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Gewichtstabelle Kitten: Wie schwer sollte das Kätzchen sein?

Bei der Geburt ist ein Katzenbaby ein winziges Etwas – einige Tage später hat sich sein Gewicht merklich erhöht. Als Kittenhalter können Sie dem Stubentiger beim Wachsen quasi zuschauen. Aber welches Gewicht ist normal und in welchen Schritten kommt das Fellwürmchen zum Idealgewicht des erwachsenen Tieres? Lesen Sie hier, an welchen Werten Sie sich orientieren können und wie eine normale Gewichtsentwicklung verläuft.

Etwa 100 Gramm – das neugeborene Kitten

Kommt das Katzenbaby auf die Welt, wiegt es zwischen 80 und 110 Gramm. Hierbei spielt zusätzlich die Rasse eine Rolle: Ein Maine-Coon-Kitten wird schon bei der Geburt etwas schwerer sein als ein zierliches Devon-Rex-Baby. Wichtiger als ein verbindliches „Startgewicht“ ist daher die Gewichtszunahme im Verlauf der nächsten Monate. In den ersten Lebenswochen ernähren sich die Kitten ausschließlich von der gehaltvollen Muttermilch. Nebenbei bemerkt erkennen die Kleinen „ihre“ Lieblingszitze an Mamas Milchbar am Geruch. Wächst das Kätzchen aus irgendeinem Grund als Flaschenkind auf, wird die Ersatznahrung entsprechend dem Alter angesetzt, sodass eine vergleichbare Kalorien- beziehungsweise Mengenzufuhr sichergestellt ist.

So kontrollieren Sie das Gewicht der Kitten

Wachsen die Kätzchen in Ihrem Haushalt auf, ist es wichtig, dass Sie die Gewichtszunahme gewissenhaft überprüfen.

So kontrollieren Sie das Gewicht der Kitten:
  • Tägliches Wiegen: Zur Gewichtskontrolle setzen Sie das Kitten zweimal täglich, möglichst zu einer festen Zeit, auf die Waage. Machen Sie die Überprüfung beispielsweise zur Morgen- beziehungsweise Abendroutine.
  • Waage: Belassen Sie die Waage möglichst in der Nähe des Wurfnestes beziehungsweise im Katzenzimmer. So müssen Sie die Kitten in den ersten Tagen nicht unnötig weit umhertragen.
  • Messwerkzeug: Zum Abwiegen des Kätzchens genügt für den Hausgebrauch eine große Küchen- oder Babywaage. Personenwaagen sind zum Erfassen der kleinen Wiegeschritte oft nicht präzise genug. Setzen Sie das Kätzchen zum Wiegen in eine Schüssel oder einen Karton und vergessen Sie nicht, das Tara-Gewicht vom Messwert abzuziehen.
  • Protokoll: Notieren sie jede Messung genau. Auf diese Weise stellen Sie mit einem Blick ungewöhnliche Abweichungen fest.

Vorwärts in Zehnerschritten: die durchschnittliche Gewichtszunahme

Die gemittelte Zunahme des Kitten sollte pro Tag mindestens 10 Gramm, pro Woche nicht unter 100 Gramm betragen. Dabei ist außerdem einzukalkulieren, dass Kater im Vergleich mit ihren weiblichen Geschwistern etwas mehr zulegen und Kätzchen aus einem großen Wurf tendenziell kleiner sind. Zwischen der vierten und achten Lebenswoche finden außerdem die Entwöhnung von der Muttermilch und die Umstellung auf festes Futter statt. Die Gewichtstabelle für Kitten in den ersten Wochen sieht für den „gewöhnlichen“ Stubentiger so aus:

  • •    Geburt: 100 Gramm
  • •    Woche 1: 200 Gramm
  • •    Woche 2: 300 Gramm
  • •    Woche 3: 400 Gramm
  • •    Woche 4: 500 Gramm
  • •    Woche 5: 600 Gramm
  • •    Woche 6: 700 Gramm
  • •    Woche 7: 800 Gramm
  • •    Woche 8: 900 Gramm

(Alle Angaben sind Richtwerte.)

Um die neunte und zehnte Lebenswoche setzt der Geschlechtsdimorphismus ein: Kater nehmen phasenweise schneller und mehr Gewicht zu als weibliche Kitten. Die 100-Gramm-pro-Woche-Regel gilt nicht mehr.

Woche Katze/Gramm Kater/Gramm
8 890 900
9 980 1000
10 1260 1300
11 1520 1520
12 1680 1680
13 1900 1920
14 2070 2140
15 2200 2300
16 2370 2580
17 2500 2720
18 2600 2850
19 2680 3010

Beachten Sie, dass die Gewichtszunahme nicht unbedingt linear verläuft und die Werte bei täglichem Wiegen einmal einen oder zwei Tage stagnieren können. Solange das Gewicht nicht sinkt, ist alles im grünen Bereich. Aufmerksamkeit ist geboten, wenn die Waage nach unten ausschlägt.

Was tun, wenn das Kitten abnimmt oder nicht schwer genug ist?

Vergleichen Sie bei der täglichen Gewichtskontrolle den aktuellen Status des Kitten mit den Werten aus der Tabelle, gegebenenfalls unter Einbezug eines Toleranzbereichs nach oben und unten, wenn es sich um eine größere oder sehr zierliche Rasse handelt. Stellen Sie auffällige Schwankungen oder erhebliche Abweichungen nach unten fest, müssen Sie handeln.

Ursachen für den Gewichtsverlust:
  • Parasiten: Wenn das Kitten trotz normaler Nahrungsaufnahme an Gewicht verliert, liegt möglicherweise ein Befall mit Würmern vor. Das Kätzchen kann sich zum Beispiel über die Muttermilch infiziert haben. Der Tierarzt stellt anhand einer Kotuntersuchung die Ursache fest und wirkt medikamentös entgegen.
  • Zu wenig Muttermilch: Gerade in den ersten Lebenswochen, wenn die Kätzchen ausschließlich gesäugt werden, macht sich ein Mangel in zu geringer Gewichtszunahme bemerkbar. Achten Sie darauf, dass die Mutterkatze genug proteinhaltige Nahrung erhält: Während der Laktation benötigt sie deutlich mehr leicht verdauliches, energiereiches Futter und Vitamine. Wenn die Mutter trotzdem nicht ausreichend Milch produziert, müssen Sie Pipette, Fläschchen und einem geeigneten Milchaustauscher bereithalten.
  • Saugreflex: Gegebenenfalls hat das Kätzchen nicht die Kraft, aus der Zitze genügend Milch hervorzuholen, oder es liegt eine Behinderung wie eine Gaumenspalte vor. Es ist daher wichtig, Kätzchen schon wenige Tage nach der Geburt auf Gaumenspalten zu untersuchen.
  • Durchfall ist für ein Kätzchen lebensgefährlich, da der kleine Körper schnell dehydriert und abbaut. Verlieren Sie keine Zeit und suchen Sie professionelle Hilfe beim Tiermediziner.
  • Zahnen: Der Durchbruch der Milchzähnchen kann den Appetit eines Kätzchens ebenfalls zeitweise bremsen, sofern er im Maul Irritationen verursacht.

Achten Sie bei Flaschenfütterung und der Gabe von festem Futter darauf, Qualitätsware aus dem Fachhandel zu reichen, die auf die Bedürfnisse von Katzenbabys beziehungsweise Jungkatzen abgestimmt ist. Die ideale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe unterscheidet sich in einigen Punkten von denen im Standard-Katzenfutter.

Wie viel wiegt das Kitten, wenn es erwachsen wird?

Das Idealgewicht einer Katze wird wie erwähnt von Rasse und Geschlecht beeinflusst. Als Faustregel gilt: Mit zwölf Monaten ist das Kitten ausgewachsen und sollte annähernd das Erwachsenengewicht erreicht haben.

Das durchschnittliche Gewicht einiger verbreiteter, unterschiedlich großer Rassen:

Rasse Kater/Kilo Katze/Kilo
Europäisch Kurzhaar 5 - 7 4 - 6
Perser bis 8 bis 6
Siam 4 - 5 3 - 4
Maine Coone 5,5 - 9 4,5 - 6
Britisch Kurzhaar 6 - 8 3,5 - 6
Devon Rex 3,5 - 4,5 2,5 - 3

Wie Sie sehen, weicht das Gewicht von Rasse zu Rasse merklich ab. Über- oder unterschreitet Ihre ausgewachsene Katze die für ihr Kaliber angeführten Werte deutlich, liegt ein Gewichtsproblem vor. Ein solches können Sie bei Kurzhaarkatzen auch ohne Waage erkennen, indem Sie einen Blick von oben auf das Tier werfen. Bei einer untergewichtigen Katze stehen Schulterblätter, Rückenwirbel und Beckenknochen deutlich unter dem Fell hervor. Beim moppeligen Tier ist hingegen keine Taille zu erkennen und der Bauch breiter als der Beckenbereich.










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