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Katzenbabys aufziehen: eine wunderbare Erfahrung

Kleine Kätzchen sind wie alle Jungtiere: besonders niedlich und tapsig. Wenn die eigene Katze trächtig ist, bekommen Sie die seltene Gelegenheit, die Geburt von Kitten mitzuerleben und die Entwicklungsphase zu verfolgen. Wer sich aber entscheidet, Katzenbabys aufzuziehen, sollte sich vorab damit auseinandersetzen, was auf ihn in dieser Zeit zukommt.

Bei der Aufzucht von Katzenbabys geht es unter anderem um die Gesundheit der Mutterkatze, die Vorbereitung auf die Geburt und die Aufzucht der Katzenkinder, bis sie in ein neues Zuhause ziehen dürfen. Da das Thema sehr umfassend ist, empfiehlt es sich, sich eingehend mit der Thematik zu beschäftigen. Aber keine Angst, wenn alles ohne Komplikationen verläuft, macht die Mutterkatze die Hauptarbeit und Sie unterstützen dabei.

Die Katze ist schwanger – oder etwa nicht?

Wenn Ihre Katze schwanger ist, werden Sie das unter Umständen erst spät bemerken. Es sei denn natürlich, es handelt sich um eine bewusst gedeckte Katze. Erste Anzeichen für eine mögliche Trächtigkeit sind eine auffällige Gewichtszunahme und ein zunehmender Appetit. Ab der dritten oder vierten Schwangerschaftswoche färben sich die Zitzen rötlich, ab der fünften Woche formt sich der Bauch birnenförmig. Ein Züchter wird eine mögliche Schwangerschaft nach circa zwei Wochen beim Tierarzt per Tastuntersuchung prüfen lassen und die weitere Entwicklung mittels Ultraschall und anderer Untersuchungen überwachen.

Sofern die Katze geimpft ist und sich ansonsten einer guten Gesundheit erfreut, sind zunächst keine weiteren Maßnahmen nötig. Andernfalls empfiehlt es sich natürlich, den Tierarzt aufzusuchen. Auch nach der Entwurmung sollten Sie sich beim Veterinärmediziner erkundigen. Ansonsten benötigt die schwangere Katze vor allem gutes Futter und Zuneigung.

Wichtig vor der Geburt – die Wurfkiste bereitstellen

Die Tragzeit von Katzen beträgt zwischen 58 und 68 Tagen, in der Regel sind es 60 bis 64 Tage. Da Katzenbabys bei der Geburt blind und taub sind, sucht die Mutter schon ein paar Tage vor der Geburt nach einem sicheren Ort. Hier hinterlässt sie ihre Duftmarke, damit die Babys sich besser orientieren können. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrer Katze eine oder mehrere Wurfkisten, die mit Decken oder alten Kleidungsstücken gefüllt sind und sich mit einem Handtuch abdecken lassen, zur Verfügung stellen.

Die Geburt der Katzenbabys

Wenn alles reibungslos verläuft, bringt Ihre Katze ganz eigenständig Ihre Babys auf die Welt. Allerdings ist es vorteilhaft, wenn Sie in dieser Zeit bei Ihr sind, um ihr im Zweifelsfall zu helfen oder den Tierarzt zu rufen. Sind die Babys alle gesund auf die Welt gekommen, benötigen Mutter und Kitten erst einmal viel Ruhe. In den ersten zwei Wochen nach der Geburt beschränkt sich die Aktivität der Kleinen auf die Nahrungsaufnahme und Schlafen, sodass Sie nur bei Bedarf die Wurfkiste reinigen und die Mutterkatze mit Futter und Wasser versorgen müssen.

Katzenbabys aufziehen – die Sozialisierungsphase

Schon gegen Ende der zweiten Lebenswoche wagen die Kätzchen ihre ersten Gehversuche. Die Entwicklung schreitet voran – lesen Sie mehr darüber in diesem Ratgeber.

Ab der vierten Lebenswoche beginnt die Sozialisierungsphase der Kitten. Ab jetzt sollten sie in einem angemessenen Rahmen möglichst viele neue Reize, Menschen und Tiere kennenlernen. Alles, was die Tiere in dieser Zeit positiv erfahren, prägt sich in ihrem Gedächtnis ein. Zeigen Sie dem Nachwuchs die Transportbox, das Geräusch des Staubsaugers und alle Dinge, denen die Katzen auch im Erwachsenenalter regelmäßig ausgesetzt sind. Zu dieser Zeit sollten die Kätzchen auch an andere Menschen gewöhnt werden und sich nicht zu sehr auf eine Person fixieren. Wenn Sie die neuen Katzenbesitzer schon kennen, ist dies eine gute Gelegenheit, sie erstmals mit den Kitten bekannt zu machen.

Durch die Mutter und seine Wurfgeschwister lernt das Kitten beim Spielen und Toben die Katzensprache und prägt sein Sozialverhalten aus. Sein Fehlverhalten wird von der Mutter oder den Geschwistern gemaßregelt. Auch den Gang auf die Katzentoilette ahmen die Katzenkinder ihrer Mutter nach. Wenn Sie den Tieren Freigang gewähren, wird ihnen das Muttertier auch zeigen, wie man Beute fängt, und sie an die Gefahren in der Freiheit heranführen. Idealerweise bleiben die Wurfgeschwister bis zur zwölften Lebenswoche bei ihrer Mutter. Dies ist nachgewiesenermaßen ein guter Garant dafür, dass die Katzen auch später gegenüber Artgenossen aufgeschlossen bleiben.

In der achten Lebenswoche steht für die Kitten der erste Impftermin an und in der zwölften Woche werden sie erneut geimpft.

Katzenbabys aufziehen: der Einzug ins neue Zuhause

Geben Sie die Katzenkinder, wenn sie als Wohnungskatzen gehalten werden, am besten nur als Paar ab. Denn entgegen früheren Ansichten sind Katzen sehr soziale Tiere, die allein in einer Wohnung ohne Freigang Gesellschaft in Form eines Artgenossen benötigen. Nehmen Sie den neuen Halter vor der Abgabe genau unter die Lupe und geben Sie ihm Tipps für eine gute Eingewöhnung der Kitten in ihrem neuen Zuhause. Nicht nur als Entschädigung für Ihren Aufwand, auch zum Schutz der Tiere, sollten Sie die Katzen an fremde Menschen nicht ohne eine entsprechende Schutzgebühr abgeben.

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