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Vier Pfoten auf großer Fahrt – Urlaub mit Hund

Der Hund gehört zur Familie! Und das auch während der „schönsten Zeit des Jahres“. Laut einer Umfrage nimmt fast jeder zweite Hundehalter seinen Hund inzwischen auch mit in den Urlaub.

Gehören Sie auch dazu? Dann haben wir wichtige Tipps für Sie, damit Sie die gemeinsamen Ferien ungetrübt genießen können.
 

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Urlaubsplanung mit Hund

 

Urlaubszeit ist Reisezeit und das gilt auch für Hundebesitzer. Derzeit leben in Deutschland 6,9 Millionen Hunde und die dürfen zum Großteil auch die Urlaubszeit zusammen mit ihren Besitzern verbringen.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa bestätigt, dass 42% der Hundebesitzer ihren Hund grundsätzlich mit in die Ferien nimmt, knapp 20% zumindest gelegentlich.
Ferien mit Hund liegen also im Trend. Einem Hund ist es wichtig, seine Menschen möglichst immer um sich zu haben. Darf er dann noch gemeinsam mit seinem Zweibeiner neue Reviere erobern und ungewohnte Gerüche erleben, ist das Abenteuer perfekt.

 (Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf IVH e.V., 2013)

Wenn Sie im Urlaub nicht auf die Gesellschaft Ihres Hundes verzichten wollen, so müssen Sie auch für ihn Reisevorbereitungen treffen, denn schließlich soll der Vierbeiner die Reise ebenso genießen. Hundehalter, die sich frühzeitig rüsten und an alles Wesentliche denken, können dem Urlaub entspannt entgegen blicken.

 

Urlaub? Ja, aber nicht ohne meinen Hund

Einen Hundeurlaub zu planen, ist also grundsätzlich eine gute Idee – vorausgesetzt, ihr Traumurlaub lässt sich auch mit den Bedürfnissen des Hundes vereinbaren und diese sind individuell abzuschätzen. Möchten Sie am liebsten am karibischen Strand in der Sonne brutzeln, ist Ihr Hund da sicherlich kein guter Begleiter. Fakt ist, je südlicher Sie fahren, desto heißer wird es dort vor allen Dingen im Sommer sein. Das wird ihrem Hund zu schaffen machen. Jetzt im Spätherbst und beginnenden Winter könnten sie hingegen einen Aktivurlaub in milderem südlichem Klima bestens planen und ihr vierbeiniger Freund wird begeistert sein. Ist ihr Hund allerdings noch sehr jung oder schon ein betagter Senior ist ein anstrengender Wanderurlaub nicht ratsam. Wollen Sie den Luxus in einem Sternehotel genießen, werden Sie für ihren Hund wahrscheinlich zusätzliche Logis zahlen müssen. Auf einem Campingplatz oder in der Ferienwohnung ist ihr Hund auch nicht selbstverständlich erlaubt. Fragen schützt vor Enttäuschung, deswegen unbedingt vor der Buchung abklären.

Am besten erstellen Sie sich eine eigene Checkliste für den gemeinsamen Urlaub, tragen die Fakten für Ihren Wunschurlaub sowie die Bedürfnisse und eventuellen Einschränkungen Ihres Hundes zusammen. So können Sie dann ein geeignetes Reiseziel sowie eine passende Unterkunft wählen.

 

Checkliste für Ihren Wunschurlaub mit Hund

Gutes Wetter, ein attraktives Urlaubsziel und genügend Zeit für den Vierbeiner – das sind die perfekten Bedingungen für reiselustige Hundebesitzer. Eine Urlaubsreise mit Hund sollte man – wenn möglich – nicht auf den letzten Drücker planen. Schließlich muss es gut überlegt sein, ob Ihr Hund bei Ihrem Wunschurlaub mit von der Partie sein kann und soll.

Eine persönliche Checkliste hilft Ihnen bei der Frage nach dem geeigneten Urlaubsziel, der passenden Unterkunft und den gemeinsamen Aktivitäten.

 

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Welches ist mein Wunschurlaubsziel?
  • Kann mein Hund in dieses Land aufgrund der gesetzlichen Einreisebestimmungen einreisen?
  • Welche regionalen Vorschriften zum Führen eines Hundes gibt es an meinem Wunschreiseziel?
  • Ist meinem Hund das Wetter zur geplanten Urlaubszeit zumutbar? Welche speziellen Vorkehrungen muss ich für ihn treffen, damit er sich problemlos mit den Wetterbedingungen arrangieren kann?
  • Wie reise ich zu meinem Wunschurlaubsziel? Kann mein Hund mitreisen?
  • Wie werde ich meine Zeit im Urlaub verbringen? Geht das mit meinem Hund? Brauche ich vielleicht Betreuung für meinen Hund am Urlaubsziel?
  • Wie und wo will ich im Urlaub wohnen? Ist mein Hund dort erlaubt? Kostet dies zusätzlich Gebühr?

Mit Hund müssen Sie nicht zwangsweise auf einen sonnigen Strand- oder Aktivurlaub im Schnee verzichten: In Holland, Belgien oder Dänemark finden Sie sogar ausgewiesene Hundestrände. In österreichischen oder Schweizer Skiressort gibt es mittlerweile spezielle Hundehotels, die sich auf die Bedürfnisse von Hundehaltern spezialisiert haben. Dogsitting inklusiv, während Sie die Berge herunterwedeln.

 

Einreisebestimmungen und Auflagen

 

Tatsächlich ist Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen (30,3%), gefolgt von Spanien (12,6%), Italien (7,6%), Türkei (7,4%) und Österreich (5,9%), was die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinsacht Urlaub und Reisen e.V.

„Reisen mit Hund ist nicht kompliziert, wenn man die entsprechenden Bestimmungen und Auflagen rechtzeitig kennt und berücksichtigt. Alleine die Einführung des EU-Heimtierausweises von 2004 macht ein nahezu grenzenloses Reisen möglich“, sagt Marius Tünte, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbundes e.V., „die meisten Probleme treten dann auf, wenn sich Hundehalter zu spät oder nicht ausreichend mit der Planung des Urlaubs mit Hund beschäftigten.“ Und hier gilt auch: Wer aus Unwissenheit gegen Auflagen und Bestimmungen verstößt, riskiert empfindliche Strafen bis hin zur Beschlagnahmung des Tieres. Bei Reisen in der EU muss Ihr Hund grundsätzlich gechippt und geimpft sein und braucht einen EU-Heimtierpass. Dennoch sollten Sie sich vor Reiseantritt unbedingt genauer über die geltenden Einreisebestimmungen sowie vor allem über die regionalen und örtlichen Auflagen für Hundehalter informieren. Denn auch wenn es gesetzlich erlaubt ist, Ihren Hund mitzunehmen, so kann es sein, dass die Bedingungen vor Ort, einem entspannten Urlaub im Wege stehen.

In unserer interaktiven Infografik erhalten Sie alle wichtigen Einreiseinformationen.

 

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Empfohlener Gesundheitscheck vor Reiseantritt

Einmal abgesehen davon, dass Einreisebestimmungen fürs Ausland oft gewisse Impfungen erfordern, sollten Sie mit Ihrem Hund vor der Reise auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen – auch wenn Sie nur im Heimatland unterwegs sind. Dieser macht einen Gesundheitscheck und klärt Sie über mögliche Gefahren Ihres geplanten Reiseziels und Ihrer geplanten Reiseaktivitäten mit Hund auf.

Wie ein solcher Besuch beim Tierarzt abläuft, sehen Sie hier in unserem Fressnapf-Video:

Gerade für Hunde bestehen im Ausland Gesundheitsrisiken, denen Sie vorbeugen müssen. Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer empfiehlt: „Bei Reisen in den Süden ist nach Rücksprache mit dem Tierarzt ein Schutz gegen Reisekrankheiten erforderlich. Hier handelt es sich um wirksame Medikamente gegen Zecken und Sandfliegen oder eine Schutzimpfung gegen Leishmanien.

 

 

Die Expertenorganisation ESCCAP, die eng mit der Bundestierärztekammer zusammenarbeitet, bietet unabhängige und verständliche Informationen zu Parasiten bei Hunden. Ziel ist es, fundierte Informationen zur Verfügung zu stellen, die helfen, Hunde – aber auch den Menschen – vor einem Befall mit Parasiten und dessen Folgen zu schützen, so dass der gemeinsame Urlaub von Mensch und Hund fit, gesund und ohne Reue ablaufen kann.

Welche Gefahren können meinem Hund bei Urlaubsreisen drohen? Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna beantwortete uns im einem Interview viele Fragen, die für jeden Hundebesitzer vor Reiseantritt wichtig sind.

Vorsorglich sollten Sie zu Hause nicht nur für sich selbst, sondern auch für Ihren Hund eine kleine Reiseapotheke packen, damit Sie im  Notfall alles griffbereit haben. „Neben Medikamenten, die Sie Ihrem Hund ohnehin verabreichen müssen, sollten Sie folgende Sachen einpacken:

  • Mittel gegen Reisekrankheit,
  • Wundspray oder –salbe,
  • Sonnenschutzmittel für kurzhaarige Hunde,
  • Desinfektionsmittel,
  • Kohletabletten oder andere Durchfallpräparate,
  • Augen- und Ohrentropfen,
  • Elektrolyt-Pulver, Zeckenzange,
  • Pinzette, Kühlkompressen sowie Verbandsmaterial und Schere“, so Prof. Mantel von der Bundestierärztekammer.

Wichtig kann ebenso ein Nylonmaulkorb sein, sollte Ihr Hund dazu neigen, bei einer tierärztlichen Untersuchung zu schnappen. Lassen Sie sich auch bei der Zusammenstellung Ihrer tierischen Reiseapotheke von Ihrem Tierarzt beraten.

Recherchieren Sie noch von zu Hause aus die Kontaktdaten des Tierarztes beziehungsweise der Tierärzte am Urlaubsort und packen Sie die Adresse und Telefonnummer ebenfalls in die Reiseapotheke. So verlieren Sie keine wertvolle Zeit mit der Suche nach einem Tierarzt, wenn wirklich etwas passiert.

 

Sicherheit bei der Reise

Nach §23 der Straßenverkehrsordnung gelten Hunde als „Besetzung“, also Ladung des Autos, die so gesichert sein muss, dass für sie und durch sie keine Gefahr ausgeht. Wer sich nicht an diese Vorschrift hält, riskiert nicht nur ein saftiges Bußgeld, sondern gefährdet auch sich und seinen vierbeinigen Freund. Ein Tier das ungesichert im Auto herumspringt, ist eine enorme Ablenkung für den Fahrer und kann im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen. Laut ADAC wirkt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf Ihr Tier kurzfristig das bis zu 30-fache seines Körpergewichts ein, wenn Sie eine Vollbremsung machen: bei einem 30kg schweren Hund können das 900 kg Aufprallgewicht sein. Diese Kräfte führen beim Hund und bei den Personen im Fahrzeug im Falle des Falles zwangsläufig zu schweren Verletzungen. Es gibt verschiedene Sicherungssysteme für Ihren Hund im Auto, die Sie individuell abwägen müssen.

Die jeweiligen Vorteile können Sie sich hier in unserem Video "So fahren Hunde sicher im Auto mit" ansehen:

Grundsätzlich ist eine Transportbox die sicherste Variante, braucht jedoch bei großen Hunden viel Platz. Stellen Sie die Transportbox in den Kofferraum Ihres Autos und befestigen Sie sie mit Spanngurten oder Schrauben am Fahrzeugboden. Hunde müssen sich frühzeitig an die Box gewöhnen. Richten Sie die Box gemütlich mit Decke und Kissen ein, damit sich Ihr Vierbeiner langsam an das Zuhause auf Reisen anpassen kann. Die meisten Vierbeiner fühlen sich binnen kürzester Zeit in diesen „Höhlen“ sehr wohl. Hunde können alternativ auch mit einem speziellen Gurtsystem auf der Rückbank oder dem Beifahrersitz transportiert werden. Das Verbindungsstück, das ins Gurtschloss geklickt wird, darf niemals am Halsband des Hundes, sondern nur an seinem Geschirr befestigt werden. Empfehlenswert sind komplette Sicherungssysteme, deren Geschirr zusätzlich gepolstert ist. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Verschlüsse des Geschirrs nicht aus Plastik, sondern aus Metall sind, um der Wucht eines Aufpralls stand zu halten und dabei nicht zu brechen. Weitere probate Mittel, Hunde im Auto zu sichern, sind Schutzgitter und-netze. Bei längeren Autofahrten sollten Sie alle zwei Stunden eine Pause einlegen, so dass Ihr Hund sich lösen und Wasser trinken kann. Geben Sie Ihrem Hund während der Autofahrt nur wenig zu fressen. Ein voller Magen kann im Auto Übelkeit und Erbrechen auslösen, ebenso allerdings auch ein komplett leerer.

Eine Bahnfahrt ist für größere Hunde und ihre Halter nicht grundsätzlich empfehlenswert, denn es gibt kaum ausreichend lange Zwischenstopps, so dass Ihr Hund sich lösen kann. Meist gilt auch Maulkorbpflicht. Zum anderen ist eine Bahnfahrt mit Hund kostspielig, denn Hunde, die nicht in eine Transporttasche passen, zahlen die Hälfte des Erwachsenentarifs. Einen Anspruch auf einen Platz gibt es dafür nicht, so dass es bei einem vollen Zug sehr eng und unbequem für das Tier werden kann.

 

Fliegen mit Hund: Über den Wolken …

 

Soll Ihr Hund Sie bei Ihrer Flugreise begleiten, so müssen Sie sich rechtzeitig bei der Airline erkundigen und buchen. Die meisten Fluggesellschaften erlauben pro Flug nur eine begrenzte Anzahl von Tieren, einige günstige Fluglinien erlauben überhaupt keine Tiere in der Maschine. Kleine Hunde dürfen in der wasserdichten Transporttasche oder –box mit in die Passagierkabine. Die Gewichtsobergrenze liegt bei 5 bzw. 8 Kilo (inkl. Transportbehältnis), fragen Sie auch hier konkret bei der Fluggesellschaft nach. Größere Hunde reisen in einer Transportbox im (klimatisierten) Frachtraum mit. Die Transportbox ist in der Regel vom Tierhalter mitzubringen. Die Fluggesellschaften bieten zum Teil sehr unterschiedliche

Mitnahmebedingungen an. In der Regel gilt: Bei In- und Auslandsflügen richtet sich der Flugpreis nach dem Gewicht des Tieres inkl. Transportbox. Die Kosten werden sozusagen als Übergepäck abgerechnet und variieren ja nach Größe zwischen 70 und 300 Euro. „Generell gilt, dass eine Reise im Frachtraum eines Flugzeuges für einen Hund großen Stress bedeutet, denn die Tiere sind großem Lärm ausgesetzt. Auch Zwischenstopps mit Verladen sind Stress pur. Eine Ruhigstellung des Hundes mittels Tablette, wie oft empfohlen, kann gefährlich sein, da die Reaktionen des Hundes auf das Medikament nicht abzusehen sind und es z.B. zu Kreislaufproblemen während des Fluges kommen kann. Sprechen Sie also unbedingt mit Ihrem behandelnden Tierarzt, sollten Sie eine Flugreise mit Ihrem Hund planen“, so Prof. Theo Mantel, Präsident der Tierärztekammer.

In jedem Fall muss man gut abwägen, welche Ferienreise man seinem Hund zumuten kann. Damit es Ihrem Vierbeiner am Urlaubsort an nichts mangelt, gibt es hier noch die Reise-Checkliste fürs Hundegepäck. Dann kann aber auch wirklich nichts mehr schief gehen und Sie können die gemeinsame Zeit voll auskosten.

 

Reise-Checkliste für das Hundegepäck

Während Sie die Fremde und das Ungewohnte am Reiseziel genießen, sucht Ihr Hund im Urlaub nach vertrauten Dingen, um sich wohlzufühlen. Na klar kommt eben auch der Hundekorb mit ins Gepäck. Wir haben für Sie und Ihren Vierbeiner eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen zeigt, welches Reisegepäck Sie für Ihren Hund benötigen:

 

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. rät: Ernährung wie zu Hause

 

Im privaten Reiseverkehr innerhalb der EU dürfen Waren zum eigenen Verbrauch unbegrenzt mitgeführt werden. Dies gilt auch für den Urlaubsvorrat an Heimtiernahrung! Informieren Sie sich im Vorfeld, ob Sie die Nahrung Ihres Hundes auch am Urlaubsort problemlos kaufen können, dann sparen Sie sich zusätzliches Gepäck.

  • Bedenken Sie: Orts- und Klimawechsel sind für Ihren Liebling unvermeidlich, zusätzlichen Ernährungsstress durch einen plötzlichen Futterwechsel können Sie verhindern.
  • In feuchtwarmen Regionen verdirbt Fleisch sowie Nass- und Feuchtfutter schnell – Trocken-Alleinfutternahrung nicht.
  • Füttern Sie am besten mehrere kleine Portionen, das belastet den Organismus am wenigsten.
  • Hier erhaltenSie die Reise-Checkliste zum ausdrucken
  • Beachten Sie bei Hitze den erhöhten Flüssigkeitsbedarf Ihres Tiers und stellen Sie mehr Wasser als gewöhnlich bereit.

Aktivitäten machen durstig. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund möglichst nicht aus Pfützen oder stehenden Gewässern trinkt. Hier lauern eventuelle Erreger, die ihn krankmachen. Führen Sie stets genügend Wasser für Ihren Hund sowie einen Faltnapf mit sich. Auch auf die Temperatur kommt es dabei an. Wasser auf Zimmertemperatur ist optimal und schont den Magen

 

Ferien, Spaß und Action

Im Urlaub aktiv sein, hat viele Facetten. Stimmen Sie das Tagesprogramm auf Ihre gemeinsamen Bedürfnisse ab. Gemeinsam aktiv sein bedeutet, sich körperlich und/oder geistig zu bewegen. Viele Menschen haben festgestellt, dass sie dadurch auch Stress besser abbauen können und dies ist sicherlich ein wesentlicher Bestandteil eines entspannten Urlaubs. Dazu kommt, dass Sie die Beziehung zu Ihrem Vierbeiner durch gemeinsame Aktivitäten intensivieren und Spaß macht es allemal!

 

Der Klassiker - Wandern und Radfahren mit Hund: Gemeinsam mit dem tierischen Partner durchsaftig-grüne Wiesen und Felder streifen, Berggipfel erklimmen oder am Flussufer entlang radeln, ist für viele Hundebesitzer der Inbegriff von Urlaub mit Hund und grenzenloser Freiheit. Hundebesitzer können sich ihre Touren selbst planen, müssen dabei natürlich auf hundefreundliche Unterkünfte achten, die möglichst unmittelbar bei den geplanten Wander- und Fahrradtouren liegen und auch diese sollten auf Hundetauglichkeit überprüft werden, denn ein plötzlich in der Route liegender Klettersteig kann ohne entsprechende Ausrüstung, Erfahrung und Training nicht gemeistert werden. Ausgewiesene Hundehotels bieten einen Hundesitter-Service an. Das erlaubt Ihnen, auch mal ohne Vierbeiner eine Bergwanderung, eine Rad- oder eben auch eine Städtetour einzulegen. Reisebüros, die sich auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern spezialisiert haben, organisieren Individual- oder Gruppenreisen mit Hund, so dass Sie sich um nichts kümmern müssen. 

„Die Ansprüche von Hundebesitzern an Ihren Urlaub unterscheiden sich nicht wesentlich von den Ansprüchen von Nicht-Hundebesitzern. Gefällt es dem Menschen, gefällt es auch dem Hund“, erklärt Nadja Hoffmann von www.travel4dogs.de, einem Spezial-Reisebüro und Reiseveranstalter für Urlaub mit Hund, „Bei unseren Reisen muss sich der Hundebesitzer nicht um die Organisation seiner Reise kümmern“, so Hoffmann. Der Schwerpunkt von www.travel4dogs.de sind Wanderreisen sowohl für Individual- wie auch für Gruppenreisende sowie Kurzurlaub mit Hund. Die Angebote sind so ausgewählt, dass Hotels, Routen und sonstige Aktivitäten auf Hundefreundlichkeit und -tauglichkeit überprüft sind. „Auf unseren Service greifen jährlich bis zu 25% mehr Hundebesitzer zurück“, stellt Hoffmann fest und bestätigt die steigende Tendenz zum Aktivurlaub mit Hund. 

 

Surf-Tipps: 

  • Beim Reisebüro www.travel4dogs.de finden Sie ein umfangreiches Angebot von Reisen mit Hund sowie eine Datenbank zur Recherche von geeigneten Ferienunterkünften mit Hund.
  • Auf www.sterneferien.de, dem einzigen Portal, das ausnahmslos vom Deutschen Tourismusverband e.V. (DTV) geprüfte und klassifizierte Urlaubsunterkünfte präsentiert, können alle Vermieter von qualitätsgeprüften DTV-Sterne-Unterkünften ihr Urlaubsdomizil präsentieren. Etwa  360 Unterkünfte bieten „Urlaub mit Hund“ an. Die meisten dieser Unterkünfte liegen in Bayern und Niedersachsen. Darüber hinaus gibt es noch mehr als 700 Unterkünfte, welche Haustiere in Ihrer Unterkunft willkommen heißen.
  • www.hundeurlaub.de oder auch www.urlaub-mit-hund.de bieten Unterkünfte für Ihre Ferien mit Hund – egal, ob Ferienwohnung, Ferienhaus, Bauernhof oder Hotel mit Hund. Hier können Sie auch nach deutschen Bundesländern und weiteren europäischen Ländern selektieren. 
 
 

Für Sportliche – Trainingsstunden mit Hund: Inzwischen gibt es Hundesporthotels. Dort können Sie eine bekannte Hundesportart intensivieren oder gemeinsam in etwas Neues hineinschnuppern. Sie verbringen Ihre Urlaubszeit mit Gleichgesinnten, knüpfen neue Kontakte und haben Zeit zum gemeinsamen Fachsimpeln. 

Ein wahres Eldorado für Hundesportler ist das Hotel Grimming dogs & friends in Rauris im Nationalpark Hohe Tauern im österreichischen Salzburger Land. Sommer wie Winter gibt es hier für Hundeurlauber zahlreiche Aktivitäten, auch außerhalb des Hotels. Im Vordergrund stehen aber die Sport- und Seminarangebote, die in hoteleigenen und bestens ausgestatteten Örtlichkeiten stattfinden. „Spiel & Spaß mit Obidience“, „Agility für Anfänger und Fortgeschrittene“, „Mantrailing für Anfänger und Fortgeschrittene“, „Trickdog-Seminar“, „Discdogging“ oder auch ein „Basistraining für einen entspannten Alltag mit Hund“ – jeweils mit namhaften Seminarleitern – sind nur einige der angebotenen Kurse. Um Ihnen einen entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, ist der Hund selbstverständlich im ganzen Haus erlaubt. Auf den Zimmern erwarten nicht nur Sie einige Annehmlichkeiten, auch Ihrem Hund werden Näpfe und ein gemütliches Kissen bereitgestellt. In der „Dogs Lounge“ stehen beheizte und beleuchtete Hundeboxen für eine zeitweise Unterbringung zur Verfügung. Abschließbare Spinde für Ihr Hundesportzubehör, eine Hundedusche mit Spezialhandtüchern, eingezäunte Spielwiesen mit Zugang zu einem Naturteich sowie ein Futterservice mit über 120 Trocken- und Nassfuttersorten runden das Angebot des Hundehotels ab. Die Serviceleistungen für Ihren Hund sind übrigens im Preis inbegriffen. 

 

Surf-Tipps: 

Hier finden Sie ein sportliches Angebot für Sie und Ihren Hund: 

 
 
 
Für Genießer – Die Seele baumeln lassen zusammen mit Ihrem Hund ist heute kein Widerspruch mehr. Wellness liegt bei uns Menschen voll im Trend: Überall gibt es Angebote für Verwöhn-Urlaube und mittlerweile haben sich einige Hoteliers auch auf die zusätzlichen Ansprüche für Hundebesitzer spezialisiert. Dazu gehört dann auch, dass Hundebesitzer geeignete Hotelzimmer – mit Grundausstattung für den tierischen Begleiter und bestenfalls direktem Zugang zum Freien –vorfinden. So ist der Hund bestens untergebracht, während Frauchen und Herrchen die Wohlfühlangebote genießen. 
 
Und übrigens: Warum sollen nicht auch Hunde von einigen Wellnessangeboten profitieren können? Für Hunde haben sich mittlerweile Massagetechniken durchgesetzt, die das Wohlbefinden der Tiere steigern, Verspannungen lösen, die Beweglichkeit verbessern, Schmerzen lindern oder sogar nervöse, ängstliche oder gestresste Tiere beruhigen. Eine Urlaubsunterkunft mit entsprechenden Angeboten für Mensch und Tier ist die Krönung für einen entspannten Wellnessurlaub mit Hund.
 
Das Beste für Herrchen und Frauchen erwartet Sie im Hotel & Spa Klosterbräu in der Olympiaregion Seefeld in Österreich. In diesem 5-Sterne-Haus sind nicht nur Menschen, sondern auch Hunde herzlich willkommen. Der 4000 m² große, mehrfach ausgezeichnete Wellness-Bereich bietet unter anderem zwei Schwimmbäder, Whirlpools, sechs verschiedene Saunen und Ruheräume. „Fünf Sterne für vier Pfoten“ lautet das Motto des Sternehotels für Hundebesitzer Im Zimmer, in dem der Hund auch alleine bleiben darf, warten schon Hundenäpfe und kuschelige Schlafgelegenheit auf Ihren Hund. Bei Bedarf können Halsbänder, Geschirre und Leinen in verschiedenen Größen ausgeliehen werden. Austoben können sich die Vierbeiner ebenfalls nach Herzenslust: Direkt ans Hotel schließt sich ein 150.000 m² großes Areal an, auf dem kilometerlange Wander- und Spazierwege locken. Da es sich hier um Privatgrund der Hoteliersfamilie handelt, ist die in den öffentlichen Bereichen geltende Leinenpflicht aufgehoben. Auf Wunsch führen die Mitarbeiter des Hotels Ihren Hund aus. Zu den Highlights gehören auch fünf verschiedene Restaurants im Haus, in zwei davon ist die Mitnahme von Hunden erlaubt und selbstverständlich gibt es auch eine Hundemenükarte. Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen gibt es auch für Vierbeiner: Einmal in der Woche finden betreute Spielnachmittage mit anderen Hunden statt. 
 

Surf-Tipps: 

Wellnesshotel mit Hund ist kein Widerspruch:
 

Für Winterfreunde – Winterurlaub mit Hund

Auch im Winter kann Ihr Hund mit von der Partie sein, wenn Sie Schnee und Wintersport genießen wollen. Hundefreundliche Hotels machen hier keinen Unterschied zwischen dem Betreuungsprogramm für Ihren Vierbeiner im Sommer oder im Winter. Und ob Sie dann ruhige Stunden in der Sauna oder aktive Stunden im Schnee verbringen wollen, ist Ihre Entscheidung. Auch in der kalten Jahreszeit bieten sich Ihnen viele gemeinsame Outdoor-Aktivitäten. Sie können berg- oder schneeschuhwandern mit Ihrem Hund und sogar Schlittenfahren. Die Auswahl ist groß und die meisten Hunde lieben die kalte Jahreszeit im Schnee besonders.

 

Silvesterurlaub mit Hund, aber ohne Böllerei

Jedes Jahr zum Jahreswechsel beginnt die „Knallerei“. Für uns eine schöne Tradition, für die Ohren unserer Hunde nahezu eine Qual. Für viele Hundehalter stellt sich dann die Frage: Wohin entfliehen, um dem Lärm zu entgehen? Die deutschen Inseln in der Nordsee, zum Beispiel Sylt oder Amrum, sind „knallfrei“, denn dort darf aufgrund der reetgedeckten Häuser kein Feuerwerk abgebrannt werden. Die winterliche Strand- und Seeatmosphäre lädt Sie und Ihren Hund zu ausgedehnten Spaziergängen ein, statt sich in den heimischen vier Wänden vor der allgemeinen Böllerei verkriechen zu müssen.

 

Surf-Tipps:

Das Hundereisebüro Urlaubshund aus Bad Bramstedt bietet Nurdachhäuschen, Reetdachkaten, Häuser am See, luxuriöse Villen und rustikale Blockhüten unter anderem mit Schwerpunkt an der Nord- und Ostsee.

Unter www.urlaubshund.de finden Sie aber noch weitere Angebote in Dänemark, Österreich oder Italien.

Rauf auf den Berg und rein in die Hütte

Urlaub auf der Alm oder auf einer Berghütte liegt voll im Trend. Einmal die Hektik des Lebens hinter sich lassen und die Natur in vollen Zügen genießen, das garantiert ein Urlaub auf einer Berghütte, abgelegen von sonstigem Trubel. Das wird auch Ihrem Hund gefallen und dabei müssen Sie noch nicht einmal auf Luxus verzichten. Von der einfachen Blockhütte, in der Sie ein ursprüngliches Leben genießen können, bis hin zum Luxuschalet mit Whirlpool und Saunavergnügen, ist alles geboten. Auch hier haben Sie nahezu die Qual der Wahl. Die Angebote der Touristikbranche sind vielfältig und für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel maßgeschneidert.

Beim Urlaub auf einer Berghütte ist das Wichtigste, dass Sie rechtzeitig abklären, ob und zu welchen Bedingungen Ihr Hund Sie begleiten kann. Fragen Sie hier auch, ob Ihr Hund für einige Stunden alleine bleiben darf. Oftmals ist das Mitnehmen eines Hundes erlaubt, aber die Hüttenbesitzer verlangen eine „Rund-um-die-Uhr-Aufsicht“ und das hat entsprechend Auswirkung auf Ihre Aktivitätenplanung.

Ansonsten wählen Sie die Lage der Berghütte gemäß Ihren Urlaubswünschen. Langen Spaziergängen, Radtouren oder winterlichem Schneevergnügen steht hier nichts im Wege.

 

Surf-Tipps:

 

Bei diesen Spezialanbietern für Hüttenurlaub können Sie nach Hüttenurlaub mit Hund und weiteren Kriterien selektieren:

 

Urlaubs-Hilfe für Tierfreunde „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“

Wer tatsächlich zu dem Ergebnis kommt, dass er seinen Hund nicht mit in den Urlaub nehmen kann und will, hat dank der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ des Deutschen Tierschutzbundes e.V. eine hervorragende Möglichkeit, seinen vierbeinigen Freund in vertrauensvolle Hände zu geben.

Wir haben mit Marius Tünte, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbundes e.V. ein Interview geführt, in dem er uns verrät wie diese gegenseitige Tierbetreuung funktioniert und welche Dinge zu beachten sind. >Hier gehts zum Interview

Auch Mundpropaganda hat sich bei diesem Thema bewährt. Fragen Sie andere Hundebesitzer auf der Hundewiese oder aus der Hundeschule nach einem entsprechenden Tipp. Manchmal weiß auch der Tierarzt jemanden, den er empfehlen kann. Ansonsten: einfach im Internet, im Telefonbuch oder in der Tageszeitung stöbern, sich die jeweiligen Unterbringungen vorher anschauen und entscheiden.

 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Urlaub,

Ihr Fressnapf-Team