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Fellpflege beim Hund – eine Frage der Schönheit und Gesundheit!

Das Hundefell ist ein Gesundheitsbarometer: Glänzt es, geht es dem Hund in der Regel auch glänzend. Mattes, schuppiges oder unregelmäßiges Fell deutet meist auf einen Mangel oder auf Parasiten hin. Deshalb sollten Sie sich regelmäßig und intensiv um die Fellpflege Ihres Hundes kümmern. Zu Hundefellpflege gehört viel mehr als nur das Bürsten und Baden, auch wenn beides selbstverständlich wichtige Pflegemaßnahmen sind. Manche Rassen müssen Sie beispielsweise regelmäßig scheren oder trimmen, um störenden und sogar krankmachenden Verfilzungen des Fells rechtzeitig entgegenzuwirken.

Fellpflege beim Hund ist somit nicht nur – aber auch – eine Frage der Schönheit, sondern der Gesundheit. Warum dem so ist und wie Sie Ihren Hund richtig pflegen, lesen Sie in diesem Ratgeber!

Fellpflege bei Hunden – für Haut und Haar und gegen Krankheitserreger

Mit der richtigen Fellpflege des Hundes können Sie krankhafte Veränderungen frühzeitig erkennen und eine Verfilzung des Fells vermeiden. Ein tägliches Kämmen oder Bürsten des Fells vor allem nach einem Spaziergang durch Wald und Wiese macht Parasiten wie Zecken und Flöhe sichtbar, sodass sie sofort abgesammelt werden können. Damit ersticken Sie schon im Keim eine spätere Flohinvasion oder einen krankmachenden Zeckenbefall. Für mehr Informationen zu Zeckenbissen bei Hunden und Flöhen beim Hund folgen Sie den Links.

Tägliche Fellpflege wie das Bürsten, Massieren und gegebenenfalls mit speziellen, für Hundehaare entwickelten Aufbau- und Pflegepräparaten nimmt bei richtiger Anwendung und Routine viel weniger Zeit in Anspruch, als Sie vielleicht annehmen.

Schmutzreste werden spielend herausgebürstet und machen das eine oder andere Baden Ihres Hundes überflüssig. Auch abgestorbene Hautpartikel und Haare lösen sich. Gleichzeitig können Sie während der Fellpflege kontrollieren, ob die Haut Ihres Vierbeiners wirklich gesund ist. Denn häufig bleiben nach kleinen oder großen Raufereien Bisswunden unentdeckt und entwickeln sich schnell zu regelrechten Infektionsherden.

Krusten, Zecken, Flöhe, offene, kahle oder gar entzündete Hautstellen erkennen Sie sofort. Neues, gesundes Fell kann besser nachwachsen – die Haut atmet förmlich auf. Eine gut ausgeführte Fellpflege ist gleichzeitig auch eine Massage, die die Durchblutung fördert und die Abwehrkräfte weckt.

Folgen mangelnder Fellpflege: Verfilzungen, Infektionen, Parasitenbefall

  • Ungepflegtes Fell ist schuppig, juckt, kann verknoten, verfilzen und die Haut des Hundes regelrecht ersticken. Mögliche Folgen sind Hautschäden, Infektionen oder Parasitenbefall. Fehlt die UV-Belichtung und die Belüftung der Haut aufgrund von Verfilzungen, kann das leicht zu bakteriellen Hautentzündungen bis hin zu nässenden Ekzemen führen.
  • Kommen dann noch Wärme und Feuchtigkeit dazu, sind Pilzinfektionen nur noch eine Frage der Zeit.
  • Flöhe, Milben und Zecken fühlen sich auf warmer, feuchter Haut unter dem verfilzten Fell pudelwohl. Dort können sie sich richtig satt essen und ungestört Krankheiten und Infektionen wie Räude oder Ekzeme verbreiten.

Regelmäßige Fellpflege verhindert daher Hauterkrankungen und Infektionen und sorgt bei Ihrem Hund für mehr Wohlbefinden und Lebensfreude.

Hundefellpflege: gesunde „Gewöhnungssache“ für Ihren Hund

Nicht alle Hunde mögen die Fellpflege, da bei unvorsichtiger Ausführung gerade das Kämmen ein schmerzhaftes Ziehen und Ziepen verursachen kann. Ein Hund, der schlechte Erfahrungen während seiner Fellpflege gemacht hat, kann unter Umständen sogar aggressiv reagieren, wenn Sie sich ihm mit einer Bürste nähern. Geben Sie die Fellpflege jedoch nicht auf, sondern ändern Sie Ihre Methoden und Herangehensweisen bei problematischen Hunden.

Am besten ist es, wenn Sie die Fellpflege bereits mit Ihrem Welpen einüben. Verwenden Sie besonders weiche Naturbürsten und verbinden Sie die Fellpflege mit spannenden Spielen, in denen die Bürste schon mal zum Spielzeug mutieren darf. Eine beruhigende Massage mit der flachen Hand mag jeder Welpe.

Wellness für vier Pfoten – so klappt‘s

Aber auch ältere Hunde, die die Fellpflege nicht im „Kindesalter“ kennengelernt haben, oder sogar jene, die leider damit schlechte Erfahrungen machten, können Sie mit Geduld und Leckerlies vom Wellness des Bürstens überzeugen. Beginnen Sie die Fellpflege immer mit etwas Angenehmen: Streichen Sie bspw. dem Hund über den Kopf oder Bauch – je nachdem, was er am meisten genießt – und versuchen Sie diese Bewegung mit einer angenehm weichen Bürste zu wiederholen. Machen Sie die Bürste zu einem selbstverständlichen Utensil im Leben Ihres pflegeunwilligen Hundes. Lassen Sie sie schon mal zwischen seinen Spielsachen liegen oder „vergessen“ Sie sie in seinem Hundebettchen. Die „Bürste-Übung“ muss täglich wiederholt werden – am besten Sie kombinieren diese mit besonders leckerer Belohnung.

Aber aufgepasst: Fellpflege gehört keinesfalls in die Hände von Kindern, die aus Unkenntnis und Unvermögen dem Hund ungewollt wehtun können – mit möglichen fatalen psychologischen Folgen.

Das Fell des Hundes – einschichtig oder mehrschichtig?

Der Unterschied zwischen Langhaarfell und Kurzhaarfell liegt auf der Hand und bedarf keiner weiteren Erklärung. Doch haben Sie gewusst, dass der ausschlaggebende Pflegefaktor davon abhängt, wie das Fell Ihres Hundes aufgebaut ist? Sowohl Kurzhaar- als auch Langhaarfell kann einschichtig oder mehrschichtig sein.

  • Einschichtiges Hundefell besteht ausschließlich aus Deckhaar (Deckschicht).
  • wohingegen zweischichtiges Fell aus Deckhaar und Unterfell (Unterwollschicht) aufgebaut ist.

Rassen mit zweischichtigem Fell sind Leonberger, Möpse, Golden Retriever oder Labradore.

Sowohl die Deckhaare als auch das Unterfell stirbt im natürlichen Haarwechsel der Hunde nach und nach ab. Es ist daher wichtig, die abgestorbenen Haare mit einer jeweils angepassten Bürste und Kamm zu entfernen. Wenn im Frühling oder Sommer der Hund sein Unterkleid „abwirft“, dann sollte die Bürste im täglichen Einsatz sein – dafür darf die tägliche Prozedur etwas kürzer ausfallen.

Falsch ist hingegen, bestimmte Trimmer und Schermaschinen zu verwenden, die nicht nur die abgestorbenen Haare herauslösen und dichtes Fell „trimmen“, sondern auch gesunde, nachgewachsene Deckhaare abschneiden. Dadurch wird das Haarkleid brüchig, zunehmend stumpf und empfindlich.

Ridgebacks, Whippets, Greyhound und ähnliche Sprinter oder Jäger unter den Hunden haben ein einschichtiges Fell, sowie Pudel. Pudels krauses und lang wachsendes Haar wird von Hundehaltern gerne schon mal abgeschoren. Davor warnen jedoch Experten unter den Hundefriseuren (sog. Groomer). Das einschichtige Fell schützt die empfindliche Hundehaut darunter, wird es zu stark gekürzt droht Sonnenbrand und im Winter Unterkühlung. Nutzen Sie spezielle Bürsten, um das Fell filzfrei zu halten.

Mehrschichtige Hundefelle haben sogenannte „wetterfeste“ Hunderassen, vor allem die nordischen Rassen, aber auch Wasserhunde und viele Herdenschutzhunde. Ihr Fellaufbau kann sogar aus drei Schichten bestehen, wenn sich nämlich neben Unterwolle und Deckhaar noch ein Zwischenfell entwickelt.

Zwar ist der Pflegeaufwand bei diesem Hundefell saisonal intensiv, aber aufgrund seines mehrschichtigen Aufbaus ist es im Normalfall sehr dicht, stark und neigt zu natürlicher „Verfilzung“, das heißt: Es haart wenig.

Überraschend für einige Hundehalter ist die Erkenntnis, dass gerade das einschichtige Fell einiger Vierbeiner – wie bspw. der Whippets oder der Dalmatiner – viel Pflegezuwendung bedarf. Zwar kann es nicht verfilzen, doch es ist oftmals sehr fein, fällt häufiger aus und die Haut darunter ist sehr empfindlich.

Langhaarfell: So pflegen Sie es richtig

Langhaarige Hunderassen benötigen je nach Felldichte und -struktur eine spezielle und intensive Körperpflege.

Wenn Ihr Hund ins Schlammloch springt oder sich genüsslich in Kuhmist wälzt, stellt sich für Sie die Frage „Baden – ja oder nein?“ nicht wirklich. Aber wie ist es bei alltäglichen Situationen wie bspw. nach dem Gassigehen auf verregneten Waldwegen oder in Parkanlagen?

Die Antwort ist: Baden so selten wie möglich und nur mit sanftem, rückfettendem Hundeshampoo. Anleitung und Tipps zum Thema finden Sie unter dem Link Hund richtig baden.

Collie, Spitz oder Belgischer Schäferhund haben pflegeleichtes, schlichtes Langhaar. Das einschichtige Langhaarfell sollte mehrmals pro Woche gründlich gebürstet und gekämmt werden. Schwieriger ist die Pflege zum Beispiel beim Briard oder beim Old English Sheepdog. Das Fell ist dichter und verfilzt leicht.

Anspruchsvolles, mehrschichtiges Langhaarfell mit viel Unterwolle wie beim Neufundländer oder Chow-Chow ist besonders pflegeintensiv und muss so gut wie täglich mit Kamm und Bürste bearbeitet werden. Zumindest die kritischen Stellen an Kopf, Fang, unter den Achseln, rund um die Genitalien und Pfoten sollten täglich gekämmt oder gebürstet werden. Denn sie verfilzen schnell und lassen sich dann überhaupt nicht mehr pflegen.

Pflegeprodukte und Hilfsmittel für Hunde mit Langhaarfell

Ein Fellkamm und eine Bürste gehören zur Grundausstattung der Fellpflege von lang- wie kurzhaarigen Hunden gleichermaßen. Während Kunststoffborsten oder Kämme aus Plastik elektrostatische Aufladung erzeugen, eignen sich Naturborsten oder ummantelte Drahtborsten für eine hundegerechte Fellpflege besser.

Eine Fellschere brauchen Sie, um bspw. die Haare an den Genitalien oder in den Ohren und an den Pfoten Ihres Hundes zu kürzen. Speziell abgerundete Scheren eignen sich besonders gut für diese besonders empfindlichen Körperpartien.

Für dicke, störrische Unterwolle sind Entfilzungsharke und Unterwollbürste zu empfehlen. Letztere bietet gleichzeitig eine tolle zusätzliche Glanzpflege. Dichtes, langes und lockiges Fell lässt sich mit etwas Übung und einer Schermaschine bändigen. Und wenn Ihr Hund besonders stark haart, empfehlen Experten den FURminator, der tote Haare, Hautpartikel und Unterwolle entfernt, ohne dabei das Deckhaar zu schädigen.

Utensilien für die Fellpflege
  • Fellkamm
  • Fellbürste
  • Fellschere
  • Entfilzungsharke
  • Unterwollbürste
  • FURminator
  • Schermaschine
  • Spezielles Hundeshampoo und gegebenenfalls Hautpflegeprodukte

Alle wichtigen Pflegemittel und Utensilien für Ihren Hund bekommen Sie ganz bequem im Fressnapf-Online-Shop.

Hundefellpflege-Tipps für langhaarige Hunde

Langhaarige Hunde bürsten Sie zunächst mit einer Natur- oder Drahtbürste gegen den Strich. Dann arbeiten Sie sich von vorn nach hinten durch das Fell, und zwar immer in Wuchsrichtung. Legen Sie im nächsten Pflegeschritt Ihren Hund auf die Seite und bürsten ihn mit der einen Hand, während Sie mit der anderen Hand die Pflege prüfend begleitet.

Fellwechsel bei langhaarigen Hunden ist im Wortsinne eine haarige Sache. In dieser Zeit haben Sie mehr Aufwand, doch Ihre Wohnung, Sofas und textilen Auslagen, werden es ihnen danken: Befreien Sie Ihre Langfellnase während des Fellwechsels am besten täglich von totem Haar. Dazu brauchen Sie einen grob gezahnten Kamm, der auch die untersten Fellschichten erreicht. Anschließend bearbeiten Sie das Deckhaar Ihres Hundes mit einem feinen Kamm. Wenn das Hundefell es erlaubt, nehmen sie es ruhig in die Hand und halten Sie es fest, während Sie es mit dem Kamm durchkämmen.

Bei Hunden mit dichtem Unterfell ist eine spezielle Unterwollbürste unerlässlich.

Kleine Verfilzungen lösen Sie am besten mit den Fingern, wohingegen schwierige Stellen eines speziellen Hilfsmittels wie der Entfilzungsharke oder einer Schere bedürfen. Am dichtesten ist die Behaarung des Hundes am Rücken. Rute und Rutenansatz stellen besonders empfindliche Körperstellen des Hundes dar. Kein Wunder, dass es hier am schnellsten zu Verfilzung kommt wo sich Parasiten sicher fühlen. Achten Sie darauf, dass diese Problemzonen gar nicht erst entstehen.

Werfen Sie bei der Fellpflege immer auch einen prüfenden Blick auf die Haut, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Fellpflege bei kurzhaarigen Hunden

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle: Besondere Fellpflege ist das denn bei meinem kurzhaarigen Hund überhaupt notwendig? Die Antwort lautet: Ja, auch kurzhaarige Hunde bedürfen einer Fellpflege. Die Pflege von kurzem Fell ist nicht unbedingt zugleich auch ein kurzes Vergnügen. Struktur und Dichte der Behaarung, Fellwechsel und durchschnittlicher Haarverlust bestimmen den Pflegeaufwand. Bei manchen Kurzhaarhunden reicht wöchentliches Bürsten, andere müssen getrimmt werden.

Viele Rassen mit kurzem, glattem Fell haben eine sich nur langsam regenerierende Hautflora, die sich nach dem Baden nur mühsam erholt. Bei diesen Hunden sollte ein Schaumbad die Ausnahme sein.

Es gibt für jeden Kurzhaartyp die passende Fellpflege und hilfreiche Utensilien. Wichtig ist nur, dass Ihr Hund schon im Welpenalter an regelmäßige Pflege gewöhnt wird. So können Sie Hautkrankheiten bei Ihrem Hund und weiteren unschönen Folgen vorbeugen.

Hundefellpflege-Tipps für Schmuddelwetter:
  • Regenwetter: Es ist mal wieder richtiges Hundewetter? Macht nichts! Trocknen Sie Ihren Liebling nach einem Spaziergang im Regen gut ab. Nicht nur das Fell will frottiert sein. Auch Lenden- und Ellenbogenbereiche, Bauch, Pfotenzwischenräume und Ohren sollten abgetrocknet werden. Nur so ist gewährleistet, dass keine Folgeerkrankungen wie Erkältung, Pilzbefall, Hautentzündung und vermehrte Parasitenentwicklung (Parasiten mögen es feucht und warm) entstehen.
  • Seien Sie umsichtig bei der Häufigkeit des Badens oder Abduschens: Bei jedem Bad und Duschvorgang verliert das Hundefell seine Fettschutzschicht, die die Haare des Hundes umgibt. Nicht nachbehandelt trocknet darüber hinaus auch die Hundehaut aus, die ansonsten durch eine Talkschicht geschützt ist. Nur mit einem an das Hundefell angepassten Spezialshampoo liegen Sie auf der pflegenden Seite eines ausgiebigen Bades.

Fellpflege im Winter – darf der Hund im Winter gebadet werden?

Auch im Winter ist eine regelmäßige Fellpflege bedeutend, um den Fellwechsel beim Hund zu unterstützen und die abgestorbenen Haare zu entfernen. Bei langhaarigen Rassen können der Schnee und das insgesamt feuchte Wetter außerdem schnell zu Verfilzungen und Knötchen führen. Diese bilden sich nur allzu gern an den Beinen und zwischen den Achseln, ziepen und sind unangenehm für Ihren Hund. Daher ist das Pflegeprogramm fürs Hundefell im Winter sogar noch wichtiger als im Sommer.

Auch ein Bad ist unter Umständen angebracht, um feinen Mikrosand aus dem Fell zu entfernen. Baden Sie Ihren Hund aber am besten nur in den Abendstunden. Dann hat er über Nacht ausreichend Zeit zum Trocknen und läuft nicht Gefahr, sich mit dem feuchten Fell auch noch eine Erkältung einzufangen. Lesen Sie mehr dazu im Fressnapf-Ratgeber „Erkältung beim Hund“.

Für kurzhaarige Hunderassen ist ein Bad grundsätzlich nicht zu empfehlen. Das Fell trocknet nur schleppend und die schützende Fettschicht baut sich nur langsam wieder auf.

Groomerin Claudia Blöthe gibt weitere nützliche Tipps zur winterlichen Fellpflege des Hundes. Lesen Sie hier das ausführliche Interview.

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Zubehör für die Fellpflege kurzhaariger Hunde

Schauen Sie sich im Fressnapf-Online-Shop um, wo Sie passendes Zubehör und auf den Felltyp Ihres Hundes abgestimmte Pflegeprodukte finden. Sie werden vielleicht staunend feststellen, dass einige Pflegeutensilien aus der Pflegepalette für langhaarige Hunde auch bei den kurzhaarigen Typen zur Anwendung kommen.

Zubehör im Überblick:
  • Fellkamm und Bürste sind dabei das A und O für die Pflege kurzhaariger Hunde.

  • Für borstiges Kurzhaar eignet sich der spezielle Terrierstriegel.

  • Weiche Bürsten sind für das zarte Welpenfell genauso ein Muss wie für das samtige einschichtige Fell von Whippets, Galgos und ähnlicher Jagd- und Laufhunde.

  • Für kurzhaarige Hunde mit viel Unterwolle brauchen Sie einen Trimmer und Trimmmesser.

  • Entfilzer oder auch Effilierscheren dünnen dichtes und lockiges Fell aus.

  • Speziell für stark haarende kurzhaarige Hunde wie die Dalmatiner eignet sich der FURminator, der abgestorbenes Deckhaar und Unterwolle besonders effektiv und pflegend entfernt.

  • Und wenn es doch mal das Baden auf dem Wellnessprogramm steht, dann verwenden Sie am besten spezielle Hundeshampoos, die auf den Felltyp Ihres Hundes abgestimmt sind.

Es ist verständlich, dass das eine oder andere Gerät der Fellpflege den Hundebesitzer verunsichern kann. Sie fragen sich vielleicht, ob Sie der richtigen Anwendung gewachsen sind, denn Sie möchten an Ihrem vierbeinigen Liebling nichts falsch machen. Sprechen Sie am besten mit einem erfahrenen Züchter oder lassen Sie sich die richtige Benützung der Utensilien im Hundesalon zeigen. Ein Gespräch mit den Experten macht die Handhabe anschaulich und die Anwendung wird Ihnen nach kurzer Einübungsphase sicherlich leicht von der Hand gehen.

Wichtiger Hinweis

Die Ratgeber-Inhalte können einen Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen. Diese Informationen sollten nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwendet werden. Bei Erkrankungen von Tieren und Verwendung von Medikamenten sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

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