalten.
  • Als Züchter trägst du die Verantwortung für die Bedürfnisse und das Wohlbefinden des Zuchttieres und seiner Nachkommen; die Zucht von Tieren mit Qualzuchtmerkmalen (§11b TSchG) fällt dabei nicht unter eine seriöse und verantwortungsvolle Zucht.
  • Beim Verkauf ist ein rechtsgültiger Vertrag entscheidend, den im Zweifelsfall ein Anwalt aufsetzen oder zumindest gegenlesen sollte.

Wo finde ich seriöse Züchter und Katzenzuchtvereine?

Wer Katzenzüchter werden möchte, kann das grundsätzlich „einfach so“ tun, da der Titel rechtlich nicht geschützt ist. Allerdings kommst du in der Regel nicht um die Mitgliedschaft in einem Katzenzuchtverein herum. Denn das spricht für die Seriosität hinter deinem Vorhaben. Seriöse Katzenzuchtvereine und ihre jeweiligen Züchter spezialisieren sich auf eine bis zwei Katzenrassen, denen sie sich dann vollumfänglich widmen. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine hohe Transparenz aus, z. B. bezüglich der Nennung der Verantwortlichen mit Kontaktdaten und des Flusses von Geldern und Spenden sowie deren Verwendungszweck. Achte auch darauf, ob der Verein über Gütesiegel und eine öffentliche Satzung verfügt und schaue dir Jahres- und Gesellschaftsberichte an, die viele seriöse Vereine veröffentlichen. Skandale sowie aggressive Werbung hingegen sind ein Zeichen, vom betreffenden Verein die Finger zu lassen.

Katzen zu züchten, insbesondere ohne Papiere, ist bei seriösen Katzenzuchtvereinen nicht möglich. Stattdessen verfügen die Mitglieder über Stammbäume der Tiere, ihre aktuellen Gesundheitsdaten und Ähnliches. Die Papiere werden beim Verkauf vorgezeigt, Gesundheit, Impfpass und Herkunft der Katzen sind für den Käufer transparent und nachvollziehbar. Die meisten Zuchtvereine haben darüber hinaus noch ihre eigenen Regeln. Vorwiegend orientieren sie sich an den Richtlinien großer Dachverbände, weshalb viele Vorgaben einheitlich sind.

Um einen Katzenzuchtverein für die gewünschte Rasse zu finden, bietet sich zunächst die klassische Online-Suche an. Grenze die Treffer auf die nähere Umgebung ein oder frage beim Tierarzt deines Vertrauens nach. Eventuell kennst du aber auch bereits einen Katzenzüchter, der Mitglied in einem seriösen Katzenzuchtverein ist, und kannst dich über diesen informieren. Wichtig ist hier ebenfalls die Nähe zu einer kompetenten tierärztlichen Fachperson, die ausreichende Kenntnisse zu Zucht und Reproduktionsmedizin aufweist.

Info: Vorteile bei Katzenzuchtverein

Neben der Tatsache, dass du von Anfang an verantwortungsbewusst in die Zucht startest, wenn du einem Katzenzuchtverein beitrittst, profitierst du vom Austausch mit Gleichgesinnten und deren Erfahrungswerten. Du findest dich schneller in die Materie ein, erhältst Tipps aus der Praxis und vieles mehr.

Wie kann man Katzenzüchter werden?

Ob du privat Katzen züchten oder ein großes Business starten willst, ist für die Voraussetzung zunächst unerheblich. Viel wichtiger ist das nötige Fachwissen, vor allem über die Rasse, der du dich widmen möchtest. Stelle dir also auch die Frage: Welche Katze passt zu mir? Manche Rassen dürfen schlichtweg nicht gezüchtet werden. Dabei handelt es sich um Qualzuchten, die verschiedene angezüchtete gesundheitliche Probleme aufweisen. Hierzu zählen unter anderem verkürzte Gliedmaßen, ein fehlender oder sehr kurzer Schwanz, fehlende Tasthaare und gefaltete Ohren. Andere bestehen bereits im Überfluss und die Katzenzucht ist wenig sinnvoll. Fachkundige Informationen erhältst du im Katzenzuchtverein.

Hast du eine bestimmte Rasse ins Auge gefasst, informiere dich über:

  • genetische Besonderheiten
  • häufige Krankheiten, die bei der angestrebten Rasse auftreten
  • Haltungsbedingungen der jungen Katzen und der Elterntiere
  • eventuelle Maßnahmen, die nötig sind, um vom Muttertier verstoßene Kätzchen per Hand aufzuziehen

Nicht zu unterschätzen ist zudem die emotionale Komponente bei der Katzenzucht, denn es kann zu Komplikationen während der Zucht, der Trächtigkeit oder der Geburt kommen, mit denen sensible Menschen schnell überfordert sind. Auch hier kommen Kosten für normale tierärztliche Leistungen wie beispielsweise für Kontrollen vor der Geburt, Impfungen und die Untersuchung der Nachkommen, aber auch solche für kritische Fälle, hinzu.

Was zeichnet einen seriösen Züchter aus?

Grundlage für die Zucht sind gesunde Elterntiere, die frei von genetisch bedingten Erkrankungen sind. Eine vorbildliche und tiergerechte Haltung und Ernährung der Katzen und ihrer Kitten sind Pflicht. Darunter fallen neben der Sozialisation und Prägung Streichel- und Pflegeeinheiten sowie die Haltung in einem ruhigen und warmen Zimmer ohne Durchzug. Auch sollten sowohl Elterntiere als auch Kitten nachweislich ordnungsgemäß gechipt, geimpft und entwurmt sein.

Das große Populationsproblem und die Gesundheit der Zuchttiere machen eine verantwortungsvolle Planung der Würfe unabdingbar. Ein Muttertier kann zwei- bis dreimal im Jahr trächtig werden. Allerdings darf eine Katze innerhalb von zwei Jahren maximal drei Würfe zur Welt bringen. Für Zuchtkater gilt: kein Freigang! Ferner muss abgewogen werden, ob der Kater zusammen mit der Mutter und den Kitten gehalten werden kann, denn unter Umständen kann er eine Gefahr für die Kätzchen darstellen.

Darüber hinaus ist Transparenz sowohl in Hinblick auf die eigene Website und Werbung als auch den Verbleib von Kätzchen, die kein Zuhause finden, wichtig. Angebote gehören nur auf seriöse Plattformen, wobei Werbung stets frei von emotionalem Druck sein muss.

Ist Katzenzucht steuerpflichtig?

Was viele nicht wissen, wenn sie privat Katzen züchten möchten: Jeder Katzenzüchter ist von Beginn an grundsätzlich steuerpflichtig. Die Abgaben fallen jedoch nur auf den letztlichen Gewinn an. Viele Hobbyzüchter erreichen nach Abzug der Tierarztgebühren, der Kosten für die Ausstattung und sämtliches Zubehör gar keinen Gewinn mehr. Die genannten Posten dürfen nämlich in der Steuererklärung als Ausgaben abgezogen werden. Professionelle Katzenzüchter können ebenfalls die Kosten für Ausstellungen und die damit verbundene Anfahrt geltend machen.

Es kann sogar sein, dass deine Katzenzucht umsatzsteuerpflichtig wird. Vereinfacht bedeutet das, dass bei einem Verkauf Mehrwertsteuer anfällt. In Deutschland gilt dieses Gesetz allerdings erst, wenn eine fünfstellige Eurosumme verdient wird. Achte bei deinen Umsätzen darauf, denn Schwarzzucht von Katzen ist strafbar.

Wo muss ich die Katzenzucht anmelden?

Du musst deine Katzen für die Hobbyzucht anmelden, wenn du mit der Unterstützung des Katzenzuchtvereins starten willst. Am Anfang registrierst du den sogenannten „Katzenzwinger“. Dabei handelt es sich nicht tatsächlich um einen Zwinger, sondern einfach um die Zuchtstation; also den Ort, wo du die Katzenzucht betreibst. Selbst eine kleine Hobbyzucht der Katze benötigt laut Gesetz einen offiziellen Namen, der später als Namenszusatz der vermittelten Kätzchen in den Papieren gelistet wird. Es ist somit jederzeit zweifelsfrei nachweisbar, woher die Katzen stammen.

Die Hobbyzucht der Katzen beim Finanzamt wird im Rahmen der Steuererklärung angegeben. In dieser stellst du die Einnahmen durch den Kätzchen-Verkauf an Privatpersonen den Ausgaben gegenüber. Selbstständige müssen die Einnahmen auf ihre sonstigen Gewinne aufaddieren, was schnell kompliziert werden kann. Wende dich in diesem Fall unbedingt an einen Steuerberater, der sich im Bereich Tierzucht auskennt.

Ist Katzenzucht ein Gewerbe?

Die Frage, ab wann die Katzenzucht gewerblich ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Meistens wird die Grenze ab fünf Würfen pro Jahr gezogen. Es kann aber auch sein, dass die private Katzenzucht bereits durch mindestens fünf fortpflanzungsfähige Katzen zum Gewerbe wird.

Beachte: Mit dem Status als Gewerbe darfst du nur mit einer behördlichen Erlaubnis züchten, andernfalls handelt es sich um eine Schwarzzucht von Katzen, die strafbar ist. Als gewerblicher Katzenzüchter wirst du regelmäßig seitens des zuständigen Veterinäramtes geprüft.

Kann die Katzenzucht strafbar sein?

Wer sich bezüglich der Hobbyzucht von Katzen mit Finanzamt und Katzenzuchtverein auseinandersetzt und die Regelungen beachtet, begeht üblicherweise keine Straftat. Anders sieht es aus, wenn beispielsweise die Richtlinien des seriösen Katzenzuchtvereins missachtet werden. Die jeweilige Strafe ist in der Vereinssatzung hinterlegt. Oft handelt es sich bei einem ersten Verstoß um eine Abmahnung. In schweren Fällen gilt der Katzenzüchter als unseriös und fliegt aus dem Verein. Es wird dann schwierig, eine neue Gemeinschaft zu finden.

Durch Katzenzucht kann eine Steuerhinterziehung begangen werden, wenn die Gewinne nicht ordentlich versteuert werden. Allerdings ist das gerade in einer kleinen Hobbyzucht unwahrscheinlich, da die Kosten die Gewinne häufig weit übersteigen.

Wer jedoch sogenannte Qualzuchten entgegen §11b des Tierschutzgesetzes züchtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann je nach Ausmaß auch die Voraussetzungen für eine Straftat erfüllen! Das maximale Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit beträgt 25.000 Euro, im Fall einer Straftat drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von einem bis drei Jahren.

Was muss man bei der Katzenzucht beachten?

Nachdem du dich erfolgreich mit dem Namen des Zwingers in einem Katzenzuchtverein registriert hast, musst du sicherstellen, dass du deren Richtlinien erfüllst. Üblich sind Vorgaben wie:

  • eine maximale Anzahl von Würfen pro Jahr pro Katze (in der Regel nur ein Wurf im Jahr)
  • gesundheitliche Voraussetzungen, wie bestimmte Impfungen, für die Mutter; zur Abklärung des Gesundheitsstatus und der Zuchttauglichkeit der Elterntiere kann eine Tierarztpraxis konsultiert werden
  • ein Mindestalter von sechs bis zwölf Monaten für das Muttertier
  • die Zusammenstellung nötiger Papiere (zum Beispiel des Stammbaums), die dem Käufer gezeigt und mitgegeben werden
  • ein Mindestalter, ab dem die Kitten verkauft werden, da sie zunächst für mindestens zwölf Wochen bei der Mutter verweilen

Auch ist das Thema Extrem- bzw. Qualzucht zu berücksichtigen. Manche Zuchtmerkmale fallen unter die Tierquälerei und sind daher in der Katzenzucht verboten. Das sind etwa besonders flache und hohe Nasen von Perserkatzen oder fehlende Schnurrhaare sowie Katzenschwänze bei allen Rassen.

Doch auch andere im Haushalt lebende Tiere spielen eine Rolle bei der Katzenzucht. So gelten beispielsweise Hunde als besondere Stressoren für den Katzennachwuchs. Es muss deshalb eine Möglichkeit geben, die Tiere voneinander abzutrennen.

In puncto Vorbereitung musst du einen geeigneten Raum für die Katzenzucht zur Verfügung stellen, der mitunter von den Käufern und/oder dem Veterinäramt besichtigt werden darf. Statte dich zudem mit dem nötigen Equipment aus: gemütliche Rückzugsorte für die Tiere, geeignetes Katzenfutter für die werdende Mutter, Kratzbäume, Spielzeuge und Tränken sind nur eine kleine Auflistung des anzuschaffenden Equipments. Informiere dich zusätzlich beim Tierarzt über mögliche Notfälle und wie du mit einer „Katzenapotheke“ vorbeugen kannst. Auch Wohn- Transportboxen für unterwegs zählen zur Erstausstattung.

Info: Katzenzucht und Finanzen

Wie du allein anhand der Erstausstattung siehst, ist die private Katzenzucht finanziell recht aufwendig. Allerdings kannst du die Anschaffungen von der Steuer absetzen und somit die steuerliche Belastung eines eventuellen Gewinns absenken. Bedenke, dass du in der Katzenzucht ein gutes Finanzpolster für unvorhergesehene Komplikationen beiseitelegen solltest. Bei jeder Geburt kann es theoretisch zu einem Kaiserschnitt kommen, der mit mehreren tausend Euro – je nach Aufwand und Länge des Eingriffs – zu Buche schlagen kann. Außerdem sind die Kosten z. B. für Impfungen und Entwurmungen der Kätzchen und die Trächtigkeitsuntersuchungen des Muttertiers einzuplanen. Weitere Informationen bietet die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte, kurz GOT.

Zeitlicher und emotionaler Aufwand in der Katzenzucht

An sich mag es simpel klingen, privat Katzen zu züchten. Doch wenn die Katze aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage ist, die Kätzchen ausreichend zu versorgen, musst du als Züchter einspringen. Das bedeutet: Alle zwei Stunden ist Fütterungszeit! Das ist nicht nur zeitaufwendig, sondern insbesondere während der Nachtstunden sehr kräftezehrend. Überlege dir gut, ob das in deinem Alltag im Zweifelsfall machbar ist.

Musst du die Kätzchen per Hand aufziehen, bekommst du Ersatzmilch beim Tierarzt oder tierärztlichen Notdienst. Dieser verrät dir auch, wie du die Kittenmilch am besten verabreichst. Zubereitet wird die Milch meist über Pulver mit heißem Wasser, das abgekocht wird. Das Fläschchen solltest du so lange schütteln, bis sich eventuelle Klümpchen aufgelöst haben. Die Milch wird in einer angenehmen Körpertemperatur gegeben. Anschließend ist eine sanfte Bauchmassage ratsam, um die Verdauung der Kätzchen anzukurbeln. Die Ersatzfütterung ist allerdings nicht das Einzige, was du bei einer Aufzucht per Hand beachten musst. Die Kitten benötigen externe Wärmequellen in den ersten Lebenswochen und können immunologisch anfälliger als ihre Artgenossen sein. Dementsprechend sollten die Kätzchen in den ersten zwölf bis 24 Stunden nach der Geburt Kolostrum (Erstmilch) erhalten.

Selbst bei vermeintlich gesunden Kitten, die deine Katze allein pflegen und aufziehen kann, bleibt ein Risiko, dass sie einmal Hilfe benötigen. Leider kommt es auch vor, dass Kätzchen die Geburt oder die erste Zeit gar nicht überleben. Du musst entscheiden, ob du diesen Verlust aus emotionaler Sicht überwinden könntest.

Kitten wird per Hand mit einer Flasche gefüttert.

Wie der Verkauf als Katzenzüchter gelingt

Hast du bei der Katzenzucht ans Finanzamt gedacht, alle Papiere besorgt und dich um ein liebevolles und bedarfsgerechtes Umfeld für die Katze und ihre Kitten gekümmert, kann es eigentlich losgehen. Ein Aspekt kommt ganz am Schluss noch auf dich zu: der Verkauf der Katzenbabys. Eine enorme Aufgabe, denn du willst schließlich, dass es den Tieren in ihrer neuen Bleibe blendend geht!

Deshalb gibt es auch für den Verkauf einige Regeln. Er erfolgt mit Einsicht in sämtliche Papiere für die möglichen Käufer, verpflichtet den neuen Halter aber umgekehrt auch zu bestimmten Dingen. So muss er den Züchter üblicherweise informieren, wenn er das Tier letztlich doch nicht behalten kann. Das Kätzchen darf er selbst nicht einfach so weiterverkaufen. Auch die Haltungsbedingungen werden thematisiert. Du als Züchter solltest außerdem jederzeit die Möglichkeit haben, das neue Zuhause zu prüfen und anfangs feststellen, ob Halter und Katze zusammenpassen. Als Verkäufer hast du überdies die Pflicht, den zukünftigen Tierhalter über die artgerechte Haltung und Ernährung von Katzen aufzuklären und die richtigen Informationsquellen an die Hand zu geben.

Tipp: Rechtssicherer Vertrag als Basis

Den richtigen Vertrag aufzusetzen ist sehr wichtig bei der Katzenzucht, denn es könnte sein, dass du fehlerhafte Formulierungen benutzt, die nicht gültig sind und den Vertrag somit unwirksam machen. Auch zu hohe oder unangemessene Strafen bei Vertragsbrüchen gehören zu den Fallstricken. Lasse dich daher von anderen Mitgliedern im seriösen Katzenzuchtverein oder auch anwaltlich beraten, wenn du deinen ersten Vertrag für den Verkauf vorbereitest.

Fazit: Gute Planung ist notwendig, um Katzenzüchter zu werden

Die Katzenzucht ist eine mit großer Verantwortung für die Tiere und ihr Wohlergehen verbundene Aufgabe, bei der es aber mehr um das Hobby selbst geht als um einen lukrativen Gewinn. Bevor du dich der Hobbyzucht stellst, diese anmelden und alle Richtlinien bedenken musst, solltest du klären, ob du die Zeit, die finanziellen Möglichkeiten und die emotionale Kraft dafür hast. Wenn es dir eher darum geht, Katzenbabys zu Hause zu haben, könnte das nächste Tierheim die bessere Anlaufstelle sein. Denn auch dort warten kleine Fellnasen auf ein Zuhause.

Nahaufnahme eines orange-weißen Kätzchens, das auf einem hellen Hintergrund liegt, mit dem Text

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