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Ein Napf voll Katzenfutter.

Katzenfutter-Aufbewahrung: So bewahren Sie Katzenfutter richtig auf

Es liegt in der Natur der Katze, ihr Futter vorzugsweise in mehreren Kleinportionen über den Tag verteilt zu fressen. So weit, so gut. Aber: Was machen Sie als Dosenöffner Ihres Tieres derweil mit der angebrochenen Futterschachtel oder der geöffneten Konserve? Damit das Katzenfutter bis zur nächsten Fütterung frisch bleibt und sowohl vor Schädlingen als auch den diebischen Tendenzen von Haustieren sicher ist, gibt es eine Reihe Tricks und Hilfsmitteln.

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Was muss ich beim Aufbewahren von Katzenfutter beachten?

Bei der Aufbewahrung von Katzenfutter gilt es, genau wie beim Umgang mit Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr, Frische und Qualität zu bewahren, äußere Beeinträchtigungen aber auszuschließen. Schädlinge, Schimmel und auch die Katze selbst haben an den Futtervorräten nichts zu suchen. Besonders bewährt sind dabei Aufbewahrungssysteme aus Kunststoff: Das Material ist hygienisch und geschmacksneutral.

 

Relevant für die Eignung als Katzenfutter-Container ist jeweils die Machart:

  • Geruchsdichte: Sie können die angebrochene Packung noch so gut verstecken: Wenn die Katze die Witterung aufgenommen hat, wird sie das Futter entdecken und – Gelegenheit macht Diebe – auch davon fressen.
  • Fest verschließbar: Katzen können erstaunlich geschickt und erfinderisch sein, wenn es darum geht, Verschlüsse zu öffnen. Besonders Schiebe- oder Klickverschlüsse sind eine leichte Übung. Greifen Sie, wenn möglich, auf gut befestigte Deckel oder Schraubverschlüsse zurück.
  • Robustheit: Fest verschlossen sollte das Material der Vorratsdose so beschaffen sein, dass es auch einen Sturz vom Tisch übersteht, ohne zu zerbrechen und ohne dass der Deckel aufspringt. Damit halten Sie nicht nur das Haustier von illegaler Selbstbedienung ab, sondern ersparen sich auch das mühsame Auflesen, etwa von Streufutter, vom Fußboden.

Wie kann ich trockenes Katzenfutter aufbewahren?

Beim Einkauf von Großpackungen können Sie oft Schnäppchen machen. Doch auch mit einer Schachtel Trockenfutter in üblicher Haushaltsgröße kommt eine Katze über mehrere Wochen aus. Das heißt, sobald das Futterpaket einmal geöffnet ist, muss der Inhalt gut und sicher gelagert werden, damit Beschaffenheit und Qualität des Produktes unverändert bleiben.

 

 

Wie kann ich nasses Katzenfutter frisch halten?

Einmal angebrochenes Nass-Katzenfutter gehört auf jeden Fall in den Kühlschrank. Dort ist es sicher vor Fliegen, bleibt frisch und vor Austrocknung geschützt, sodass die Katze auch die zweite Mahlzeit aus der Dose noch genießen kann. Reste aus Portionsschälchen oder vom BARF-Futter füllen Sie in kleinere Frischhaltedosen um und lagern Sie bis zur endgültigen Verwertung im Kühlschrank. Vermeiden Sie dabei, die Reste mehrerer verschiedener Sorten im selben Behälter zu mixen: Das schmeckt Ihrer Katze möglicherweise nicht. Auch Frischfutterreste aus der Konserve könnten Sie in eine Frischhaltedose umfüllen. Alternativ erhalten Sie passende Deckel aus Silikon zum Aufsetzen auf Konserven. Das ist weniger umständlich und erspart Ihnen unnötiges Spülen.

 

Ganz wichtig: Einmal geöffnetes Nassfutter müssen Sie innerhalb von zwei Tagen verfüttern. Trotz Lagerung im Kühlschrank verliert das Katzenfutter mit der Zeit an Qualität und kann, wenn auch zeitverzögert, verderben.

 

Übrigens: Verfüttern Sie Nassfutter niemals direkt aus dem Kühlschrank. Nehmen Sie es etwa eine Stunde zuvor heraus, damit es die auf Zimmertemperatur annehmen und sein Aroma entfalten kann. Zu kaltes Futter kann der Katze Bauchschmerzen bereiten.

 

 

Was kann ich tun, wenn ich „auf Vorrat“ füttern muss?

Ein Sonderfall der Futteraufbewahrung ist die Bereitstellung von Rationen, die frisch und sicher bis zur Fütterung gelagert werden müssen. Heute gibt es dafür eine Lösung in Form von Futterautomaten. Diese durchdachten Futteraufbewahrungssysteme sind eine praktische Lösung für Berufstätige, um die Versorgung der Katze auch bei kurzzeitiger Abwesenheit sicherzustellen.

 

Futterautomaten geben die jeweilige Futterration über eine Zeitschaltuhr oder einen Sensor frei. Bis dahin verbleibt das Futter in einem dichten und sicheren Aufbewahrungsfach. Die Automaten sind, je nach Modell, entweder nur für Trocken- oder Trocken- und Nassfutter geeignet. Solche mit Nassfutter-Funktion verfügen über eine Vakuum- oder Kühlfunktion, um das Futter frisch zu halten. Wie an alles Neue muss die Katze sich an dieser Art der Fütterung zunächst einmal gewöhnen: Testen Sie das Gerät in Ihrer Anwesenheit.

 

Bitte bedenken Sie: So ein Futterautomat ist nur als Kurzzeitlösung gedacht. Bei längerer Abwesenheit sollte ein zuverlässiger Vertreter das Tier versorgen oder, wenn es gar nicht anders geht, eine Unterbringung im Pfötchenhotel organisiert werden.

So bleibt das Futter frisch – vier Tipps

Tipp 1: Frisch gekauftes Katzen-Trockenfutter hat eine Haltbarkeit von einigen Monaten. Wichtig ist, dass Trockenfutter kühl, dunkel und vor allem trocken aufbewahrt wird. Wenn Trockenfutter Feuchtigkeit zieht, verliert es seine Bissfeste und wird von der Katze verschmäht. Außerdem droht die Gefahr, dass das Futter zu schimmeln beginnt. Auch Schädlinge wie beispielsweise Lebensmittelmotten oder Speckkäfer und deren Larven, aber auch bestimmte Milben und Nagetiere sind sehr interessiert an Katzen-Trockenfutter.

Tipp 2: Obwohl Trockenfutter oft in einem Folienbeutel als Umverpackung im Handel ist, lohnt es sich, das Futter umzufüllen und nicht allein auf einen Tütenverschluss zu vertrauen: Der Beutel hält im Zweifelsfall einer scharfen Katzenkralle nicht stand und mag zwar eine frisch haltende, aber keineswegs eine katzensichere Verpackung sein. Wird das Trockenfutter lediglich in Schachteln gehandelt, ist das Umfüllen zwingend notwendig: Ein einmal geöffneter Karton lässt sich kaum noch sicher verschließen.

Tipp 3: Für die Aufbewahrung von Trockenfutter eignen sich besonders gut Kunststoffdosen mit aromadichtem Verschluss oder Schüttdosen, die Sie in einem dunklen Schrank oder einer Schublade lagern. Die Dunkelheit ist wichtig, da Inhaltsstoffe des Futters, wie beispielsweise Vitamine, lichtempfindlich sind und bei Sonneneinstrahlung zerfallen können.

Tipp 4: Ist der Behälter leer, sollten Sie ihn vor dem nächsten Auffüllen mit heißem Wasser gründlich ausspülen. Benutzen Sie aber kein Spülmittel: Auch kleine Reste von Duftstoffen können vom Behälter auf das Futter übergehen. Der feinen Katzennase entgeht das nicht; schlimmstenfalls verweigert das Tier daraufhin das Futter.

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