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Fliegen mit Hund: So bereiten Sie Ihren Hund vor!

Was gibt es Schöneres, als die beste Zeit des Jahres mit Ihrem vierbeinigen Begleiter zu verbringen? Mit dem Auto oder der Bahn ist dies vergleichsweise einfach. Beim Fliegen mit Hund gibt es allerdings einiges zu beachten, denn ansonsten kann der Urlaub bereits am Flugschalter sein jähes Ende finden. Außerdem sollten Sie bedenken, dass der Flug ein großer Stressfaktor für Ihr Tier ist. Einige Rassen, zum Beispiel kurzatmige Vertreter wie Bulldoggen, und grundsätzlich alte Hunde sollten aus gesundheitlichen Gründen nicht fliegen. Lesen Sie hier, welche Faktoren zu beachten sind, damit Sie mit Ihrem Hund unbeschwert fliegen können!

Den Flug mit Hund richtig planen

Jede Fluggesellschaft hat ihre eigenen Transportbedingungen für Hunde, die in der Regel von der Größe, dem Gewicht und manchmal auch von der Rasse des Hundes abhängen.

Kleine Hunde haben in vielen Fällen das Glück, mit Ihnen in der Kabine mitfliegen zu dürfen. Dafür brauchen Sie spezielle Hundetaschen in der vorgeschriebenen Form und Größe, die komplett geschlossen und natürlich luftdurchlässig sind. Dazu lesen Sie unten weiter.

Mittelgroße und große, vor allem aber schwere Hunde dürfen ausschließlich in einer Transportbox im Laderaum mitfliegen. Bei den meisten Fluggesellschaften gilt dies bereits ab acht Kilogramm Gewicht des Hundes.

Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass das Mitfliegen im Laderaum für alle Hunde Stress pur bedeutet. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Sie Ihren Hund richtig darauf vorbereiten und ihn an die vorgeschriebene Transportbox bereits Wochen oder Monate gewöhnen. Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, ob Ihre Fluggesellschaften die Rasse Ihres Hundes erlaubt. Zu den von der Beförderung ausgeschlossenen Rassen können Möpse, Bulldoggen und Boxer gehören, also alle Hunderassen mit platten Nasen oder rassebedingt verkürzten Schnauzen. Diese Rassen haben Probleme, bei Hitze oder Stress ausreichend Luft zu bekommen, und gelten zudem als stressanfällig.

In Bezug auf den allgemeinen Gesundheitszustand und die Belastbarkeit Ihres Hundes ist ein Tierarzt zu konsultieren. Nicht zuletzt gilt es auch rechtzeitig herauszufinden, welche Einreisebestimmungen das jeweilige Zielland hat. Informieren Sie sich, welche Impfungen und in welchen Zeitabständen der Hund benötigt und ob es eventuell Quarantänebestimmungen gibt. Innerhalb der EU muss ein Tier einen EU-Heimtierausweis haben, gechippt und gegen Tollwut geimpft sein. Lesen Sie hierzu die Fressnapf Ratgeber „ Mit dem Hund verreisen “ und „Einreisebestimmung mit Hund in die EU-Länder “.

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Hundetaschen und Transportboxen

Bei den meisten Airlines dürfen Hunde bis acht Kilogramm inklusive der Transporttasche in der Kabine mitfliegen. Ausgenommen davon sind Begleit- und Blindenhunde. Die zugelassene Transporttasche hat üblicherweise die Maximalmaße 55 cm x 40 cm x 23 cm. Der Hund darf während des gesamten Flugs nicht herausgenommen werden, noch darf er den Kopf rausstrecken. Es ist zudem verboten, die Taschen auf einen freien Nachbarsitz zu stellen. Die Tasche mit Ihrem Hund darin muss im Fußraum vor Ihnen bleiben.

Für Hunde, die schwerer als acht Kilogramm sind, und daher im Frachtraum transportiert werden, benötigen Sie eine spezielle Hundetransportbox. Sie muss zwingend die Bestimmungen der IATA, der International Air Transport Association (deutsch: Internationale Luftverkehrs-Vereinigung), erfüllen. Diese zertifizierten Boxen sind besonders stabil und gut durchlüftet. Der Hund muss in seiner Transportbox aufrecht stehen und sich bequem drehen können. Frisches Wasser muss in der Box so angebracht sein, dass es nicht während des Transports verschüttet wird. Eine saugfähige Auslage, die Flüssigkeit aufnimmt, falls Ihr Hund sich erleichtern muss, oder das Trinkwasser doch überschwappt, ist gleicherweise vorgeschrieben.

Ihren Hund auf den Flug richtig vorbereiten

Obwohl einige Fluggesellschaften für das Fliegen mit Hund Transportboxen verleihen, ist es sinnvoll, den Hund schon einige Wochen vor dem Flug an seine eigene Box zu gewöhnen. Dafür stellen Sie die Box oder Tasche für den kleinen Hund schon einige Zeit vor dem Flug in Ihrer Wohnung auf und gestalten Sie diese als Schlaf- und Ruheplatz Ihres Hundes um. Legen Sie Decken, das Lieblingsspielzeug und ein gebrauchtes T-Shirt von Ihnen in die Box, damit Ihr Hund sich darin geborgen fühlt. Auch können Sie Ihn darin eine Zeit lang füttern.

Wenn Ihr Hund sich nach ein paar Tage (oder Wochen) an die Box gewöhnt hat, beginnen Sie das Türchen der Box zu schließen. Bleiben Sie zunächst in seiner Nähe und beobachten, wie er darauf reagiert. Verhält er sich ruhig, so gehen Sie für ein paar Minuten aus dem Zimmer und lassen Sie ihn in der Box zurück. Kurz vor dem Flug sollte Ihr Hund nichts mehr trinken. Gehen Sie mit ihm Gassi, bevor er in die Transportbox muss. Vermeiden Sie zu lange Flüge mit dem Hund und bedenken Sie, dass bereits während eines Mittelstreckenfluges Ihr Hund von seiner Abgabe am Schalter bis zur Entgegennahme am Zielflughafen fünf und mehr Stunden alleine in der Box und unter sehr belastenden Bedingungen (Lärm, fremde Umgebung, niedrige Temperaturen, wenig Licht) verbringt.

Beruhigungsmittel: Pro und Kontra

Ob Hunde im Flugzeug ein Beruhigungsmittel bekommen sollen oder nicht, wird kontrovers diskutiert. Die meisten Tierärzte raten von sedierenden Beruhigungsmitteln ab, denn Nebenwirkungen können Kreislaufprobleme zufolge haben, die unter Umständen zum Tod des Hundes führen. Beruhigende Mittel auf pflanzlicher Basis hingegen stellen eine mögliche Alternative dar. Sie sind leicht beruhigend und nehmen der Angst die Spitze.

Falls Sie sich für ein Beruhigungsmittel in Rücksprache mit Ihrem Tierarzt entscheiden haben, dann sollten Sie es schon Tage zuvor an Ihrem Hund ausprobieren. Nur so werden Sie erfahren, auf welche Dosis Ihr Hund reagiert und ob er das Mittel verträgt. Eine gute Alternative zum Wohle Ihres Hundes sind Hundepensionen und private Dogsitter, die sich um Ihren Hund kümmern, während Sie in den Urlaub fliegen. Auch ein Urlaub zu Destinationen, die Sie problemlos – und für Ihren Hund stressfrei – mit dem Auto erreichen, bietet sich als schöne Alternative an.

Fressnapf hat für Sie Ratgeber zu den Themen „Urlaubsbetreuung des Hundes " und „ Reisen mit Hund “ erstellt.

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